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Mit einem Sommerfest und der Enthüllung der IBA-Projektstele feiert das Kooperationsprojekt „Universität der Nachbarschaften (UdN)“ den Abschluss der 2-jährigen Umbauphase des leerstehenden ehemaligen Gesundheitsamtes im Wilhelmsburger Reiherstiegviertel.  
Hier entsteht ein integrierender Arbeits- und Veranstaltungsort, ein Ort des Lernens und Forschens, ein Ort der Begegnung unterschiedlicher Kulturen und Erfahrungen an einem für eine Hochschule ungewöhnlichen Ort: Wilhelmsburg als  einzigartigen Schauplatz der Kreativität, der Chancen, Gegensätze und Spannungen. Die neue IBA-Projektstele informiert Bewohnerinnen und Bewohner und alle Interessierten über das Projekt, seinen Ort, die Besonderheiten und die Umsetzung.
 
„Wir freuen uns sehr über die fruchtbare Kooperation mit der IBA Hamburg, denn was könnte für die HCU als Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung reizvoller sein, als die mögliche Entwicklung auf der Elbinsel mit zu planen, zu gestalten, zu denken und über ein Projekt erlebbar und anfassbar zu machen“, so Prof .Dr. Harald Sternberg, amtierender Präsident der HCU.

Die Idee der Stadt, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern und vielen Partnern Antworten auf die Fragen nach der Zukunft der Metropole zu finden, wird in dem Modell der „Universität der Nachbarschaften“ praktisch erfahrbar und als Lösungsversuch angeboten. Der Umstand, dass etwas da ist, was derzeit nicht gebraucht wird, spannt einen Möglichkeitsraum zwischen 2008 und 2013 für einen außergewöhnlichen Annäherungsprozess zwischen Universität und Nachbarschaft.

Das Sommerfest und die Enthüllung der IBA-Projektstele  finden statt am
27. August 2010, 15:00. Universität der Nachbarschaften, Rotenhäuser Damm 30, 21107 Hamburg.
Medienvertreter sind herzlich eingeladen, aber gebeten, sich anzumelden.

Weitere Informationen, das Programm und die Einladung finden Sie unter
www.udn.hcu-hamburg.de

Pressekontakt und Kontakt ins Präsidium der HCU       
Mechtild Freiin v. Münchhausen, HafenCity Universität Hamburg
Leiterin des Referats für Kommunikation
Tel: +49 (0)40 42827-2730
E-Mail: Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de

Kontakt Projekt:
Stefanie Gernert, HafenCity Universität Hamburg
Tel: + 49 (0)4042827-4332
E-Mail: stefanie.gernert@hcu-hamburg.de

Download: PM Universitaet der Nachbarschaften 10_8_15

Am 8. Juli findet an der HafenCity Universität Hamburg (HCU)  um 15.00 Uhr am Standort City Nord, Halle A, Hebebrandstraße 1, im Kontext einer Ausstellungseröffnung die öffentliche Jurysitzung zum Entwurfsseminar „Fähranleger HCU Neubau“ statt. Acht studentische Arbeitsgruppen präsentieren ihre Entwürfe und Modelle, die sie im Rahmen eines interdisziplinären Entwurfsseminares der Arbeitsgruppe A+I Architekt und Ingenieur für den neuen Standort in der HafenCity entwickelt haben. Das Preisgericht setzt sich zusammen aus einem Vertreter der HCU, einem Vertreter der HafenCity Hamburg GmbH und einem Vertreter des Ingenieurbüros WTM Engineers als Stifter des "WTM-Architectural-Engineering-Preises" von 3000,- €, der für die besten Arbeiten vergeben wird.

Das Seminar macht die Motivation von Studierenden und Lehrenden erlebbar, sich mit dem zukünftigen Standort in der HafenCity und seiner Umgebung bereits intensiv zu beschäftigen und das bis dato virtuelle Umfeld über anfassbare Projekte und Themen für sich zu erobern.

Die im Jahr 2006 durch die Freie und Hansestadt Hamburg gegründete HafenCity Universität Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist.
Mit ihrer Schwerpunktsetzung auf Disziplinarität, Interprofessionalität und Transdisziplinarität ist die HCU in der Lage, die drängenden Probleme der gebauten Umwelt und der Entwicklung von Metropolen in ihrer Vielfältigkeit verständlich zu machen und Wege zu ihrer Bewältigung aufzuzeigen. In Bildung und Forschung sollen nachhaltige Lösungen für aktuelle baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der Metropole des 21. Jahrhunderts entwickelt werden.

Kontakt: Mechtild Freiin v. Münchhausen, Leiterin des Referats für Kommunikation Tel. +49 (0)40 42827-2730, E-Mail:   Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de 

Download PM Fähranleger 2010_07_06

Am 23.6.2010 hat sich der neue Beirat für Raumentwicklung beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung konstituiert. Bundesminister Peter Ramsauer begrüßte den neuen Beirat persönlich in Berlin. Als Beiratsmitglied wurde Prof. Dr.-Ing. Jörg Knieling, Vizepräsident für Forschung und Professor für Stadtplanung und Regionalentwicklung an der HafenCity Universität Hamburg, durch den Bundesminister berufen.

„Ich freue mich mit dieser Berufung auf Bundesebene einen Beitrag zu Fragen der zukünftigen Raumentwicklung, der Raumordnungspolitik sowie ihrer Einflussgrößen leisten zu können“, so Knieling. „Die Kooperation von Wissenschaft und Politik ist insbesondere vor den drängenden Fragen des Klimawandels, aber auch in Hinblick auf die grenzüberschreitende europäische Raumentwicklung und neue Konzepte des Zusammenspiels von Metropolregionen und ländlichen Räumen außerordentlich zu begrüßen.“

Knieling begleitet die Metropolregion Hamburg seit mehreren Jahren unter anderem in dem Modellvorhaben der Raumordnung „Großräumige Partnerschaft Metropolregion Hamburg /Norddeutschland (MORO Nord)“ und ist an den Klimaforschungsprojekten KLIMZUG Nord und BaltiCICA (Ostseeraum) beteiligt.

Als Vorsitzender des Beirats für Raumordnung für diese Legislaturperiode wurde Professor Dr. Rainer Danielzyk von der Leibniz Universität Hannover gewählt. Im Beirat sind Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Praxis aus ganz Deutschland sowie der Nachbarstaaten Dänemark, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Schweiz und der Tschechischen Republik vertreten. Die Experten vertreten verschiedene Bereiche, darunter Gemeinden, Wirtschaft, Wissenschaft, Gewerkschaften und Naturschutzorganisationen.

Der Beirat wird das Ministerium in allen Fragen der Raumentwicklung beraten. Schwerpunkte seiner Tätigkeit in dieser Legislaturperiode werden unter anderem die Weiterentwicklung der Leitbilder der Raumentwicklung und die grenzüberschreitende europäische Raumentwicklung sein, die Konsequenzen des Klimawandels sowie die Zusammenarbeit zwischen städtischen und ländlichen Räumen.

Knieling, Jahrgang 1964, kam 2004 als Professor für Stadtplanung und Regionalentwicklung an die Technische Universität Hamburg-Harburg, bevor er 2006 in die neu gegründete HafenCity Universität wechselte. Zuvor war er Professor für Raumordnung an der Technischen Universität Dresden, zwei Jahre in der Ministerialverwaltung tätig und zehn Jahre Geschäftsführer eines privaten Planungsbüros. Er ist Ordentliches Mitglied der Akademie für Raumordnung und Landesplanung und als Gutachter in zahlreichen nationalen und internationalen Gremien und Einrichtungen tätig.

Kontakt: Mechtild Freiin v. Münchhausen, Leiterin des Referats für Kommunikation, Tel. 040 / 42827-2730,
Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de

V.r.n.l: Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Peter Hintze, Prof. Dr. Harald Sternberg, Amtierender Präsident HafenCity Universität, Bundesfamilienministerin Kristina Schröder

HafenCity Universität erhält Zertifikat zum audit familiengerechte hochschule -
Als zweite Hamburger Hochschule stellt sich die HCU dem Auditierungsverfahren

Als zweite Hamburger Hochschule erhielt die HafenCity Universität Hamburg (HCU) am Freitag, 11.6.2010 in Berlin das Zertifikat zum audit familiengerechte hochschule. Mit dem 2002 durch die gemeinnützige Hertie-Stiftung auch für Hochschulen konzipierten Auditierungsverfahren, stellt sich die HCU in den nächsten 3 Jahren dem Hochschulintern erarbeiteten Maßnahmenkatalog zur Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie.

