Pressemeldungen
In der Ausstellung von Studierenden der HafenCity Universität Hamburg im Westwerk, die am 20. Januar 2012 um 19 Uhr eröffnet wird, werden multimediale Klangkunstwerke gezeigt. Zwölf Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen kamen im Master-Seminar der [Q] Studies »Die Stadt als Klangkörper« unter der Leitung der Künstlerin Viola Kiefner zusammen, um die Stadt akustisch zuerleben und mit Stadtgeräuschen multimedial zu erarbeiten. Die [Q] STUDIES sind ein wichtiger didaktischer Baustein im Ausbildungskonzept der HCU, liegen quer zu den einzelnen Studiengängen der HafenCity Universität und verorten sich in den Zwischenräumen ihrer drei Kompetenzbereiche: Natur- und Ingenieurwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften, sowie Entwurf und Gestaltung.
Dies ist bereits die zweite Kooperation von HCU und Westwerk, die vor einem Jahr begonnen wurde. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht dabei die Klanglandschaft der Stadt, die von Studierenden in audio-visuellen Werken thematisiert wird. Die Arbeiten sind zu erleben:
Eröffnung: Freitag, 20. Januar 2012, 19 h
Öffnungszeiten: Samstag, 21. und Sonntag, 22. Januar 2012, 12 bis 19 h
Ort: Westwerk, Admiralitätstraße 74, 20459 Hamburg
S Stadthausbrücke oder U Rödingsmarkt
Nach einer Einführung in die historische Entwicklung der Stadtakustik, sammelten die Studierenden unter einem individuellen Fokus in der Industrie- und Stadtlandschaft Geräusche, Klänge, Musik und Bilder der »Sonic City«. In der nachfolgenden Bearbeitung wurde das visuelle und akustische Material in verschiedenen Kombinationen zusammengestellt und in der Re-Kompositionen neu bewertet. Als Dokumente kreativer Teilnahme am Prozess eines sich ständig neu definierenden urbanen Lebensraums werden nun die entstandenen Arbeiten aus komponierten Soundscapes in einer multimedialen Ausstellung präsentiert. Dabei können charakteristische Orte und Elemente Hamburgs auf neue, andere Art erlebt werden. So wird der Elbtunnel auf ungewöhnliche Weise hör und sichtbar. Auch Geräusche von Fortbewegung oder des in der Stadt allgegenwärtigen Wassers werden zu einer neuen Hörerfahrung komponiert.
Mit Arbeiten von: Stamatios Aggelis, Gülcan Ata, Lene Benz, Katharina Böttger, Dustin Drechsler,Tessa Ermer, Monia Gläske, Stefanie Graze, Marcel Mathein, Viktoria Scheifers und Miriam Weers. Information zu Viola Kiefner: Die bildende Künstlerin Viola Kiefner thematisiert in ihren eigenen Arbeiten in multimedialen Installationen den architektonischen Innen- und Außenraum in Relation zum Mensch, zu seinem städtischen Umfeld und zur Geschichte. Lehrtätigkeit und Workshops u. a. an der Akademie für Mode & Design in Hamburg, Muthesius Kunsthochschule in Kiel und Fachhochschule Ottersberg. www.viola-kiefner.de
http://www.viola-kiefner.deInformation zum Westwerk: Westwerk e.V. ist ein 1985 in Hamburg gegründeter Verein freischaffender Künstler, Musiker und Filmemacher. Sein Domizil in zentraler Citylage hat das »Mehrspartenhaus« in einem denkmalgeschützten Speicher- und Kontorhaus aus dem 18. Jahrhundert auf der Hamburger »Fleetinsel«. Hier organisieren, kuratieren, fördern und präsentieren die Westwerk-Mitglieder Ausstellungen und Konzerte insbesondere für junge Kunstschaffende und Musiker.
www.westwerk.org
http://www.westwerk.orgÜber die HCU
Die im Jahr 2006 durch die Freie und Hansestadt Hamburg gegründete HafenCity UniversitätHamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist. Mit ihrer Schwerpunktsetzung ist die HCU in der Lage, die drängenden Probleme der gebauten Umwelt und der Entwicklung von Metropolen in ihrer Vielfältigkeit verständlich zu machen und Wege zu ihrer Bewältigung aufzuzeigen. In Bildung und Forschung sollen nachhaltige Lösungen für aktuelle baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der Metropole des 21. Jahrhunderts entwickelt werden. www.hcu-hamburg.de
Rückfragen zur Ausstellung
Viola Kiefner 0172–414 22 79
Pressekontakt und Kontakt ins Präsidium der HCU:
Mechtild Freiin v. Münchhausen
HafenCity Universität Hamburg
Leiterin des Referats für Kommunikation
Tel: +49.40.42827-2730
Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de
Download: HCU PM Offene Räume - KlangWerkStadt
- Prof. Dr. Martina Löw und Martin Heller diskutieren in der HafenCity Universität über offene Räume in Architektur und Stadtplanung -
Wir laden Sie herzlich ein zur fünften Veranstaltung der siebenteiligen Ringvorlesung der Hochschule für Musik und Theater (HfMT) und der HafenCity Universität Hamburg (HCU):
Offene Räume in Architektur und Stadtplanung
15. Dezember 2011, 18.00 – 19.30 Uhr
HafenCity Universität Hamburg, „Laterne“ – Raum 372
Averhoffstraße 38, 22085 Hamburg
Eintritt frei
Städte unterscheiden sich nicht nur in ihren Strukturen, sondern auch in ihrer eigenen spezifischen Verfasstheit, ihrer Eigenlogik. Welche Rolle spielt hierbei die Kunst?
Am kommenden Donnerstag wird die Frage nach offenen Räumen vor dem Hintergrund der Eigenlogik der Städte behandelt. Es diskutieren die Soziologin Martina Löw und der Kurator Martin Heller. Moderiert wird der Abend von Angelus Eisinger, Dekan des Studiengangs Kultur der Metropole und Professor für Geschichte der Metropole im Fachbereich Stadtplanung. Die Soziologin Martina Löw leitet seit 2008 den Forschungsschwerpunkt Stadtforschung an der TU Darmstadt und forscht zusammen mit Philosophen, Architekten, Ingenieuren und Literaturwissenschaftlern zur Eigenlogik der Städte. Welche Rolle die Kunst bei der Suche nach offenen Räumen spielt, erörtert ihr Gesprächspartner Martin Heller. Martin Heller ist Kurator von zahlreichen Ausstellungen (u.a. Europäische Kulturhauptstadt Linz, Expo, Beirat IBA Wilhelms-burg) und wird in der Diskussion nach Voraussetzungen und notwendigen Allianzpartnern für die Entstehung offener Räume fragen.
Prof. Dr. Martina Löw, Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und Professorin für Soziologie an der TU Darmstadt. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind raumbezogene Gesellschaftsanalyse, Stadt- und Regionalsoziologie sowie Genderforschung. Löw versteht den Raum als eine relationale Anordnung sozialer Güter und Lebewesen, die durch die Synthese und die Platzierung dieser Elemente hervorgebracht wird.
Martin Heller, Inhaber und Geschäftsführer Heller Enterprises GmbH, studierte Kunstgeschichte und Ethnologie an der Universität Basel. Er war Kurator und Direktor verschiedener Museen und Ausstellungen in der Schweiz und Deutschland. Zu seinen Schwerpunkten gehörten hierbei Design, Fotografie, Kunst, Medien und Populärkultur. Seit 2003 ist er selbständiger Kulturunternehmer und kuratierte zuletzt im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die Ausstellung „REALSTADT. Wünsche als Wirklichkeit“ in Berlin.
Moderation:
Prof. Dr. Angelus Eisinger, Professor für Geschichte und Kultur der Metropole im Studiengang Stadtplanung, Dekan im Studiengang Kultur der Metropole an der HafenCity Universität Hamburg. Die Ringvorlesung wird von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius gefördert. Für die Konzeption und Organisation zeichnet sich das Institut für kulturelle Innovationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater unter der Leitung von Prof. Dr. Reinhard Flender verantwortlich.Die Veranstaltung kann auch als Livestream unter www.webcast.hfmt-hamburg.de im Internet verfolgt werden.
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Der diesjährige WTM ARCHITECTURAL ENGINEERING Preis, dotiert mit insgesamt 3.000,- Euro, wurde am 1.12. im Rahmen der Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge Bachelor-Bauingenieurwesen und Master-Bauingenieurwesen / Architectural Engineering an der HafenCity Universität Hamburg vergeben. Drei Teams, bestehend aus je zwei Studierenden, wurden für ihre herausragenden Leistungen im Master-Entwurfsprojekt „Hafenbibliothek“ ausgezeichnet, welches in Zusammenarbeit mit Studierenden des Studiengangs Architektur an der HCU bearbeitet wurde. Der WTM Architectural Engineering Preis wurde ins Leben gerufen, um die frühzeitige Zusammenarbeit zwischen Ingenieuren und Architekten zu fördern sowie visionäre Entwürfe innovativer Ingenieurbaukunst zu würdigen.
„Konzept der HCU ist es, unseren Studierenden die Fähigkeit zu vermitteln, komplexe Probleme des Bauens und der Planung fachübergreifend gemeinsam zu lösen. Dies geht nur durch ein ganzheitliches Verständnis für die daran zu beteiligenden Disziplinen und Wertschätzung meines Gegenübers, gleich welcher Fachrichtung“, so Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HCU.
Dr.-Ing. Karl Morgen, Geschäftsführer der WTM ENGINEERS GmbH, Hamburg, ergänzt: „Wir freuen uns, mit diesem Preis einen Beitrag zur gelebten Interaktion unterschiedlicher Disziplinen an der HCU zu leisten und damit ein Stück reales Berufsleben an die Universität zu holen“.
Der 1. Preis ging an das Team Martin Schnittger und Benjamin Schmidt.
Der 2. Preis ging an das Team Jessica Kruse und Canan Ercel.
Der 3. Preis ging an das Team Marc Sieberns und Ocke Sieling.
WTM Engineers wurde 1936 in Hamburg gegründet und steht heute für richtungsweisende Ingenieurdienstleistungen im Bauwesen. Insgesamt beschäftigt WTM 170 Mitarbeiter in Hamburg und den Niederlassungen Berlin und München. Eine zunehmende Zahl an Aufträgen aus dem Ausland führtezur Gründung der WTM Engineers International GmbH.
Die Förderung des Nachwuchses ist WTM ein besonderes Anliegen, sowohl innerhalb des eigenen Büros als auch durch Kooperationen mit Hochschulen.
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Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HCU und Prof. Dr. Harald Sternberg, Vizepräsident für Studium und Lehre, überreichte gemeinsam mit dem International Office den mit 1.000 Euro dotierten DAAD-Preis 2011 an Frau Sarah Asseel aus Ägypten.
Frau Asseel, die ihr Studium an der HCU im Wintersemester 2010/11 aufgenommen hat, hat es geschafft, sich innerhalb ihres ersten Jahres an der HCU fachlich und sozial hervorragend zu integrieren.
Sie engagiert sich in dem im Mai 2011 gegründeten Fachschaftsrat Urban Design in der Arbeitsgruppe „Profil“ für das internationale Profil des Studiengangs (die Gründung dieses FSRs wurde u.a. durch Frau Asseel initiiert). Der FSR UD und Frau Asseel produzierten im Sommersemester 2011 ein Filmportrait über den Studiengang Urban Design (http://cumlaude.localproduction.net), mit dem sie ihren Studiengang im Wettbewerb des Stifterverbandes „Cum Laude“ vorstellten.
Ab dem Wintersemester 2011/12 arbeitet Frau Asseel im PROFIN-Projekt ›Intercultural Networking-, Employability- and Teamworkoriented Teaching‹ (InterNETT) als Tutorin (www.hcu-hamburg.de/io/projekte) und engagiert sich bei der internationalen Hilfsorganisation „Ingenieure ohne Grenzen e.V.“
Die Jury, bestehend aus dem Vizepräsidenten für Lehre und Studium Herrn Prof. Dr. Harald Sternberg, der Dekanin des Bachelorstudienganges Kultur der Metropole Prof. Dr. Gesa Ziemer , dem AStA-Vorsitzenden Tim Hansen und Christiane Brück aus dem International Office, würdigte insbesondere die herausragenden Studienleistungen von Frau Asseel und ihr ehrenamtliche Engagement für die Integration von internationalen und lokalen HCU-Studierenden.
Zum DAAD-Preis
Der DAAD-Preis wird jährlich vom Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) ausgelobt. Mit diesem Preis sollen ausländische Studierende mit besonderen akademischen Leistungen und bemerkenswertem gesellschaftlich-interkulturellen Engagement ausgezeichnet werden. Die Wahl der Preisträgerin/des Preisträgers erfolgt in Verantwortung der Hochschule. Mit der Verleihung des DAAD-Preises soll zugleich einer breiteren Öffentlichkeit deutlich gemacht werden, welche Bereicherung ausländische Studierende für die Hochschulgemeinschaft darstellen.
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Download: HCU PM DAAD-Preis
Die HafenCity Universität Hamburg (HCU) vergab am 2. November erstmalig zum Wintersemester 2011/ 2012 das Deutschlandstipendium.
Die neue Förderung in Höhe von 300,- Euro monatlich soll besonders leistungsstarke Studierende beim Studium unterstützen. Insgesamt 11 Stipendien (je eines pro Bachelor- und Masterstudiengang) stehen zur Verfügung. Der Förderzeitraum beträgt 2 Semester.
Neun dieser einkommensunabhängigen Stipendien werden den Studierenden der HCU in gleichen Anteilen gemeinsam von ihrem Förderer Henri Benthack Stiftung und dem BMBF zur Verfügung gestellt. Zwei Stipendien werden komplett aus Mitteln der Stiftung finanziert.
Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhielten in einer Feierstunde im Präsidium der HCU ihre Urkunde persönlich durch das Vorstandsmitglied der Henri Benthack Stiftung, Herrn Klaus Lühmann.
Für die Stipendien hatten sich insgesamt 118 Studierende beworben. In einer intensiven Jurysitzung wurden die Siegerinnen und Sieger von einem sechs-köpfigen Auswahlgremium gekürt. Das Gremium bestand aus: Prof. Dr. Thomas Schramm (Dekan Geomatik), Prof. Dr. Wolfgang Dickhaut (Dekan REAP), Prof. Ingrid Breckner (Stadtplanung), Melanie Johns (ASTA der HCU), Prof. Dr. Harald Sternberg (Vizepräsident für Lehre und Studium) und der Gleichstellungsbeauftragten der HCU (ohne Stimmrecht) Prof. Katrein Wurzbacher.