„Das Audit bedeutet für uns als Präsidium eine Investition in die Zukunft unserer Hochschule“, so Prof. Dr. Harald Sternberg, Amtierender Präsident der Universität, der das Zertifikat von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder entgegennahm.“Die vereinbarten Zielsetzungen und der darauf basierende Maßnahmenkatalog wird die Kultur an der HCU maßgeblich bestimmen und
dazu beitragen, die Universität zukunftsgerecht und wettbewerbsfähig aufzustellen.“

In Mehrstufen-Workshops erarbeitete die HCU mit Vertretern aus allen Statusgruppen einen Maßnahmenkatalog, der die Zielgruppen Studierende und Lehrende sowie die Verwaltung gleichermaßen berücksichtigt und intensiv in alle Bereiche der Hochschule eingreifen wird. Vom Schaffen familienfreundlicher Orte (Mensa, Familienraum, Stillräume) über die Flexibilisierung von Arbeitszeiten und Arbeitsorten bis zur Einrichtung eines Notfallfonds für Studierende wurden Maßnahmen in Clustern wie z.B. Information/Kommunikation, Führungskompetenz, Personalentwicklung, Familienservice, Arbeitsorganisation, Studium und wissenschaftliche
Qualifizierung ausgearbeitet. „Dabei versteht die HCU Familie nie nur als die klassische Vater- /Mutter-/Kind-Beziehung, sondern definiert im weitesten Sinn alle Lebensgemeinschaften, in denen soziale Verantwortung übernommen wird, als Familie“, so Martina Spirgatis, Projektleiterin des Audits.

Bis zur Re-Auditierung im Jahr 2013 sind nun alle Bereiche der Universität aufgefordert an der Umsetzung des Hochschulprojektes audit familiengerechte hochschule mitzuwirken, welches so gleichzeitig integrative und kommunikative Wirkung nach intern und extern für die Hochschule insgesamt hat.

Zu den 294 Arbeitgebern, die am Freitag das Zertifikat erhielten, zählen 134 Unternehmen, 124 Institutionen und 36 Hochschulen. Sie haben rund 360.000 Beschäftigte und 300.000 Studierende. 162 der jetzt ausgezeichneten Arbeitgeber haben das audit zum ersten Mal durchlaufen. 132 nahmen das Zertifikat für ihre Re-Auditierung entgegen. Mit den heute Ausgezeichneten hat sich der Kreis der auditierten Arbeitgeber auf insgesamt 859 erhöht, darunter 40 Prozent der DAXUnternehmen. Insgesamt profitieren zurzeit rund 1,3 Mio. Beschäftigte und 1 Mio. Studierende vom audit.

Kontakt Projekt: Martina Spirgatis, HafenCity Universität Hamburg, Referentin für Gleichstellung und Familiengerechtigkeit, Tel. + 49 (0) 160 2831672
E-Mail: Martina.Spirgatis@hcu-hamburg.de

Pressekontakt und Kontakt ins Präsidium der HCU:
Mechtild Freiin v. Münchhausen, HafenCity Universität Hamburg, Leiterin des Referats für Kommunikation, Tel. +49 (0)40 42827-2730
E-mail: Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de


Am 19. Mai findet an der HafenCity Universität Hamburg – Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) der HCU MASTERTAG 2010 statt. Insbesondere Bachelorstudierende der höheren Semester, die an der HCU und an anderen Universitäten studieren,  sind eingeladen, sich über die innovativen und zum Teil deutschlandweit einzigartigen Masterstudiengänge an der HCU im Detail zu informieren.  Die Universität bietet eine Vielfalt von Masterstudiengängen an, welche die bisher bestehenden Grenzen der Disziplinen überschreiten und so den Studierenden ermöglichen, sich individuell und gezielt neue Berufsfelder auf dem Gebiet der gebauten Umwelt in Stadt und Region zu erschließen. Beispielsweise mit dem BIW Master Architectural Engineering und dem auf nachhaltiges Bauen ausgerichteten Studiengang REAP beschreitet die HCU konsequent neue Wege.

Die im Jahr 2006 durch die Freie und Hansestadt Hamburg gegründete Universität ist dabei die einzige Hochschule Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist.

Programm

Mastertag 1. Teil – Standort City Nord, Hebebrandstr. 1, 22297 Hamburg, Zelt in Halle D

13:00 Einführung Prof. Dr. Harald Sternberg, Vizepräsident für Lehre und Studium

13:15 Master REAP (Resource Efficiency in Architecture and Planning)

13:45 Master Geomatik

14:15 Master Architectural Engineering

14:45 Ende und Fragen, auch an das International Office zum Auslandsstudium

Mastertag 2. Teil – Standort Averhoffstraße, Averhoffstraße 38, 22085 Hamburg, Aula

15:30 Einführung Prof. Dr. Harald Sternberg, Vizepräsident für Lehre und Studium

15:45 Master Stadtplanung

16:15 Master Urban Design

16:45 Master Architektur

17:15 Ende und Fragen, auch an das International Office zum Auslandsstudium

Kontakt: Mechtild Freiin v. Münchhausen, Leiterin des Referats für Kommunikation, Tel. 040 / 42827-2730,
Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de

Studienpreisvergabe der Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung an Studierende
der HafenCity Universität Hamburg in Tostedt – Herausragende Bachelorarbeiten geehrt


Am 22. April verleiht die Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung ihre diesjährigen Förderpreise an Studierende des Studiengangs Stadtplanung der HafenCity Universität in Höhe von insgesamt 7.000,- Euro. Ausgezeichnet werden acht Absolventinnen und Absolventen mit den besten Bachelor of  Science Abschlüssen des Jahres 2009 und drei Teams für ihre herausragenden Studienarbeiten. Überreicht werden die Preise durch Stiftungsvorstand Irene Vorwerk.

„Dieser Preis wird seit 2002 mit dem Ziel gestiftet, die überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit junger Menschen im Bereich Stadtplanung anzuerkennen und Bachelorarbeiten auszuzeichnen, die einen besonderen Praxisbezug haben“, würdigt Christian Weiß, Vorsitzender des Stiftungsrats, die Leistungen der Preisträger. Neben dem Präsidenten der HafenCity Universität, Prof. Dr. Harald Sternberg, werden weitere Ehrengäste an der Preisverleihung teilnehmen, so der Landtagsabgeordnete Heiner Schönecke, Dirk Bostelmann, Bürgermeister der Samtgemeinde Tostedt, sowie Andreas Götte, HypoVereinsbank, Wilfried Uhlmann, MIT Kreisvorsitzender, Wolfgang Broy Leiter Gymnasium Tostedt, der HCU-Dekan Prof. Dirk Schubert und die Professoren Thomas Krüger (HCU), Günter Rombach (TUHH) und Roland Vinx (Universität Hamburg).

Als beste Bachelor-Absolventinnen und Absolventen werden ausgezeichnet: Christoph Ludwig, Julia Peters, Helge Conrad, Sebastian Saatweber, Matties Oetzmann, Jana Fite Hirschfeld, Teike Scheepmaker, Tugba Kula.
Für das Projekt „einfach. immer“ Tarik Beytekin, Ole Frerichs, Lukas Halemba, Rudolf Klöckner, Sven Lohmeyer, Sophie Naue.
Für das Projekt: „Neugraben – Konzept und Umsetzungsstrategie zur Aufwertung des Zentrums“ Charlotte Broszio, Beate Eissing, Mona Gößler, Florian Jürgens.
Und für das Projekt „Deutschland schwimmt in Hallenbädern“ Mareike Gärtner, Kira Groth, Thordies Hanisch, Tina Hartz, Christin Würdemann.   