„Wir freuen uns, dass wir als Stiftung den HCU Studierenden über das Deutschland Stipendium auch direkte finanzielle Hilfe zukommen lassen können“, so der Vorstand der Henri Benthack Stiftung Klaus Lühmann. „Mit dem Stipendium haben wir als Förderer die Möglichkeit, einen gezielten Beitrag für besonders förderungswürdige Studierende im Rahmen ihrer Hochschulausbildung im Bereich Architektur und Bauwesen zu leisten.“
Dr. Walter Pelka, Präsident der HCU, ergänzt:„Das Deutschlandstipendium bietet uns als Universität eine hervorragende Möglichkeit, unseren Studierenden leistungsorientiert mit einer finanziellen Unterstützung unter die Arme zu greifen. Dank der großzügigen Förderung der Henri Benthack Stiftung können wir über die vom Bund vorgesehene Förderung von 9 Stipendien hinaus sogar 11 Studierende auszeichnen, da zwei zusätzliche Stipendien ausschließlich über die Stiftung finanziert werden. Es ist uns als Hochschule eine Verpflichtung, das Deutschlandstipendium als Angebot zur Unterstützung unserer Studierenden umzusetzen.“
Mit der Beteiligung am Deutschlandstipendium möchte die HCU dazu beitragen, dass geförderte Studierende aus allen Nationen und allen Teilen der Gesellschaft die Chance erhalten, sich verstärkt auf ihr Studium an Europas einzigartiger Hochschule für Baukunst und Metropolenentwicklung zu konzentrieren.
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Download: HCU PM Deutschland Stipendium Verleihung
Am Dienstag, den 25.10.2011, feierte die HafenCity Universität Hamburg (HCU) die Eröffnung ihrer diesjährigen Jahresausstellung. Die Ausstellung ist jedes Jahr ein wichtiger Meilenstein im akademischen Jahr der HCU und zeigt das vielfältige Spektrum aktueller Arbeiten und Projekte aus den Studiengängen Architektur, Bauingenieurwesen, Kultur der Metropole, Geomatik, Stadtplanung, Resource Efficiency in Architecture and Planning (REAP) und Urban Design. Die Jahresausstellung bildet dabei das hohe Innovations- und Qualitätspotenzial der Studierenden und Lehrenden ab.
Zur feierlichen Eröffnung konnte die HCU erstmalig Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt vor Ort an ihrem Standort City Nord begrüßen, deren Grußwort von ca. 250 Mitgliedern der Hochschule mit Spannung verfolgt wurde. Die Senatorin stellte in ihrer Rede klar, dass es zeitnah intensive Gespräche zwischen ihr und dem Präsidenten der HCU, Walter Pelka, geben werde, um eine Lösung für die seit Jahren ungelöste Finanzierungsfrage zu finden. Die Problematik der in der Gründungsphase der Universität liegenden Basisfinanzierung sei von Seiten der Behörde erkannt. Senatorin Stapelfeldt: „Es ist mir wichtig, die zentrale Frage anzusprechen, die viele von Ihnen seit Monaten umtreibt: Seit April wissen wir, dass die personelle Entwicklung der HCU nicht mit den von der Bürgerschaft beschlossenen Ressourcen übereinstimmt. Die HCU braucht eine verlässliche Zukunftsperspektive. Diese müssen wir in gemeinsamen Verabredungen festlegen.“
Walter Pelka dankte der Senatorin für ihren Kooperations- und Lösungswillen und unterstrich seinerseits die Forderung der HCU nach einer leistungsgerechten Finanzierung auf Universitätsniveau. Er untermauerte diese Forderung mit Ergebnissen unabhängiger Untersuchungen und Benchmarks aus jüngster Zeit, die die Qualität, das Potenzial und das Engagement der Hochschule deutlich machten. Es sei bemerkenswert, dass die HCU als sehr junge Universität in einigen Bereichen national und international zur Spitze gehöre: „Hamburg bekommt zur Zeit so viel mehr von der HCU als es hineingibt.“ Dies könne jedoch kein Dauerzustand sein.
Er betonte, dass die Unterfinanzierung bislang durch Begeisterung und Engagement der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, der ProfessorInnen und des Verwaltungspersonals aufgefangen wurde. „Dies tun sie, weil sie von dem innovativen und leistungsorientierten Konzept überzeugt sind,“ so der HCU Präsident. „Wenn allerdings kein „Silberstreif am Horizont“ zu sehen ist, droht die Gefahr, dass die Hochschule und damit Hamburg hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Wettbewerb verlieren wird und die Bleibenden keinen Sinn mehr darin sehen, tagtäglich die „Extra-Meile“ zu gehen. Die Jahresausstellung schloss in diesem Jahr mit der Hamburger „Nacht des Wissens“.
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Download: HCU PM Eröffnung Jahresausstellung
Am 25.10.2011 wurde an der HafenCity Universität Hamburg (HCU) bereits zum vierten Mal der Holcim Studienpreis für Nachhaltigkeit im Rahmen der Jahresausstellung der Hochschule verliehen. Ausgezeichnet wurde die Master-Thesis von Lucas Kronawitter zum Thema "Water Sensitive Development in the Gowanus Canel Sewershed, Brooklyn NYC". Anhand eines Beispiels in Brooklyn, New York wurden im Rahmen eines viermonatigen Auslandsaufenthaltes natürliche Wasserkreislaufsysteme im städtischen Kontext untersucht: Ein Kanalsystem wurde über 150 Jahre lang industriell genutzt und steht nun vor einer neuen Überplanung und Nutzung. Die Jury lobte unter anderem die Überlegungen des Preisträgers für ein optimiertes urbanes Ökosystem, das verschiedene städtische Funktionen, z.B. auch die Freizeitnutzung und Erholung, übernehmen kann. Der Preisträger ist Absolvent des Masterstudiengangs „Resource Efficiency in Architecture and Planning (REAP)“ an der HCU.
Leo Mittelholzer, Vorstandsvorsitzender der Holcim (Deutschland) AG, überreichte die Auszeichnung: "Die Arbeit von Herrn Kronawitter greift ein aktuelles und zugleich wichtiges Nachhaltigkeitsthema auf: unseren Umgang mit Wasser im stark urbanen Kontext. Die Arbeit betrachtet neben vielen ökologischen Aspekten auch die ganzheitliche Stadtentwicklung über verschiedene Nutzungszyklen hinweg."
Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HCU, ergänzte: "Der Preisträger begreift Nachhaltigkeit als komplexe Aufgabenstellung, geht mit starker Eigeninitiative ein spannendes Projekt an und sieht auch das Zusammenspiel verschiedener Akteure wie Planern, öffentlichen Stellen und Non-Profit-Organisationen. Das ist das, was wir an der HCU mit unserer interdisziplinären Ausrichtung und in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern unterstützen und bei den Studierenden erreichen wollen.“
Die Holcim (Deutschland) AG und die HafenCity Universität Hamburg (HCU) entwickelten 2007 einen studentischen Wettbewerb, mit dem jährlich an der HCU die beste Arbeit zum Thema nachhaltiges Planen und Bauen ausgezeichnet wird. Wissenschaftliche Exzellenz und gesellschaftliche Verantwortung sollen durch ihn in allen Fachgebieten der HCU gefördert werden.