Die Verleihung der Auszeichnungen findet statt am

Donnerstag, 22. April, 17.00 Uhr
Firma Vorwerk, Niedersachsenstraße 19-21, 21255 Tostedt

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Für Rückfragen, weitere Informationen und Bildmaterial wenden Sie sich bitte an:

Mechtild Freiin v. Münchhausen, HCU, Leiterin des Referats für Kommunikation
Tel. (0)40 – 4 28 27-4587
E-Mail:Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de
oder
Prof. Dr.-Ing. Dittmar Machule, HCU, (0)40- 42828-3109
E-Mail: dittmar.machule@hcu-hamburg.de

ARTBLOCK Initiative und HafenCity Universität Hamburg präsentieren großes Kunstfestival im Oktober in Hamburg. Auftakt und erste öffentliche Vorstellung bildet die Podiumsveranstaltung „Neue Wege zur Kunst in der HafenCity“ im Kesselhaus

Als Beitrag zum Hamburger Architektur Sommer 2009 entwickelte die ARTBLOCK Initiative in Kooperation mit der HafenCity Universität Hamburg die Visualisierung eines internationalen Kunstzentrums in den Gebäuden der Speicherstadt, dem so genannten ARTBLOCK. Die erfolgreiche Zusammenarbeit führte zur Konzeption der Großveranstaltung im Herbst 2010 in Hamburg:

Das ARTandCITY – HCU/ARTBLOCK Kunstfestival 2010 vom 2. bis 10. Oktober beschäftigt sich mit der Integration von kulturellen Positionen in die HafenCity und deren Wechselwirkung zur Stadt Hamburg aus den Blickwinkeln von angehenden Architekten, Kulturwissenschaftlern und Kunstschaffenden. Zudem wird die HafenCity unter dem Dach von ARTBLOCK zu einem großen Ausstellungs- und Aktionsquartier, in dem Unternehmen und Anlieger internationale und Hamburger Künstler vorstellen und alle Interessierten in ihren Räumen willkommen heißen. Gleichzeitig findet in dieser Zeit der „International Architectural Design Workshop“ statt. Architekturstudenten internationaler Universitäten entwickeln zusammen mit der gastgebenden Universität HCU unter der Leitung von Prof. Klaus Sill, Studiengang Architektur, im CruiseTerminal Konzepte für spannende Schlüsselpunkte der HafenCity und den Ausbau der Kunstmeile. Zudem stellt der Studiengang Kultur der Metropole in einem Symposium neue Kulturformate und das Zusammenspiel von „Art & Economy“ mit Experten aus Hamburg und anderen Städten auf den Prüfstand.

Die prominent besetzte ARTandCITY Podiumsveranstaltung am 9. April im HafenCity Infocenter im Kesselhaus gibt den Startschuss für das Kunstfestival, in dem sie die Themenschwerpunkte vorstellt und Erfahrungen aus den Kunstaktivitäten der vorherigen Jahre in der HafenCity reflektiert. Alle Kunstschaffenden und Interessierten der Stadt sowie Anwohner, anliegende Unternehmen und Institutionen sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren und Ihre Ideen einzubringen. Moderiert wird die Veranstaltung von Claus Friede, Chefredakteur Kultur-Port.De, mit folgenden Podiumsgästen:

Tobias Gloger, Mitgründer der ARTBLOCK Initiative
Niels Helle-Meyer, Kanzler der HafenCity Universität Hamburg
Martin Köttering, Präsident der Hochschule für bildende Künste
Kirsten Wagner, Stellv. Geschäftsführerin der Hamburgischen Kulturstiftung.

Veranstaltungsdaten auf einen Blick:

Podiumsveranstaltung “ARTandCITY - Neue Wege zur Kunst in der HafenCity“
Fr, 9. April, 18.30 Uhr, Einlass: 18 h, Ort: HafenCity Infocenter im Kesselhaus, Sandtorkai 30


Hintergrund: Die ARTBLOCK Vision  ist ein innovatives Format für ein offenes, internationales Kunstzentrum inmitten der pulsierenden Speicherstadt/HafenCity und am neuen Universitätsstandort Hamburgs. Herzstück ist eine Ebene mit Galerien, Kunstinstitutionen und Sammlungen. Theater, kunstnaher Einzelhandel und Gastronomie runden das Angebot ab. Der ARTBLOCK soll gleichzeitig Treffpunkt für Anwohner sein und arbeitet auf gemeinnütziger Basis als Non-Profit-Unternehmen.

Für Rückfragen zur Veranstaltung wenden Sie sich bitte an:

ARTBLOCK Initiative    
Ulrike Klug   
Tel. +49(0)40  75 36 86 61   
ulrike.klug@artblock-hamburg.com
www.artblock-hamburg.com

Mechtild Freiin v. Münchhausen
HafenCity Universität Hamburg
Tel. +49(0)40 42827 2730
Mechtild.vonMuenchhausen@vw.hcu-hamburg.de


Download: Pressemitteilung ARTBLOCK-HCU Kunstfestival 2010

Am kommenden Freitag und Sonnabend, den 25. und 26. Februar 2010, präsentieren sich vier Hamburger Hochschulen auf ihrem Gemeinschaftsstand auf der Messe Einstieg 2010 (Stand H1, Halle B 6, tägl. von 9-17 Uhr). Unter dem Motto „Wissenschaft in Ham¬burg“ vermitteln HAW Hamburg, TU Hamburg-Harburg, Helmut-Schmidt-Universität und HafenCity Universität Hamburg ihre vielseitigen Ausbildungs¬profile und laden dazu ein, bei ihnen in Hamburg zu studieren. Sie unterstreichen damit ihre Bedeutung als Standort¬faktor der „Metropole des Wissens“ Hamburg.
 
„Soll ich studieren?“ „Praxisnah oder wissenschaftlich orientiert?“ „Erst Beruf, dann Studium?“ „Welches Studienfach ist das richtige für mich?“ Welche Berufschancen habe ich mit einem Studium?“ „Kann ich Ausbildung und Studium kombinieren?“ „Bachelor und Master – was ist das?“ – Fragen, die entscheidend sind für die Lebens¬planung von Schülerinnen und Schülern nach dem Schulabschluss. Hamburgs Hoch¬schulen stehen Studien¬interes¬sierten, Schülerinnen und Schülern auf der Messe Rede und Antwort. Sie zeigen aber auch eine Auswahl aus ihrem Können: So präsentieren z.B. HSU und HAW Hamburg ihre Rennwagen für die Formula Student und die HCU demonstriert beispielsweise aus ihrem Studiengang Geomatik die  Laser Scanner Technologie, die Objekte und Umwelt dreidimensional erfasst, um sie auf dieser Basis digital zu rekonstruieren.
Die Studienberatungen der Hochschulen sind mit ihren Expertinnen und Experten vor Ort, um Fragen nach Studiengängen und -abschlüssen zu beantworten.

Informationen: www.einstieg-hamburg.de

Kontakt:

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg:
Dr. Katharina Jeorgakopulos, Presse und Kommunikation,
Tel.: 040.428 75-9132, presse@haw-hamburg.de

Technische Universität Hamburg-Harburg:
Ruediger Bendlin, Leiter Öffentlichkeitsarbeit/Marketing,
Tel.: 040.428 78-3330, bendlin@tu-harburg.de

Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg
Dietmar Strey, Leiter Pressestelle,
Tel.: 040.6541-2774, pressestelle@hsu-hamburg.de

HafenCity Universität Hamburg
Mechtild Freiin v. Münchhausen, Leiterin Referat für Kommunikation und Marketing,
Tel.: 040.428 27-2730, mechtild.vonmuenchhausen@hcu-hamburg.de
 

Download: PM HCU Messe Einstieg 2010

Zum ersten Mal seit ihrer Gründung in 2006, verleiht die HafenCity Universität Hamburg – Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) die Ehrendoktorwürde. Die Auszeichnung erhält Prof. Dr. Gerd Albers (München).

Die HCU würdigt damit das wissenschaftliche Lebenswerk des unumstrittenen Doyen der Stadtplanung und sein unermüdliches Streben um eine eigenständige Profilbildung der Disziplin Stadtplanung. Prof.Dr. Gerd Albers hat über Jahrzehnte nachdrücklich und nachhaltig für Planungsfachbereiche, Vollstudiengänge und Projektstudium gewirkt und war maßgeblich an der Einrichtung von neuen Planerstudiengängen in Deutschland beteiligt. Er engagierte sich für die Schärfung des Berufsprofils und für den Diskurs in nationalen und internationalen Fachgremien.

Basierend auf der Stadtplanung als eigenständiger Disziplin, fokussiert die HCU heute insbesondere die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit den komplexen Zusammenhängen von Stadt- und Metropolenentwicklung.

Das Festkolloquium findet am 9. Februar 2010 um 17:00 im HCU Präsidium, Lohseplatz 1a, 20457 Hamburg statt. Medienvertreter sind herzlich eingeladen, aber gebeten, sich anzumelden.

Für Rückfragen und Kontakt zum Präsidium der HCU wenden Sie sich bitte an:
Mechtild Freiin v. Münchhausen, HCU, Leiterin des Referats für Kommunikation
(0)407 4 28 27-27 30,
E-Mail: Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de

Noch vor der geplanten Grundsteinlegung in der Hafen City im Frühjahr 2010 erforscht die HafenCity Universität Hamburg (HCU) mit einer Machbarkeitsstudie die Potenziale digitaler Web 3D-Plattformen wie Second Life® für Forschung und Lehre sowie der Vernetzung mit anderen regionalen und internationalen Hochschulen im virtuellen Raum.

Seit 2006 ist die neue Hamburger Universität für Baukunst- und Metropolenentwicklung in der Stadt räumlich fragmentiert; möglicherweise wird sie jedoch schon vor der Fertigstellung ihres Neubaus in 2012 durch eine verbindende virtuelle Repräsentanz im 3D-Internet ergänzt. Zur Machbarkeit erstellt Micha Becker (28), Student der Stadtplanung, als Teil seiner Diplomarbeit eine Studie mit dem Anspruch, die Möglichkeiten virtueller Räume für Forschung und Lehre im Bereich der Stadtplanung und Architektur zu erproben, prototypisch zu evaluieren und zu testen.

Micha Becker: „Heute reicht es nicht mehr aus, sich nur auf die uns klassisch bekannten Räume zu beschränken. Die Digitalisierung der Medienlandschaft und der Einzug der dritten Dimension ins Internet bringen uns dazu, unsere Vorstellungen von Beziehung und Interaktion, Entwurf und Gestaltung, Beteiligung und Zusammenarbeit zu überdenken. Völlig neue Möglichkeiten entstehen, Räume neu zu erforschen, zu begreifen und zu definieren.“

Die studentische Arbeit ergänzt die Hamburger Hochschulaktivitäten am virtuellen „Campus Hamburg in 3D“; dort wird sie Kontakt zur internationalen Gemeinschaft teils hochrangiger Akademiker und deren Studierenden suchen, die die Zukunftstechnologie des 3D-Internet in Second Life und anderen virtuellen 3D Umgebungen aktiv mitgestalten.

Unter anderem soll auch evaluiert werden, ob sich im Kontext dieser medialen Entwicklung neue Kooperationen der HCU mit Wirtschaft und Behörden anstoßen lassen; Interessenten sind willkommen. Die Studie wird von Prof. Dr. Michael Koch (Städtebau & Quartierplanung) und Prof. Dr. Alenka Krek (Computergestützte Methoden der Stadt- und Regionalplanung) in Zusammenarbeit mit dem Büro X Media Lab betreut.

Erste Ergebnisse werden Anfang März erwartet und sind zunächst der Hochschulöffentlichkeit vorbehalten; bis Mai 2010 soll das Projekt abgeschlossen sein.

Die HafenCity Universität Hamburg – Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) – ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist.
Die HCU verfolgt dabei den Anspruch, die drängenden Herausforderungen der gebauten Umwelt und der Entwicklung von Metropolen im 21. Jahrhundert in ihrer Vielfältigkeit zu verstehen und Wege zu deren Bewältigung aufzuzeigen. Dieses erfordert,  die herkömmlichen Grenzen zwischen Disziplinen und Professionen zu überschreiten. Disziplinarität, Interprofessionalität und Transdisziplinarität bilden daher die Grundprinzipien von Lehre und Forschung an der HCU.

Die HCU vereint als Universität die drei akademischen Bereiche Ingenieur- und Naturwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Entwurf und Gestaltung. Sie bietet Studiengänge in Architektur, Architectural Engineering, Bauingenieurwesen, Geomatik, Kultur der Metropole, Ressource Efficiency in Architecture and Planning, Stadtplanung und Urban Design an.

Die HCU wird im Sommer 2012 einen Neubau in herausragender Lage in Hamburgs HafenCity beziehen. Das Leitbild und die Organisationsstruktur der HCU sowie die Planungen für diesen Neubau sind konsequent und einander bedingend entwickelt worden. Der Entwurf des Gebäudes überwindet Fachgrenzen auch räumlich. Er bietet darüber hinaus den Raum, um die HCU zum Zentrum des öffentlichen Dialogs über Baukultur und Stadtentwicklung in Hamburg zu machen.

Für Rückfragen und Kontakt  wenden Sie sich bitte an:
Mechtild Freiin v. Münchhausen, HCU Leiterin des Referats für Kommunikation
Tel.: (0)40 / 4 28 27- 27 30
E-Mail: Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de
oder
Micha Becker, HCU Stadtplanung,
E-Mail: micha.becker@hcu-hamburg.de

Über das Hochschulprojekt "Campus Hamburg in 3D"

Im November 2007 ging der virtuelle "Campus Hamburg" in der 3D-Internet-Umgebung Second Life an den Start. Forschung und Lehre am Wissensstandort Hamburg nehmen hier aktiv an der internationalen Entwicklung eines dreidimensional geprägten Internet teil und bereichern die stetig wachsende Gemeinschaft internationaler Universitäten und anderer Bildungseinrichtun-gen. Das hochschulübergreifende Web 3D-Projekt geht auf eine Initiative des BÜRO X Media Lab (Hamburg) zurück und wurde mit Unterstützung der Handelskammer Hamburg und der Freien und Hansestadt Hamburg realisiert, letztere vertreten durch die Standortinitiative Hamburg@work. Im April 2008 eröffnete die Universität Hamburg am "Campus Hamburg" als erste deutsche Hochschule eine eigene virtuelle Insel als digitale 3D-Repräsentanz. Ende des Jahres 2008 folgte die Fakultät Design, Medien und Information (DMI) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) mit der Insel "Campus Finkenau". Ab Ende 2009 hat auch die mhmk Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation eine eigene Präsenz, und die HafenCity Universität Hamburg (HCU) erstellt im Rahmen einer Diplomarbeit eine Machbarkeitsstudie zur Nutzung der Zukunftstechnologie. 2010 führt BÜRO X Media Lab mit Unterstützung von Hamburg@work und lokalen Projektpartnern aus Wissenschaft und Wirtschaft mit renommierten internationalen Referenten die virtuelle Ringvorlesung "Beyond the Hype: The 3D Web" durch. Fragen hierzu richten Sie bitte an Hanno Tietgens, ht@buerox.de.

Weitere Informationen

Ausführliche Information und aktuelles Bildmaterial stellen alle Beteiligten des kollaborativen Hochschulprojekts unter www.buerox.de => CAMPUS HAMBURG IN 3D zum Download zur Verfügung. Das Programm Second Life® können interessierte Internet-Nutzer kostenlos herunter-laden unter https://join.secondlife.com/index.php?lang=de-DE.

In Second Life ist das virtuelle 3D Audimax mit dem zentralen Landepunkt des Campus unter der Sucheingabe "Campus Hamburg" zu erreichen oder über das Internet unter der SLurl slurl.com/secondlife/Campus%20Hamburg/111/100/21/.

Download: Pressemitteilung HCU forscht am Campus Hamburg 3D

In diesem Jahr findet zum achten Mal die Internationale Architekturbiennale von São Paulo statt. Studenten und Forscher der HafenCity Universität Hamburg und der Leibniz Universität Hannover werden zusammen mit vier brasilianischen Hochschulen den deutschen Beitrag für die 20-Millionen-Metropole mitgestalten.

Die IBA Hamburg, als Kuratorin des deutschen Beitrags, versammelt Architektur- und Stadtentwicklungsprojekte, die nach Antworten für die Zukunft der Stadt sucht. Aber nicht die Zukunft irgendeiner Stadt, sondern die Zukunft der „Stadt für alle“ – die Cidade para Todos. Wie machen wir die Hinterhöfe unserer Städte zu lebenswerten Orten?

Neben den realisierten Projekten wird ein lebendiges Planungsprojekt Teil des deutschen Beitrags. Für einen Stadtteil Diademas, Vorort von São Paulo und zweitdichteste Stadt Brasiliens, wird im Biennale Pavillon eine Entwurfswerkstatt stattfinden, in der deutsche und brasilianische Studenten gemeinsam nach urbanistischen Lösungen für diese „Städte für Alle“ suchen. Unter der Betreuung von Michael Koch, Martin Kohler und Antje Stokmann hat das interdisziplinäre und hochschulübergreifende Team an einem dreitägigen Vorbereitungsworkshop vor der Reise nach Südamerika teilgenommen und wird zur Eröffnung mit einer „Werkzeugkiste“ mit inspirierenden Projekten zur Biennale nach Sào Paulo reisen.

Unter dem übergeordneten Thema Ecos Urbanos („Urban Echoes“) wirft die Biennale einen Fokus auf städtebauliche Strategien zur Aufwertung von niedergegangenen Räumen. Auch die Orte der Fußballweltmeisterschaft 2014 sollen thematisiert werden: Ein Schwerpunkt der Ausstellung wird auf die notwendigen Interventionen der Stadtplanung und architektonischen Projekte für Großveranstaltungen gesetzt.

Nach Pedro Moreira, Inhaber eines Architekturbüros in Berlin und Begleiter der deutschen Gruppe in Sao Paulo, ist die Biennale eines der wichtigsten Schaufenster und Wegzeiger für Städte in Entwicklungsländern. Vom 31. Oktober bis 6. Dezember werden 200 Tausend Besucher auf der 28.000 m2 großen Ausstellungsfläche in dem vom Oscar Niemeyer entworfenen Biennalegebäude erwartet.