Auch die Holcim Foundation hat in den vergangenen Jahren bereits die HCU in Hinblick auf die Entwicklung ihrer Lehr- und Forschungspläne im Bereich Nachhaltigkeit beraten und unterstützt.
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Download: HCU PM Holcim Studienpreis 2011
Die HafenCity Universität Hamburg (HCU) übergibt am 2. November erstmalig zum Wintersemester 2011/ 2012 das Deutschlandstipendium.
Die neue Förderung in Höhe von 300,- Euro monatlich soll besonders leistungsstarke Studierende aller Nationalitäten beim Studium unterstützen. Insgesamt 11 Stipendien (je eines pro Bachelor- und Masterstudiengang) stehen zur Verfügung. Der Förderzeitraum beträgt 2 Semester.
9 dieser einkommensunabhängigen Stipendien werden den Studierenden der HCU in gleichen Anteilen gemeinsam von ihrem Förderer Henri Benthack Stiftung und dem BMBF zur Verfügung gestellt.
2 Stipendien werden komplett aus Mitteln der Stiftung finanziert. Mit der Beteiligung am Deutschlandstipendium möchte die HCU dazu beitragen, dass geförderte Studierende aus allen Nationen und allen Teilen der Gesellschaft die Chance erhalten, sich voll und ganz auf ihr Studium an Europas einzigartiger Hochschule für Baukunst und Metropolenentwicklung zu konzentrieren.
Zur Verleihung der Stipendien laden wir alle Pressevertreter herzlich ein und bitten um Anmeldung unter kommunikation@hcu-hamburg.deVerleihung des Deutschlandstipendiums an der HafenCity Universität Hamburg (HCU) Mittwoch, 2. November, 14.00 UhrPräsidium der HCU, Großer Grasbrook 9, 20457 Hamburg, 1. OG
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Download: HCU PM Deutschlandstipendium
Die Johannes-Göderitz-Stiftung lobt alljährlich Preise zur Förderung studentischer und wissenschaftlicher Arbeiten aus. Seit einigen Jahren nun werden die Preisträger in formalisierten Wettbewerbsverfahren ausgewählt. Teilnehmende Hochschulen in 2011 waren die TU Braunschweig, TU Darmstadt, LU Hannover, HCU Hamburg und das Karlsruher Institut für Technologie.
Das diesjährige Wettbewerbsgebiet befindet sich im Harburger Binnenhafen im Bezirk Hamburg-Harburg und hat sich bereits als Büro- und Forschungsstandort etabliert. Es sind die Flächen eines ehemaligen Güterbahnhofs zwischen Schellerdamm und östlichem Bahnhofskanal. Der westliche Teil des Gebiets ist bereits fertig gestellt. Das Thema Wohnen wird derzeit an mehreren Standorten in direkter Nachbarschaft auf der Schlossinsel, am Schellerdamm und am Kaufhauskanal entwickelt. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Aufwertung der Freiräume wie die Entwicklung des Kanalplatzes, Schlossinselparks oder der Lotsenpromenade.
Im Wettbewerb soll die Frage nach unkonventionellem und hochwertigem Wohnraum beantwortet werden und so auf experimentelle Weise ein vitales, durchmischtes Stadtquartier entstehen. Folgende Fragen sind dabei wesentlich:
_Wie lässt sich aus der hafenaffinen Situation ein städtebauliches Gesamtbild erzeugen?
_Wie kann die Identität des Ortes weiterentwickelt und ein Quartier besonderer Charakteristik geschaffen werden?
_Welche Typologien (Wohnen, Gewerbe und Mischtypologien) sind geeignet?
_Was kann diesen Standort in zentraler Lage von Harburg attraktiv machen?
_Welche unterschiedlichen Freiraumqualitäten können in diesem Gebiet geschaffen werden?
Neue Mobilitätskonzepte, die u. a. die Anbindung für Fußgänger und Radfahrer an die Harburger Innenstadt ermöglichen, lassen Spielräume im Umgang mit der urbanen Struktur.Die bestehenden und neu gedachten Freiräume sollen aufgewertet werden und die Uferkante erfahrbar gemacht werden.
Der Siegerentwurf Studierender der HafenCity Universität Hamburg: „Wohnwerft“ Die Arbeit „Wohnwerft“ überzeugt vor allem durch eine Nutzungsmischung von gewerblicher Nutzung und Wohnnutzung, welche sich auch in der baulichen Struktur deutlich ablesen lässt. Dies korreliert mit der Idee, fünf Stichkanäle in Nord-Südrichtung auf dem Gelände anzuordnen. Dies führt zu einer neuen identitätsspendenden Topografie für das gesamte Wettbewerbsareal.Mischnutzung und bewusste Maßstabssprünge zwischen den Wohnhäusern, der Hallenstruktur und den sog. Kranhäusern reagieren auf die heterogene Bebauung der Umgebung.
Anerkennung: „as found“ Die Arbeit „as found“ transformiert Vorgefundenes ins Neue.Durch die Längsausrichtung wird die Historie des ehemaligen Bahnhofsgeländes berücksichtigt und bleibt weiter ablesbar. Aus den ineinander gewachsenen Speichergebäuden entlang des westlichen Bahnhofkanals werden die Baukörper abgeleitet. Diese setzen sich aus verschiedenen Typen ("Patio, Loft, Courtyard, Back to Back") in einer dreidimensionalen Parzellierung zusammen.
Das Entwurfs-Projekt basierte auf einer interdisziplinären Kooperation dreier HCU-Professoren: Prof. Michael Koch (Stadtplanung), Prof. Bernd Kniess (Urban Design) und Prof. Klaus Sill (Architektur).
Alle eingereichten Arbeiten und die prämierten Siegerarbeiten werden Ende November in einer Ausstellung im AIT-Architektursalon der Öffentlichkeit präsentiert.
1. Preisgruppe: Hamburg _509609_“Woherftnw“ Braunschweig _026899_Hannover _698331_“Interaktion findet Stadt“
2. Preisgruppe: Karlsruhe_382592_“Die Rückeroberung des Hafens“Karlsruhe_ 190209_“Stone Skipping Harburg“
Anerkennung: Hamburg_021075_“as found“ Karlsruhe_666466_“The Linkin Park”
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Download: HCU PM Johannes-Göderitz-Preis 2011
Heute wird die Jahresausstellung der HafenCity Universität Hamburg am Standort City Nord durch den Präsidenten Dr.-Ing. Walter Pelka und Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt eröffnet. Außerdem findet in diesem Rahmen zum vierten Mal die Verleihung des „Holcim Studienpreises für Nachhaltigkeit“ statt.
Wir laden Sie herzlich ein, das vielfältige Spektrum aktueller Arbeiten und Projekte aus den Studiengängen Architektur, Bauingenieurwesen, Kultur der Metropole, Geomatik, Stadtplanung, Resource Efficiency in Architecture and Planning (REAP) und Urban Design zu erleben. Auch dabei sind die [Q]-Studies, die als Studium fundamentale ein Alleinstellungsmerkmal der HCU und einen wichtigen didaktischen Baustein im Curriculum der Universität darstellen.