Im Sommer 2010 wird ein Gegenbesuch in Wilhelmsburg erwartet, der von der brasilianischen Seite ausgearbeitet wird.

Kontakt Projekt: Dipl.-Ing. Martin Kohler, HafenCity Universität Hamburg, Städtebau und Quartierplanung, Averhoffstraße 38, 22085 Hamburg
Tel.: 040 / 42827-4360
Fax: 040 / 42827-4348
martin.kohler@hcu-hamburg.de

www.cidade-para-todos.de

Pressekontakt:Mechtild Freiin v. Münchhausen, HafenCity Universität Hamburg, Leiterin des Ref erats für Kommunikation
Tel.: 040 /42827-2730, Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de

Am 19. Oktober 2009 wurde bereits zum zweiten Mal der Holcim Studienpreis für Nachhaltigkeit an Studierende der HafenCity Universität Hamburg (HCU) verliehen.

Die HCU lobt den studentischen Wettbewerb seit 2007 in Zusammenarbeit mit der Holcim (Deutschland) AG jährlich aus. Ziel der gemeinsam entwickelten Ausschreibung ist die Förderung wissenschaftlicher Exzellenz und gesellschaftlicher Verantwortung für die gebaute Umwelt und die Metropolenentwicklung. Studierende der HCU auf Master-/Diplomniveau sind in diesem Wettbewerb aufgefordert, sich kreativ mit Themen der Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen und innovative Vorschläge für nachhaltiges Planen, Entwerfen und Bauen zu erarbeiten. Die Arbeiten sollen Bezüge zu dem Leitbild der Nachhaltigkeit in seiner ökologischen wie auch ökonomischen, sozialen, kulturellen oder auch ästhetischen Dimension aufweisen.

In diesem Jahr wurden gleich zwei Arbeiten prämiert. Ausgezeichnet wurde die Masterthesis aus dem Fachbereich Architektur von Janina Popp zum Thema „Grenzen in der Stadt – Eine neue Herberge für den Stintfang“ und die Diplomarbeit von Josip Pavlovic zum Thema „Technischer und kostenmäßiger Vergleich unterschiedlicher Energiekonzepte im Geschosswohnungsbau“ aus dem Fachbereich Bauingenieurwesen.
Beide Gewinner erhalten den jeweils mit 2.000 Euro dotierten Preis.

Leo Mittelholzer, Vorstandsvorsitzender der Holcim (Deutschland) AG,  überreichte die Auszeichnungen: “Mich beeindruckt besonders, dass beide Arbeiten die ganze Bandbreite ökologischer, ökonomischer, sozialer, kultureller und ästhetischer Aspekte des Leitbildes „Nachhaltigkeit“ und damit die Ausschreibungskriterien in allen Facetten berücksichtigen.“

Die qualitativ gleichwertigen Arbeiten spiegeln dabei insbesondere das interdisziplinäre Konzept der HCU wider. „Die Preisträger begreifen Nachhaltigkeit als komplexe Aufgabenstellung, die es gilt fachübergreifend zu diskutieren“, so Prof. Steven Spier, Präsident der HCU. „Das ist es, was wir an der HCU mit unserer interdisziplinären Ausrichtung unterstützen und bei den Studierenden erreichen wollen.“

Die im Jahr 2006 durch die Freie und Hansestadt Hamburg gegründete HafenCity Universität Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist.
Mit ihrer Schwerpunktsetzung auf Disziplinarität, Interprofessionalität und Transdisziplinarität ist die HCU in der Lage, die drängenden Probleme der gebauten Umwelt und der Entwicklung von Metropolen in ihrer Vielfältigkeit verständlich zu machen und Wege zu ihrer Bewältigung aufzuzeigen.


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Download: Pressemitteilung Holcim Preis HCU

Der Präsident der HafenCity Universität Hamburg, Steven Spier, hat sich entschlossen, dass Amt des Präsidenten zum 31. Januar 2010 niederzulegen.

Der gebürtige Kanadier leitet seit ihrer Gründung in 2006 Hamburgs neueste Universität und die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist. Die Entscheidung von Spier basiert dabei ausschließlich auf persönlichen Beweggründen:

„Mein berufliches Konzept führt mich zurück in den akademischen Bereich.“, so Steven Spier. „Die Leitung und das Management einer so jungen Hochschule erfordern vom Präsidenten starke ständige Präsenz und überdurchschnittlichen Zeiteinsatz. Wissenschaftliche Arbeit und Forschungstätigkeit sind damit nicht vereinbar. Mir fehlen diese Tätigkeiten jedoch in einer Weise, dass ich mich nach reiflicher Überlegung zu diesem sehr schwierigen Schritt entschieden habe.“

Mit großem Bedauern und Fassungslosigkeit, aber auch mit Respekt vor der inhaltlichen Begründung Spiers, nehmen Lehrende, Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität die Entscheidung ihres Präsidenten zur Kenntnis.

„Der Kern der HCU und die Ausgestaltung ihres Profils tragen eindeutig die Handschrift von Steven Spier“, so Kanzler und Vizepräsidenten der Universität. „Mit ihm verlieren wir neben Kompetenz und Kreativität auch einen herausragenden Visionär. Die Persönlichkeit Steven Spier hat durch diese Facetten die erste Phase der HCU maßgeblich geprägt und mitbestimmt. Aber wir respektieren und verstehen seine Entscheidung, sich nach 4 Jahren Hochschulmanagement wieder konsequent der Forschung zu widmen.“

Auch der Hochschulrat der HCU nimmt die Entscheidung Steven Spier`s mit großem Bedauern zur Kenntnis. „Mit Steven Spier verlieren wir eine Persönlichkeit, die das anspruchsvolle Projekt HCU maßgeblich geprägt hat“, so Prof. Dr. Werner Sobek, Vorsitzender des Hochschulrats der HCU. „Ich bedauere sehr, zukünftig auf die konstruktive und fruchtbare Zusammenarbeit verzichten zu müssen.“

Die Idee der HCU, alle für den Bau notwendigen Studienfächer unter einem Dach zu vereinen, und die herausfordernde Aufgabe der Entwicklung und Gestaltung einer einzigartigen Hochschule, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist, bewogen Steven Spier in 2005 zu seiner Bewerbung um das Präsidentenamt.

„Ich glaube fest an das Konzept der HCU“, so Steven Spier. „Die HafenCity Universität Hamburg verfolgt eines der europaweit innovativsten Universitätskonzepte. Neben unseren „klassischen“ Studiengängen Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik und Stadtplanung haben wir neue Studiengänge wie Kultur der Metropole, Urban Design und Resources Efficiency in Architecture and Planning konzipiert und alle Studiengänge neu akkreditiert. Um Interprofessionalität zu fördern, haben wir interdisziplinäre Module und Projektarbeit für alle Studiengänge entwickelt. Der Förderung von Transdisziplinarität dient die Einführung eines Studium Fundamentale; für die Realisierung der besonderen Zielsetzungen in Lehre und Forschung wurden Lehrstühle, Institute und Departments zu Gunsten je einer Bachelor-, Master- und Research School abgeschafft. Und auch mit dem Entwurf für den zum Wintersemester 2012 bezugsfähigen Neubau in hervorragender Lage in der HafenCity ist die HCU durch die räumliche Überwindung von Fachgrenzen gleichfalls neue Wege gegangen. Wir haben damit wichtige Meilensteine in der Entwicklung der HCU genommen und ich verlasse die Universität im festen Wissen um die weitere positive Ausgestaltung und Entwicklung dieser
besonderen Hochschule.“

Steven Spier ist seit ihrer Gründung am 1. Januar 2006 Präsident der HafenCity Universität Hamburg, Europas einzigartiger fokussierter Universität für Baukunst und die Entwicklung von Metropolen. Vorher war er 6 Jahre Architektur-Professor für Entwurf und Theorie und Department Vorsteher Architektur an der Strathclyde University Glasgow. Als Wissenschaftler arbeitete Spier 6 Jahre als Senior Lecturer bei der London South Bank University und 2 Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der ETH-Zürich. Sein Studium schloss er mit einen Master of Architecture vom SCI-Arc in Los Angeles und einen Bachelor of Arts in Philosophie vom Haverford College ab.

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Download: Pressemitteilung Präsident HCU

Die Bürgerschaft stimmte in ihrer 2. Lesung gestern mit Mehrheit positiv für den Neubau der HafenCity Universität in der HafenCity am Magdeburger Hafen. Dem Universitätsneubau für Europas einzige Hochschule, die ausschließlich auf Bauen und Metropolenentwicklung fokussiert ist, steht damit nichts mehr im Weg.