Die Jahresausstellung 2011 steht beispielhaft für das gelebte Konzept der HCU: in Bildung und Forschung nachhaltige Lösungen für aktuelle baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der Metropole des 21. Jahrhunderts zu entwickeln.
Die Jahresausstellung bildet dabei das hohe Innovations- und Qualitätspotenzial der Studierenden und Lehrenden gleichermaßen ab. Modelle, Entwürfe, Installationen und Performances in 2 Hallen über 4 Stockwerke vermitteln hiervon einen Eindruck.
Eröffnung am 25. Oktober 2011, um 19:00 Uhr in der Hebebrandstr. 1, 22297 Hamburg
Medienvertreter sind herzlich eingeladen, werden aber gebeten sich anzumelden.
Für Rückfragen und Kontakt zum Präsidium der HCU wenden Sie sich bitte an:Mechtild Freiin v. Münchhausen – HCU - Leiterin des Referats für Kommunikation(0)40 – 4 28 27-4587 - Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de - www.hcu-hamburg.de
Download: HCU PM Jahresausstellung 2011
Wir laden Sie herzlich ein zum Auftakt der siebenteiligen Ringvorlesung der Hochschule für Musik und Theater (HfMT) und der HafenCity Universität Hamburg (HCU):
Mit Kultur zur Metropole
20. Oktober 2011, 18.00 – 19.30 Uhr
Forum der Hochschule für Musik und Theater
Harvestehuder Weg 12, 20148 Hamburg.
Eintritt frei.
Die Ringvorlesung wird von der ZEIT-Stiftung Gerd und Ebelin Bucerius gefördert.
Impulsreferate
werden von Gesa Ziemer (Professorin für Kulturtheorie, Dekanin im Studiengang Kultur der Metropole der HCU) und Friedrich Loock (Direktor Institut für Kultur und Medienmanagement der HfMT) gehalten. Gesa Ziemer dazu: "Die Verstädterung der Gesellschaft nimmt weltweit zu. Deshalb sind Fragen nach der Qualität des Zusammenlebens der Menschen in Städten heute in der Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zentral." Friedrich Loock setzt bei dem Begriff der "Offenen Räume" an, den "wir aktuell u. a. aus dem Bereich der Kommunikation als Kreativinstrument ("open space") und aus dem Internet ("open source") kennen. Welche Offenheit aber wird in offenen Räumen gelebt? Ist es eine Offenheit der Gedanken und Meinungen oder eine Offenheit des Zugangs und des Zusammenwirkens oder eine ganz andere Art Offenheit? Und: Wie offen sind offene Räume tatsächlich?"
Diskussion
Reinhard Flender (Direktor des Instituts für kulturelle Innovationsforschung an der HfMT) diskutiert im Anschluss zum Thema „Kultur einer offenen Gesellschaft“ mit Amelie Deuflhard (Intendantin Kampnagel) .Die Vorlesung und alle folgenden Lesungen können unter www.webcast.hfmt-hamburg.de auch per livestream mit verfolgt werden.
Neue Kooperation zwischen HfMT und HCU
Reinhard Flender zur neuen Kooperation zwischen den beiden Hochschulen: "Die siebenteilige Ringvorlesung wurde vom Institut für kulturelle Innovationsforschung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kultur-und Medienmanagement (KMM) und dem Studiengang "Kultur der Metropole" der HafenCity Universität (HCU) konzipiert und setzt sich mit Fragen der Kultur und Lebensqualität in Metropolen auseinander.“ Die Veranstaltungen finden wechselseitig an den beiden beteiligten Hamburger Hochschulen, der Hochschule für Musik und Theater sowie der HafenCity Universität Hamburg, statt.
Hintergrundinformationen:
Das Institut für kulturelle Innovationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg erforscht kulturökonomische Zusammenhänge mit dem Schwerpunkt musikalische Gegenwartskunst. Dabei werden neue Tendenzen, Strukturen und Entwicklungen in Kultur und Wirtschaft analysiert und eigene Modelle zur kulturellen Innovation entwickelt. Eines der aktuellen Projekte ist z. B. KLANG! - der Aufbau eines Netzwerkes für Neue Musik in Hamburg.
Das Institut für Kultur- und Medienmanagement ist heute die größte Einrichtung dieser Art in Deutschland mit über 650 Studierenden. Es umfasst einen Bachelor- und zwei Masterstudiengänge sowie die Möglichkeit zur Promotion zum Dr. phil. und bietet im Rahmen seiner Fernstudiengänge Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet an. Forschungsstellen des Instituts widmen sich u.a. dem „Stiftungswesen“, der „Zivilgesellschaft“ und der „Kultur- und Kreativwirtschaft“.
Die im Jahr 2006 durch die Freie und Hansestadt Hamburg gegründete HafenCity Universität Hamburg – Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU), ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist. Sie vereint als Universität die drei akademischen Bereiche Ingenieur- und Naturwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Gestaltung und Entwurf.Die kulturelle Dimension von Metropolen steht im Mittelpunkt des Bachelor-Studiengangs Kultur der Metropole, der seit dem Wintersemester 2009/2010 an der HafenCity Universität Hamburg angeboten wird und in dieser Form in Europa einzigartig ist. Das Studium bietet eine neuartige Verbindung von Theorie, Praxis und Projektarbeit, die in enger Kooperation mit internationalen Kulturinstitutionen und Künstlern durchgeführt wird.
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Download: HCU PM Ringvorlesung
Im Rahmen des BaltCICA Projektes www.baltcica.org findet an der HafenCity Universität in der Wochen vom 26.9-30.9.11 eine internationale Summerschool statt. Rund 40 Studenten und Studentinnen, Doktoranden sowie wissenschaftliche Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen aus Griechenland, Finnland, England, Belgien, Bangladesch, Dänemark, Luxembourg, Lettland, Polen, Schweden, den Niederlanden, Brasilien, Italien, Spanien, Litauen, Frankreich und Deutschland nehmen teil. Außerdem sind noch zahlreiche BaltCICA Projektpartner vor Ort. Die Ergebnisse der Summer School werden in einer Abschlussveranstaltung am Freitag, 30.9.11 in den neuen Räumlichkeiten des HCU Präsidiums, Großer Grasbrook 9, (Eingang über „Am Dalmannkai“) von 9.00-14.00Uhr präsentiert. Wir möchten Sie zu dieser Veranstaltung herzlich
einladen. Die Veranstaltungssprache ist Englisch.
Entwickelt wurden zwei Workshops mit den Themenschwerpunkten
‐ Klimaanpassung in Hamburg
‐ Klimaanpassung in der Metropolregion Hamburg
Die Arbeit in den Workshops gliedert sich dabei in zwei Module:
In Modul A Metropolitan Lap geht es darum, anhand von Karten kreative Entwürfe, Collagen etc. zu entwerfen die unter dem Schwerpunkt "Klimaangepasste Stadtstruktur" stehen.
In Modul B gibt es ein Planspiel, in dem die Teilnehmer sich in die Rollen der Akteure und Betroffenen bei der Klimaanpassung hineindenken müssen und ein Plenum abhalten sollen, mit dem Ziel eine Handlungsstrategie zu entwerfen.