„Wir begrüßen die Entscheidung der Bürgerschaft.“, so Steven Spier, Präsident der Universität. „Die Stadt Hamburg hat sich mit der Gründung der HCU und ihrem Neubau dafür entschieden, dem brennenden Thema Nachhaltigkeit wissenschaftlich-inhaltliche und physische Präsenz in der Stadt zu geben. Mit der Realisierung des Neubauvorhabens können wir unsere Lehr- und Forschungsziele, d.h. an den Schnittstellen der traditionellen Disziplinen zu arbeiten, weiter fortsetzen, um neue Lösungen für die dringenden Probleme unserer gebauten Umwelt zu entwickeln und die Öffentlichkeit dafür zu engagieren.“

Der Neubau wird rund 66 Mio. Euro kosten. Mittel zur Finanzierung stehen im Haushalt bereit. Geplanter Baubeginn ist im vierten Quartal 2009. Ziel ist es, den Neubau bis Ende 2011 nahezu komplett fertig zu stellen und in 2012 Ausbau und Inbetriebnahme zu realisieren. Während der Semesterferien im Sommer 2012 sollen alle Studiengänge dann in das neue Universitätsgebäude umziehen, so dass der Vorlesungsbetrieb zum Wintersemester 2012 aufgenommen werden kann.

Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach: „Ich freue mich, dass wir jetzt den nächsten Schritt machen können, um der HafenCity Universität Hamburg eine eigene Heimat zu geben. Ich kann nur betonen, dass die Stadt immer hinter dem HCU-Neubau gestanden hat. Die HCU wird ein architektonisch anspruchsvolles Universitätsgebäude erhalten, das Aspekte der Nachhaltigkeit in Theorie und Praxis zugleich erfüllen wird - sowohl in baulicher Hinsicht als auch bei der inhaltlichen Gestaltung der Ausbildung. Die Mittel für den Bau waren seit der Entscheidung über die Gründung der HCU und zur Errichtung eines eigenen Universitätsgebäudes reserviert.“

Das vorbildliche ökologische Gesamtkonzept des Baus, welches bereits mit dem Hafencity Umweltzeichen in Gold für „Nachhaltigkeit am Bau“ ausgezeichnet wurde, wird nach einem Entwurf des Dresdener Architektenbüros Code Unique Architekten realisiert. Im Sinne des Hamburger Klimaschutzprogramms wird der Neubau die Anforderungen an eine nachhaltige Architektur weit über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus erfüllen und setzt Standards hinsichtlich Energieeinsparungen und Arbeits- und Komfortbedingungen.

Gemäß Baukonzept liegen Café und Restaurant zum Wasser hin, studentischen Arbeits- und Seminarräume sind überwiegend in den schönsten Lagen am Wasser untergebracht.
Die Räumlichkeiten für Studierende und die Büros für die Mitarbeiter auf den unterschiedlichen Geschossebenen lassen sich variabel und flexibel auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Personenzahlen anpassen. Sie sind beweglich genug, um auf Veränderungen bedarfsgerecht reagieren zu können und neue flexible Flächenangebote zu generieren. Das entwickelte Raumkonzept, die offene, transparente und fließende Gestaltung, spiegelt das inhaltliche Konzept der HCU: Fächerübergreifendes Lernen und Forschen.

Die HafenCity Universität hat den Anspruch, als Forum für lebendige Diskussionen Teil des öffentlichen Lebens in Hamburg zu sein. Die Verbindung zwischen Öffentlichem Raum und Hochschule schafft das großzügige Foyer zwischen den beiden Flügeln des Gebäudes, das sich sowohl zu dem zentralen Platz im Westen als auch zum Lohsepark auf der Ostseite öffnet.
Dieses wird dazu beitragen, die Öffentlichkeit zu Ausstellungen, Lesungen, Diskussionen etc. in das Gebäude einzuladen und der Universität selbst einen Mittelpunkt als publikumswirksames Kommunikationszentrum rund um die Themen Metropolenentwicklung und Bau zu geben. Die HCU profiliert sich hiermit als der Hamburger Standort für Architekturdebatte mit Experten und der interessierten Öffentlichkeit und als kultureller Anlaufpunkt für alle Zielgruppen.

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Am 1. Juni 2009 startete das Projekt „USE Efficiency“, welches von der EU im Rahmen des Programms „Intelligent Energy Europe“ bis Januar 2012 gefördert wird. Ein Auftakttreffen mit allen Partnern und dem zuständigen Ansprechpartner des EU-Büros „EACI“ (Executive Agency for Competitiveness and Innovation) fand in Rom auf dem Campus der Universität „Tor Vergata“  bereits statt.

Ziel des Projekts ist es, die Energieeffizienz in Universitätsgebäuden real zu verbessern sowie das Thema Energieeffizienz an Studenten als zukünftige Marktakteure zu vermitteln.
Dies geschieht einerseits durch Lehrangebote, andererseits durch Praxis-Einbindung in die  Umsetzung von Energieeinsparplänen und in die Umsetzung der europäischen Gebäuderichtlinie EPBD (European Building Directive).
Außerdem soll das (öffentliche) Bewusstsein für Energieeffizienzthemen und die Interaktion zwischen Universitäten und Experten aus der Praxis gefördert werden. Studenten und Universitäten sollen Vorbildfunktion sowohl für energieeffiziente Lösungen und Systeme als auch für energieeffizientes Verhalten einnehmen und ihr Fachwissen in Europa promoten und verbreiten.

Angestrebte Ergebnisse

1.    Überblick über aktuelle Energieeffizienz-Situation an Universitäten in Europa
2.    Sammlung von “Energy Performance Assessment” (EPA) Methodologien, genauer von “Energy Performance Assessment of existing Non-Residential buildings (EPA-NR), und Auswahl der am besten geeigneten Methodologie für das Energie-Audit der Universitätsgebäude
3.    Besser ausgebildete Studenten (und somit zukünftiger Marktakteure) und verbessertes Verhältnis und Austausch zwischen Studenten, Professoren und technischen Experten während der Kurse und durch die Zusammenarbeit in Teams bei der Umsetzung von Energieeinsparplänen und EPA-Aktivitäten als erste praktische Arbeitserfahrung
4.    Verbesserte Energieeffizienz der Universitätsgebäude, als Ergebnis der Ausarbeitung und Anwendung von EPAs durch Studenten und technische Experten
5.    „Best-Practice“-Energie Lösungen und Verbreitung von speziellen Trainingsprogrammen sowie erhöhtes und verbessertes länderübergreifendes Fachwissen unter den Partnerländern

Partner
Koordinatoren des Projekts sind die Universität „Tor Vergata“ zusammen mit dem Unternehmen  „EnerGia-Da“ aus Rom, Italien. Das Projekt-Konsortium besteht aus insgesamt 13 Partnern (9 Universitäten und 4 Institutionen aus der Praxis/Marktakteuren) aus 10 Ländern (Deutschland, Italien, Irland, Vereinigtes Königreich, Dänemark, Schweden, Spanien, Griechenland, Ungarn und Litauen) und erlaubt durch seine geographische und klimatische Reichweite und Flächendeckung den wichtigen Austausch von Methodologien auf professionellem und technischem Niveau.

Die Gruppe "Ressourceneffizienz in Architektur und Planung (REAP)" war die erste interdisziplinäre Forschungsgruppe der HafenCity Universität Hamburg. Sie setzt sich aus Professoren und Mitarbeitern verschiedener Fachrichtungen (Architektur, Bauingenieurwesen, Stadtplanung, Landschaftsplanung, Bauphysik, Baustofftechnologie, Baukonstruktion, Akustik, Infrastrukturplanung und Stadttechnik, Umweltplanung und Planungsrecht) zusammen und beschäftigt sich mit ressourceneffizientem Planen und Bauen in der Stadt.

Die im Jahr 2006 gegründete HafenCity Universität Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU), ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist. In Bildung und Forschung sollen nachhaltige Lösungen für aktuelle baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der Metropole des 21. Jahrhunderts entwickelt werden.
Für die HCU wird im aktuell größten Stadtentwicklungsprojekt Europas, der HafenCity Hamburg, ein Universitäts-Neubau entstehen. Dieser mit dem Umweltzeichen in Gold ausgezeichnete geplante Neubau steht, gemäß HCU-Konzept, vorbildlich für Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.