Anmeldungen bitte unter kommunikation@hcu-hamburg.de
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Mechtild Freiin v. Münchhausen
HafenCity Universität Hamburg
Leiterin des Referats für Kommunikation
Tel: +49.40.42827-2730
E-Mail: Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de
Download: HCU PM BaltCICA Summer School
Wir laden herzlich ein anlässlich der Buchpräsentation und der ersten Ausgabe der HCU Publikationsreihe the new metropolis – die neue metropole -1/2011 „Stadt und Urbanität“ am 10. Oktober 2011. Präsidium der HafenCity Universität Hamburg, Großer Grasbrook 9, Ecke Dalmannkai, 20457 Hamburg.
Mit Prof. Dr. Michael Göring, Vorsitzender des Vorstands ZEIT -Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
Dr. Walter Pelka, Präsident der HafenCity Universität Hamburg (HCU)
Wolfram Burckhardt, Kulturverlag Kadmos
Prof. Dr. Dieter Läpple, HCU
Dr. Markus Messling, Universität Potsdam
Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg
Moderation: Prof. Dr. Jörg Knieling, Vizepräsident Forschung HCU
Um Anmeldung wird gebeten unter kommunikation@hcu-hamburg.de
Städte sind die vielleicht vielschichtigsten Gebilde, die die Menschen geschaffen haben. In ihren vielfältigen materiellen und ästhetischen Formen verkörpert sich das kollektive Gedächtnis, zugleich verdichten sich in ihnen die ökonomischen, sozialen, technologischen, ökologischen und kulturellen Kämpfe und Wandlungsprozesse der globalen Gesellschaft. Welche Entwicklungstendenzen und Probleme zeichnen sich in dem gegenwärtigen weltumspannenden Verstädterungsprozess ab, nach welchen Kriterien werden Städte heute betrachtet und gestaltet, wie werden sie umgebaut? Welchen wechselseitigen Konstitutionszusammenhang gibt es zwischen Stadtentwicklung und Geschlechterbeziehungen, zwischen Körper, Sprache und Stadtraum? Welches urbane Bewusstsein archivieren Kunst und Literatur, welche Lebensformen erproben sie prospektiv? Vor diesem Hintergrund versammelt der Band Stellungnahmen verschiedener Disziplinen, die sich mit den Bereichen Stadtentwicklung, Stadtplanung, Architektur, Geschlechterforschung, Stadt und Sprache, Literatur, Kultur und Urbanität auseinandersetzen, um sie in einen gemeinsamen Diskussionskontext zu rufen und so neue Verständnisperspektiven zu eröffnen.
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Vom 31. August – 23. September 2011 zeigt die HafenCity Universität Hamburg (HCU) in Zusammenarbeit mit dem Finnland-Institut in Deutschland die Ausstellung „Holz. Nachhaltiges Bauen in Finnland“.
Holz als Baumaterial spielt in Finnland traditionellerweise eine große Rolle - auch im städtischen Kontext. Wie zukunftsgerichtetes Bauen in Holz sein kann, das klimatischen und wirtschaftlichen Kriterien sowie auch zeitgemäßen und individuellen Bedürfnissen gerecht wird, zeigt die vom finnischen Architekten Kimmo Kuismanen konzipierte Wanderausstellung. Sie thematisiert den Einfluss der Klimaveränderung auf die bebaute Umwelt, die Rolle der Wälder und des Holzes als CO2-Senke und stellt Techniken und Vorteile der Holzbauweise in den verschiedenen Klimazonen vor. Präsentiert werden Beispiele nordischer Bau- und Wohnkultur aber auch städtebauliche Planungen. Die Ausstellung richtet sich an ein breites Publikum und an Fachleute. Sie ist mit reichlich Bild- und Textmaterial, mit Grundrissen und Modellen bestückt. Außerdem veranschaulichen interaktive Stationen die Zusammenhänge zwischen Klimafaktoren und energiewirksamem, nachhaltigem Bauen. Die Ausstellung war vorher zu Gast in Paris, Namur und Winterthur.
Am 23. September 2011 rundet das internationale Symposium „Holzbau in der Stadt – Lernen von Finnland?“ die Ausstellung ab. Hochkarätige Experten diskutieren aktuelle Fragestellungen, Entwicklungen und Innovationen im urbanen Holzbau in Finnland und Deutschland.
Im Rahmen des Symposiums werden Holzbauten im urbanen Raum beider Länder vorgestellt und im Dialog die Forschungen und Erfahrungen mit ökologischer Architektur ausgetauscht. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie z.B.: Wie
gehen Architekten heute mit dem Holzbau in der Stadt um? Soll er als solches erkennbar sein oder dient Holz einfach
als ökologisch und ökonomisch sinnvolles Baumaterial, das anschließend verkleidet wird? Wo liegen die größten Unterschiede im Umgang mit dem Material Holz? „HOLZ. Nachhaltiges Bauen in Finnland “ findet als Kooperationsprojekt zwischen der HafenCity Universität Hamburg (HCU) und dem Finnland-Institut in Deutschland, Berlin in den Räumlichkeiten des Präsidiums der HCU statt.
Die HCU ist Europas einzige Hochschule, die sich ausschließlich der Forschung und Lehre auf dem Gebiet der gebauten und städtischen Umwelt widmet, da sich in den Metropolen und Metropolregionen die baulichen und gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts konzentrieren und hier die Ansatzpunkte für eine nachhaltige Entwicklung unserer gebauten Umwelt liegen. Die HCU versteht sich dabei als ein Labor für Bauen und Stadtentwicklung und will Raum bieten auch für eine breite Auseinandersetzung mit metropolitanen Zukunftsfragen. Die HCU ist daher nicht nur eine öffentliche Universität, sondern auch ein öffentlicher Ort der Stadt-Kultur, an dem die aktuellen Debatten über Baukunst und die Entwicklung von Metropolen geführt werden. Als Ausdruck dieses Engagements schaffen wir an der HCU Raum für eine konstruktive Auseinandersetzung – beispielsweise in Form von Ausstellungen, die Ergebnisse unserer eigenen Lehre und Forschung zeigen oder aber der HCU immanente Themen aufgreifen und zusammen mit Kooperationspartnern durchgeführt werden.
Die Vernissage zur Ausstellung findet in Anwesenheit der Generalkonsulin der Republik Finnland in Hamburg statt am:
30. August 2011, 18:30, Präsidium der HafenCity Universität Hamburg, Großer Grasbrook 9, 20457 Hamburg
Pressevertreter sind herzlich eingeladen, aber gebeten sich unter kommunikation@hcu-hamburg.de anzumelden. Bei Interesse an einem Pressegespräch mit dem Architekten und Ausstellungskurator Kimmo Kuismanen und weiteren Experten am 22.9. 2011 in der Residenz des Generalkonsulats Finnland in Hamburg, melden Sie sich bitte ebenfalls zeitnah an.
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Download: HCU PM Holzbauausstellung
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. verleiht seinen Architekturpreis 2011 an Mark Streich, Finn Petersen und Bastian Große Halbuer von der Hafencity Universität Hamburg für ihren Entwurf „Frankfurter Stadthöfe“. Der Entwurf entstand im Rahmen des Master-Projektes „Deutsche Bank in Frankfurt“ unter Leitung von Prof. Gesine Weinmiller.
Der 2.Preis geht an Lisa Heppner von der Universität Kassel für ihren Entwurf „Rossmarkt Relief“. Den 3. Preis erhalten Peter Blume und Sebastian Oertel von der TU Dresden für den Entwurf „Die Stadt in der Stadt“. Außerdem werden noch zwei Anerkennungen an Samuel Schöne und Franziska Röder vergeben. Das Preisgeld beläuft sich auf insgesamt 10.000 Euro.
Die Aufgabe des diesjährigen Wettbewerbs nimmt eines der zentralen innenstädtischen Gebiete Frankfurts in den Fokus: das zwischen dem Altstadtplatz am Rossmarkt und dem Bankenviertel aufgespannte Areal der Deutschen Bank. Die Wettbewerbsteilnehmer haben Lösungen für die Neugestaltung des baulichen Auftritts der Deutschen Bank am Frankfurter Rossmarkt und eine stadträumliche Neuordnung des Areals erarbeitet. Der Wettbewerb wurde in Kooperation mit der Deutschen Bank und der Stadt Frankfurt durchgeführt.
Die Jury urteilt über den Siegerentwurf von Mark Streich, Finn Petersen und Bastian Große Halbuer: „Beim Entwurf des gesamten Quartiers werden die bestehenden Bauten, so das historische Gebäude der Deutschen Bank am Rossmarkt und das Hochhaus an der Großen Gallusstraße, in ihrer architektonischen Wirkung herausgearbeitet und ganz beiläufig in das neue städtische Ensemble einbezogen. Der Neubau des Hochhauses wird präzise an der Großen Gallusstraße positioniert und schafft im Zusammenspiel mit den benachbarten Hochhäusern Platzräume mit hoher Identitätskraft.“
In der Jury wirkten u.a. der Vorsitzende des Gremiums Architektur des Kulturkreises Dr. Eckart John von Freyend sowie Dieter von Lüpke, Leiter des Stadtplanungsamtes Frankfurt mit. Die Leitung der Jury hatte Prof. Ludwig Wappner, TU Karlsruhe.
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Download: PM_HCU_2011_08_15
Die HCU ist unbeirrt auf Erfolgskurs. Der Vergabeausschuss der Forschungs- und Wissenschaftsstiftung Hamburg hat beschlossen, sechs neue koordinierte Forschungsprojekte an Hamburger Hochschulen zu fördern, zwei davon an der HafenCity Universität Hamburg.
Das Fördervolumen für ein wissenschaftlich-künstlerisches Graduiertenkolleg und ein internationales Forschungsprojekt beläuft sich insgesamt auf ca. 1,3 Mio. Euro.
Das eingeworbene Drittmittelvolumen der HCU beläuft sich damit für das erste Halbjahr 2011 insgesamt auf rund 6 Mio. Euro. Die Universität beweist hier erneut ihre überdurchschnittliche Qualität in Forschung und Lehre. Jüngst wurde die HCU mit dem „Qualitätspakt Lehre“ in Höhe von 2,5 Mio. Euro ausgezeichnet. Die Hochschule wirbt damit bis jetzt fast 50% ihrer Grundfinanzierung für 2011 noch einmal über Drittmittel ein. „Ich freue mich sehr darüber, dass unsere Universität ausgesprochen erfolgreich im Wettbewerb um Drittmitteln ist“, so Walter Pelka, Präsident der HCU. „Nichts desto trotz darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass die HCU strukturell unterfinanziert ist. Auch sollten und können Drittmittel nicht dazu dienen, den Grundbedarf einer staatlichen Universität, beispielsweise an Infrastruktur, sicherzustellen. Wir fordern daher weiterhin von der Stadt eine solide Finanzierung auf Universitätsniveau. Das wir schon unter den herrschenden Rahmenbedingungen so unglaublich drittmittelstark sind, grenzt an ein Wunder und zeigt das hohe Engagement und die außerordentliche Qualität unserer Universität.“
„Die HCU beweist mit ihren gelungenen Anträgen einmal mehr ihre Innovationsstärke und Integrationskraft, Forschungs- und Kooperations-kompetenz“, so Prof. Jörg Knieling, Vizepräsident für Forschung. „Es ist in den letzten Jahren gelungen, unser Drittmittelaufkommen nahezu zu verdoppeln. Dies spricht für die hohe Qualität und das außerordentliche Engagement unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.“
Besonders stark engagiert sich die HCU im Bereich „Qualifikation des wissenschaftlichen Nachwuchses“, beispielsweise über Graduiertenkollegs, d.h. die Qualifizierung von Doktorandinnen und Doktoranden im Rahmen eines thematisch fokussierten Forschungsprogramms sowie eines strukturierten Qualifizierungskonzepts. Die HCU beginnt nun mit dem Aufbau eines Wissenschaftlich-Künstlerischen Graduiertenkollegs, welches neben rein wissenschaftlichen auch wissenschaftlich-künstlerische Promotionsvorhaben initiiert und betreut. Hier überzeugte die Wissenschaftsstiftung der Antrag „Versammlung und Teilhabe: Urbane Öffentlichkeiten und performative Künste“. Es soll begabten NachwuchswissenschaftlerInnen ebenso eine wissenschaftliche wie eine künstlerische Qualifikation ermöglichen. In dem Zwischenbereich zwischen Kunst und Wissenschaft soll das Kolleg Forschungsmethoden festschreiben und thematisch die Frage diskutieren, welche Rolle künstlerische Arbeit, beispielsweise über Performances oder künstlerisches Wirken im Stadtraum, in der Entwicklung neuer Formen von öffentlicher Versammlung und in der Bürgerbeteiligung spielen kann und soll.
Das geplante Graduiertenkolleg tragen Lehrende der HafenCity Universität Hamburg in Kooperation mit forschungsorientierten kulturellen Institutionen (Forschungstheater/FUNDUS THEATER, K3-Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg). Sprecherin ist Prof. Dr. Gesa Ziemer, HafenCity Universität Hamburg, Studiengang Kultur der Metropole
Gefördert werden 8 Doktorandenstipendien mit einer individuellen Laufzeit von drei Jahren und 1 Postdoktorandenstelle mit einer Gesamtfördersumme von rund 900.000,- Euro.
Das Forschungsprojekt „Soft Spaces, Spatial Planning and Territorial Management in Europe“ stützt die Verbundforschung an der HCU, also die gemeinsame Forschung von Partnern an einem Thema, aber über Disziplinen, Institutionen und Landesgrenzen hinweg. Das Projekt „Soft Spaces, Spatial Planning and Territorial Management in Europe“ wurde in der Förderlinie „Anschubfinanzierung von Forschungsvorhaben“ bewilligt. Im Förderzeitraum von 2 Jahren ist vorgesehen, gemeinsam mit Partnern aus Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden einen internationalen Forschungsverbund aufzubauen. Ziel ist es, die in der Stadt- und Regionalentwicklung europaweit immer häufiger zu beobachtenden Planungen von Stadtraum zu analysieren, die nicht anhand klassischer administrativer Grenzen definiert, sondern von Beteiligten unterschiedlichster Funktionen mitbestimmt werden. Die Handlungsfelder dafür sind vielfältig, sie reichen von Siedlungsentwicklung und Wohnungsversorgung, über Infrastruktur, Bildung oder Kultur bis hin zu wirtschaftlicher Entwicklung und Tourismus. Das Forschungsfeld „Soft Spaces, Spatial Planning and Territorial Management in Europe” hat das Ziel, diese Prozesse zu untersuchen, zu systematisieren und Auswirkungen für die Stadt- und Regionalentwicklung zu erkunden. Bei dem Forschungsvorhaben handelt es sich um ein gemeinsames Projekt der HCU-Fachgebiete „Stadtplanung und Regionalentwicklung“ (Prof. Jörg Knieling) und „Regionalentwicklung und Regionalplanung“ (Dr. Frank Othengrafen). Sprecher ist Prof. Jörg Knieling. Die Wissenschaftsstiftung fördert das Projekt mit rund 380.000,- Euro, Laufzeit 2 Jahre.