Nationale Projekt-Ansprechpartner für Deutschland:

HafenCity Universität Hamburg (HCU)
Forschungsgruppe „Ressourceneffizienz in Architektur und Planung“ (REAP)
Hebebrandstr. 1, 22297 Hamburg, Germany

Ansprechpartner: Prof. Udo Dietrich 040 / 428 27 – 50 96
udo.dietrich@hcu-hamburg.de


Institut Wohnen und Umwelt GmbH (IWU)
Annastrasse 15, 64285 Darmstadt, Germany

Ansprechpartner: Dr. Michael Hörner 06151 / 29 04 – 52 / Um.hoerner@iwu.de


Pressekontakt HCU:
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Fachtagung der HafenCity Universität Hamburg –
Visioning Future Metropolis: Stadtregionale Visionen zwischen 1900,
heute und morgen

•    Wie wurden Stadtregionen zu Beginn des 20.Jahrhunderts gedacht?
•    Hatten die „großen“ Ideen der Stadt- und Regionalplanung Bestand?
•    Was sind Herausforderungen für die Stadtregionen von heute?
•    Welche stadtregionalen Visionen lassen sich für das 21.Jahrhundert entwickeln?

Diese und andere Fragestellungen diskutieren Experten im Rahmen der Fachtagung

Visioning Future Metropolis: Stadtregionale Visionen zwischen 1900, heute und morgen

Am: 3. und 4. September 2009 im soeben neu eröffneten Amerika-Center in
der HafenCity Hamburg (Am Sandtorkai 48)


Gäste auf dem Podium u.a.:
Prof. Thomas Hines (University of California)/ Prof. Kristen Schaffer (NC State University) /
Prof. Hartmut Frank (HafenCity Universität Hamburg) / Prof. Jörg Knieling (HafenCity Universität Hamburg) / Prof. Jürgen Ossenbrügge (Universität Hamburg)/ Prof. Angelika Schaser (Universität Hamburg) / Prof. Dirk Schubert (HafenCity Universität Hamburg) / Prof. Jörn Walter (Oberbaudirektor Hamburg)

In Fachvorträgen und einem Workshop geht es um stadtregionale Visionen für die Metropolregionen Chicago und Hamburg in der Vergangenheit und der Zukunft.
Im 100. Jubiläumsjahr des berühmten Burnham/Bennett Plans zur Stadt- und Regionalentwicklung Chicagos lohnt ein Blick zurück: welche Visionen, Ziele und Strategien enthielt der Plan, der für seine Zeit mit seinem ganzheitlichen Ansatz als bahnbrechend bezeichnet werden kann. Was ist davon umgesetzt worden und inwieweit lässt sich Chicago noch heute auf Burnham und Bennet zurück führen. Ein Beispiel ist die Waterfront Chicagos, die bis heute besondere Qualitäten aufweist und einen Anziehungspunkt darstellt. Aber auch die Verbindung von Stadt und Umland ist ein Thema.
 
Für die Metropolregion Hamburg interessiert ebenfalls der Blick 100 Jahre zurück: Was haben damals Schumachers Pläne für Hamburg vorgesehen und welche stadtregionalen Ideen hatte er neben dem bekannten Federplan? Wie waren seine und wie sind aktuelle Leitbilder für die metropol-regionale Zukunft ausgerichtet? Mit welchen Perspektiven blickt Hamburg, eine der großen wachsenden Metropolen Europas, in die Zukunft? Können Hamburg und Chicago voneinander lernen?
 
Die Tagung führt die HCU in enger Zusammenarbeit mit dem US-Konsulat in Hamburg und dem Hamburg-Amerika Zentrum sowie mit IfR, SRL und DVAG und unterstützt durch die Freie und Hansestadt Hamburg sowie dem DAAD durch. Um Anmeldung von Medienteilnehmern wird gebeten.
Programm s. Anlage.

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Die HafenCity Universität Hamburg bedauert ausdrücklich, dass sich der versprochene und für Herbst geplante Baubeginn des Universitätsneubaus auf Grund aktueller Debatten in der Hamburger  Bürgerschaft, die nur bedingt mit der HCU zu tun haben, erneut verzögert.

„Studierende, Lehrende und Mitarbeiter haben sich dreieinhalb Jahre seit Gründung der HCU engagiert und unter schwierigen Bedingungen das Konzept einer einzigartigen Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung erarbeitet,“ so Steven Spier, Präsident der Universität. „Für die interne und externe Identifikation mit der HCU ist es notwendig, der Universität jetzt endlich auch visuell Gestalt zu geben.“ 

Die Stadt Hamburg hat sich mit der Gründung der HCU entschieden, das brennende Thema Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung als Schwerpunktthema in das Zentrum ihres politischen und wissenschaftlichen Konzeptes zu stellen. Diesem Konzept trägt auch der mit dem Umweltzeichen in Gold ausgezeichnete geplante Neubau, der vorbildlich für Nachhaltigkeit und Energieeffizienz steht, Rechnung. Das Leitbild der HCU, durch Exzellenz in Bildung und Forschung nachhaltige Lösungen für aktuelle baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der Metropole des 21. Jahrhunderts zu entwickeln, bildet dabei inhaltlich eine Einheit mit dem entworfenen Raumkonzept und dem Standort HafenCity.
Die Universität belebt darüber hinaus mit ihren Studierenden und Mitarbeitern auch das Quartiers und wird als Kommunikationszentrum für die an aktueller Architekturdebatte interessierte Öffentlichkeit dienen.

Die Mittel zur Finanzierung stehen seit Gründung der Universität in 2006 zur Errichtung eines eigenen Gebäudes im Haushalt der Stadt Hamburg bereit. Geplanter Baubeginn war bislang September 2009 mit der Zielsetzung, den Studierenden zum Wintersemester 2012, d.h. 6 Jahre nach Universitätsgründung, einen Vorlesungsbetrieb unter adäquaten Bedingungen anzubieten. Zahlreiche hochkarätige Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus dem In- und Ausland konnten für das Konzept an dem geplanten Standort als Lehrende für die Universität gewonnen werden.

Die HCU hatte bereits vor mehreren Wochen geschlossen die Fraktionen in einem „Offenen Brief“ aufgefordert, sich zum Neubau am geplanten Standort Magdeburger Hafen in der HafenCity zu bekennen und fordert die Stadt weiterhin auf, ihrem Versprechen nachzukommen, den geplanten Neubau am verabschiedeten Standort zu realisieren.

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Förderpreisvergabe an Absolventen der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) und HafenCity Universität Hamburg (HCU) durch HypoVereinsbank AG

Herausragende Diplomarbeiten geehrt

Zum 16. Mal vergab die HypoVereinsbank (HVB) an Absolventen der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) und Absolventen der HafenCity Universität Hambureg (HCU) ihren Förderpreis. Die Preise sind mit insgesamt 2.000 Euro dotiert.

Die Auszeichnungen überreichten heute Andreas Götte (Leiter der Niederlassung Firmenkunden Hamburg) und Tim Ockert (Niederlassungsleiter Hamburg-Süd) der HypoVereinsbank, an die Prämierten.
Ausgezeichnet wurden zwei Diplomarbeiten aus dem Studiengang Stadtplanung (HCU) und aus dem Studiengang Bauingenieurwesen (TUHH).

Die diesjährigen Preisträger sind Thomas Bussler mit seiner Arbeit  „Numerische Untersuchungen zum Tragverhalten von Schubbolzen in Verbundstützen“ und Johannes Bouchain mit seiner Arbeit „Stadtbahnqualitäten – räumlich funktionale und gestalterische Faktoren eines modernen öffentlichen Verkehrsmittels“.

Ausgewählt wurden die Arbeiten von einer Jury aus Vertretern der HCU, TUHH und der HypoVereinbank.

Bereits seit 1991 prämiert die HypoVereinsbank (HVB) herausragende Diplomarbeiten, seit einigen Jahren jeweils an einen Diplomanden der TUHH und der HCU. „Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, dass sich die Wirtschaft nachhaltig um Bildung und Nachwuchs-förderung kümmert“, sagte Andreas Götte, Leiter des Firmenkundengeschäftes Hamburg Süd/West der HVB anlässlich der Preisvergabe vor Studenten. „Wir wollen mit unseren beiden Preisen für die TUHH und die HCU ein Signal setzen, dass wir uns in der Nachwuchsförderung weiter engagieren und die Leistungsbereitschaft der jungen Leute, die die Zukunft unserer Gesellschaft bedeuten, anerkennen und honorieren“, ergänzte Tim Ockert, Leiter des Privatkundengeschäftes Hamburg Süd. 

Die Preisträger

Johannes Bouchain mit seiner Arbeit „Stadtbahnqualitäten – räumlich funktionale und gestalterische Faktoren eines modernen öffentlichen Verkehrsmittels“

Aus dem Gutachten von Prof. Dr. Michael Koch (HCU) und Prof. Dr. Carsten Gertz  (TUHH) zur Bewertung der Diplomarbeit:

Mit der „Renaissance der Städte“ könnte auch eine „Renaissance der Stadtbahn“ verbunden sein. Dazu ist nötig, die Stadtbahn nicht nur hinsichtlich ihrer Leistung als Verkehrsmittel zu verstehen, sondern auch als den öffentlichen Raum prägende Infrastruktur. Die Gestaltung der jüngsten Generation von Stadtbahnen in verschiedenen Städten Europas versucht durch ein entsprechendes Design des Rollmaterials hierzu einen Beitrag zu leisten. Hier knüpft Johannes Bouchain mit seiner Diplomarbeit an: Er zeigt sehr anschaulich auf, welche städtebaulichen und stadtgestalterischen Potentiale Stadtbahnen durch eine geeignete Trassenführung, Ausgestaltung der Haltestellen sowie der Wagen und des Fahrgastraumes haben. Stadtbahnen sind sich bewegende „Möbel“ des öffentlichen Raumes und gleichzeitig sich fortbewegende öffentliche Räume im Stadtraum. Sie sind in einem umfassenden Sinn wirkliche „Stadtmobile“. Damit könnte das Image des Öffentlichen Personennahverkehrs entscheidend verbessert werden: Er wird dann nicht nur aus Umweltgründen als notwendig erachtet, sondern als attraktive Fortbewegung in der Stadt geschätzt. Das besondere Verdienst der Arbeit von Johannes Bouchain liegt genau darin: Dass sie auf der Basis von Alltagserfahrungen und auch wahrnehmungspsychologischen Überlegungen vermittelt, wie die Stadtbahn zum selbstverständlichen und emotional besetzten Element im Lebenstil von „Urbaniten“ werden könnte.

Thomas Bussler mit seiner Arbeit  „Numerische Untersuchungen zum Tragverhalten von Schubbolzen in Verbundstützen“.

Aus dem Gutachten von Prof. Dr.-Ing. Uwe Starossek:

"Verbundstützen finden wegen Ihrer guten Trageigenschaften immer mehr Einsatz im modernen Ingenieurbau. Die guten Eigenschaften resultieren aus dem Zusammenwirken eines umschnürenden Stahlrohrs mit dem aussteifenden Betonkern. Voraussetzung hierfür ist ein Kräftetransfer an der Kontaktfläche. Dieser erfolgt über Reibung oder zusätzlich angebrachte Verbundmittel wie z.B. Schubbolzen. Herr Bussler hat in seiner Diplomarbeit das Tragverhalten von Schubbolzen in Verbundstützen mit Hilfe eines baustatischen Berechnungsprogramms untersucht und die Ergebnisse mit an der TUHH ermittelten experimentellen Daten verglichen. Auf dieser Grundlage konnte ein neues Rechenmodell für die Wirkungsweise von Verbundmitteln in Verbundstützen entwickelt werden."

Rückfragen und Kontakt:

HafenCity Universität Hamburg
Referat für Kommunikation
Mechtild Freiin von Münchhausen
Winterhuderweg 31, 22085 Hamburg
Tel.:(040) 42827-2730,
e-mail: kommunikaion@hcu-hamburg.de

TU Hamburg-Harburg
Pressestelle
Ingrid Holst
21071 Hamburg
Tel. (040) 42878-3458, Fax -2366,
e-mail: i.holst@tu-harburg.de
web: www.tu-harburg.de




Mit Fassungslosigkeit und Unverständnis verfolgen Studierende, Professoren und Mitarbeiter der HafenCity Universität Hamburg (HCU) die aktuelle Debatte um den bereits seit 3 Jahren angekündigten Neubau am Standort HafenCity.

„Seit Gründung der HCU in 2006 haben wir das Leitbild, inhaltliche Schwerpunkte, akademische Strukturen ausschließlich im Zusammenhang mit dem Standortkonzept entwickelt. Diese Dinge sind nicht voneinander zu trennen“, so Steven Spier, Präsident der HafenCity Universität. „Für die Idee dieser einzigartigen Universität wurde von allen Beteiligten unglaubliches geleistet. Es wird jetzt Zeit, die Vision auch seitens der Stadt durch ein Stück Realität zu ersetzen“.

Die Frage, ob Hamburg auf seinem Weg zu einem national und international konkurrenzfähigen Exzellenzstandort auch eine herausragende, international konkurrenzfähige Architektur- und Stadtplanungsausbildung anbieten möchte wurde mit Gründung der HCU auf politischer Ebene entschieden. Auch die Standortfrage wurde in diesem Zusammenhang diskutiert und
verabschiedet.

„Das Leitbild der HCU, durch Exzellenz in Bildung und Forschung nachhaltige Lösungen für aktuelle baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der Metropole des 21. Jahrhunderts zu entwickeln, bildet inhaltlich eine Einheit mit dem entworfenen Raumkonzept und dem Standort HafenCity“, so Prof. Dr. Dieter Läpple. „ Eine Universität für Metropolenentwicklung braucht nicht nur irgendeinen Standort, sondern ein urbanes
Wirkungsfeld.“

Die Konsequenzen des Bologna-Prozesses werden sich in erster Linie in einem Konkurrenzkampf der Hochschulen um Studierende und hochkarätige Professoren abbilden. Es stellt sich die Frage, wie Hamburg sich vor dem Hintergrund des eigenen Anspruchs als internationaler Wissenschaftsstandort hier positionieren möchte.

„Sollte sich die Stadt Hamburg gegen den Neubau entscheiden“, so Prof. Dr. Gernot Grabher, seit Sommersemester 09 Professor für Stadt- und Regionalökonomie an der HCU ,“ bricht die Vision der HafenCity Universität als Dialogstandort und Raum für eine breite öffentliche Auseinandersetzung mit metropolitanen Zukunftsfragen in sich zusammen. Zahlreiche Professoren, die für dieses Konzept an dem versprochenen Standort nach Hamburg gezogen sind, werden ohne dieses asset die Stadt als Lehr- und Forschungsstätte wieder verlassen.“ Studierende, Professoren und Mitarbeiter fordern die Stadt Hamburg daher ausdrücklich auf,
ihrem Versprechen nach einem adäquaten Bau inmitten einer der dynamischsten Metropolregionen Europas nachzukommen.

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Die HCU Hamburg hat mit der Entwicklung und Einführung der Campus Card ein Instrument entwickelt, Lernmittel individuell zu verteilen und die Verwendung Studiengebühren einer unmittelbaren Nutzung durch die Studierenden zuzuführen.

Seit März 2009 gibt die HCU an ihre ca. 1.700 Studierenden eine eigene, kontoungebundene Geldkarte, die HCU Campus Card, aus.

Mit der Campus Card wird jedem/r Studierenden über ein elektronisches System ein Guthaben, das aus Einnahmen aus Studiengebühren gewonnen ist, zur Verfügung gestellt. Mit diesem Guthaben können die Studierenden entsprechend ihrem individuellen, durch das Studium bedingten Bedarf entsprechend Lernmittel erwerben.

Die Campus Card garantiert so, dass jede/r Studierende für einen Teil der Studiengebühren einen direkten, unmittelbaren Nutzen für ihr/sein Studium hat.
 
In einem eigens auf dem Campus eingerichteten Magazin, das von einem Studenten-Team der HCU verwaltet wird, können die Studierenden mit der Campus Card Materialien, Werkzeuge, Fachbücher, Dienstleistungen und Zuschüsse zu Exkursionen und Sprachkursen erwerben, zeitaufwändige Beschaffungswege entfallen hierbei für die/den Studierenden.

Die Administration der Geldkarten und deren Buchungen werden durch ein Kassensystem der Firma Schaupp EDV-Service Schaupp GmbH in Bietigheim und einem Kartenverwaltungssystem der Firma S-Card Service GmbH in Stuttgart sichergestellt.

Das Controlling, die Abstimmung und die Gewährleistung eines reibungslosen Ablaufs erfolgen durch Mitarbeiter der Hochschulverwaltung AdHOCH.

Die Idee der Campus Card, ihre erfolgreiche Einführung sowie erste Erfahrungen und Ergebnisse aus der Praxis werden von Herrn Möller, S-Card Projektleiter, und Vertretern des ASTA’s der HCU auf einer Pressekonferenz am

13. Mai 2009 um 1030 Uhr, Hebebrandstrasse 1, Campus Pavillon „Exil“

präsentiert und zur Diskussion gestellt.

Für Fragen der Presse werden Herr Helle-Meyer (Kanzler der HCU ), Herr Sternberg (HCU Vizepräsident Lehre und Studium) und Herr Edler (Präsident des Studierendenparlament der HCU) zur Verfügung stehen.

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