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Kontakt: Wissenschaftlich-künstlerisches Graduiertenkolleg
Prof. Dr. Gesa Ziemer
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Tel: +49.40.42827- 4362
Gesa.Ziemer@hcu-hamburg.de
Kontakt: Forschungsprojekt « Soft Spaces »
Prof. Dr. Jörg Knieling
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Tel: +49.40.42827- 4515
Joerg.Knieling@hcu-hamburg.de
Download: PM_HCU_2011_07_21
Die Hamburgische Architektenkammer und die Hamburgische Ingenieurkammer-Bau verfolgen mit großer Sorge die laufenden Diskussionen über die zukünftige finanzielle Ausstattung der Hamburger Hochschulen, insbesondere der HafenCity Universität (HCU), an der Architekten, Bauingenieure und Stadtplaner ausgebildet werden. Wer die Fakten kennt, der weiß, dass die HCU – ganz unabhängig von den aktuellen Sparzielen des Senats – von Anfang an strukturell unterfinanziert war und mit einem jährlichen Defizit von etwa 3 Mill. Euro bei einem Haushalt von etwa 13 Mill Euro schon im nächsten Jahr in eine dramatische Situation geraten wird.
Niemand darf sich hier etwas vormachen: Das wäre schon kurzfristig die Verhinderung jeder qualifizierten universitären Ausbildung an der HCU und mittelfristig - wenn sich nichts ändert – der Todesstoß für ein bundesweit einmaliges Konzept für eine interdisziplinäre Hochschule für Architekten, Bauingenieure und Stadtplaner.
Eine solche Perspektive muss alarmieren. Eine Großstadt wie Hamburg steht vor Herausforderungen, die ohne den Sachverstand hochqualifizierter Architekten, Ingenieure und Stadtplaner gar nicht bewältigt werden können.
Deshalb appellieren die Kammern der Architekten und Ingenieure gemeinsam mit großem Nachdruck an den Senat, alles zu tun, um eine hervorragende universitäre Ausbildung von Architekten, Bauingenieuren und Stadtplanern in Hamburg sicher zu stellen.
Konstantin Kleffel
Präsident der Hamburgischen
Architektenkammer
Peter Bahnsen
Präsident der Hamburgischen
Ingenieurkammer-Bau
Download: Pressemitteilung
Die Online-Petition der HCU „Mehr als ein Gebäude - Für eine zukunftsfähige HafenCity Universität Hamburg“ schloss vergangenen Sonntag mit insgesamt 3273 Unterschriften (online und Print) nach knapp vier Wochen.
„Wir freuen uns sehr über diesen herausragenden Zuspruch nicht nur unserer Studierenden, Professorinnen und Professoren und Mitarbeiter, aber auch von Partnern und Förderern aus dem gesamten Bundesgebiet, insbesondere auch von fachverwandten Universitäten„, so Walter Pelka, Präsident der HCU. „ Aus weltweit 27 Ländern, von Brasilien bis Australien, insbesondere von unseren Projektpartnern und Partneruniversitäten, ehemaligen Austauschwissenschaftlern und –studierenden haben wir große Unterstützung erhalten. Sie teilen mit uns die Sorge um die Zukunft und Perspektive dieser in ihrem Profil einzigartigen Universität. In den zahlreichen Kommentaren ist deutlich zu spüren, dass die HCU inzwischen eine in der Wissenschaftslandschaft national wie international etablierte Einrichtung und fester Bestandteil des Wissenschaftsstandortes Hamburg ist.“
Mit dem Medium der Petition macht die Hochschule erneut auf ihr, von den drohenden Sparbeschlüssen des Senats unabhängiges, grundsätzliches Problem aufmerksam: Die HCU begleitet seit ihrer Gründung ein massives strukturelles Defizit, was zu einer erheblichen Unterfinanzierung, bezogen auf ihre Leistung, führt. Die Ursachen für das nachhaltige Defizit liegen dabei überwiegend in Fehlannahmen und Fehlberechnungen in der Gründungsphase. Nur durch ein hohes Engagement aller Hochschulangehörigen und deren Begeisterung für die Idee dieser neuen Universität, konnte die HCU auf den Bologna-Prozess mit einer gezielt interdisziplinären Fokussierung, Internationalisierung und Umgestaltung der akademischen Ausbildung reagieren. Basis dieser Neuausrichtung bildet ein ambitionierter, zwischen Hochschule und Behörde abgestimmter, Struktur- und Entwicklungsplan (STEP). Als Resultat vereint die HCU auf einzigartige Weise unter dem Generalthema „Baukunst und Metropolentwicklung“ etablierte Studiengänge (z.B. Architektur, Stadtplanung, Geomatik und Bauingenieurwesen) und neu geschaffene Studiengänge, wie Resource Efficiency in Architecture and Planning, Kultur der Metropole, Urban Design sowie ein fachübergreifendes Studium Fundamentale.
„Erfolgt die seit Jahren überfällige Korrektur des nachweislich nicht ausreichenden Gründungsbudgets nicht, würde dies für die HCU einen sich über fast ein Jahrzehnt hinschleppenden Schrumpfungsprozess bedeuten. Dies hätte für die HCU, aber auch für den Standort Hamburg, katastrophale Folgen“, so der HCU Präsident.
Um dieser drohenden, nicht zukunftsfähigen Entwicklung der HCU entgegenzutreten und den eingeschlagenen Weg weiter verfolgen zu können, fordert die Hochschule:
Eine leistungsgerechte Finanzierung von Forschung und Lehre an der HCU auf Universitätsniveau - entsprechend dem von Behörde und Hochschule beschlossenen Struktur und Entwicklungsplan „STEP 2008“.
Die Petition wird der Wissenschaftssenatorin durch den Präsidenten der HCU und jeweils einen Vertreter der HCU-Statusgruppen im Juli persönlich übergeben.
Die Online Petition ist dokumentiert unter:
http://www.openpetition.de/petition/online/mehr-als-ein-gebaeude-fuer-eine-zukunftsfaehige-hafencity-universitaet-hamburg
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Download: HCU Pressemitteilung
Zum dritten Mal wurde heute der von der Behörde für Wissenschaft und Forschung und den Hamburger Hochschulen ausgelobte Hamburger Lehrpreis verliehen. Im Lichthof der Hamburger Staatsbibliothek erhielten die Lehrenden der staatlichen Hamburger Hochschulen insgesamt 14 Einzelpreise für im Jahr 2010 von ihnen erbrachte herausragende Lehrleistung. Vorschlagsberechtigt waren ausschließlich die Studierenden. Vorgeschlagen werden können einmal im Jahr Lehrende, die sich durch herausragende und innovative Leistungen in der Lehre ausgezeichnet haben, oder herausragende einzelne Lehrveranstaltungen, die von mehreren Lehrenden ausgerichtet sein können.
Für die HafenCity Universität Hamburg (HCU) wurden Prof. Bernd Kritzmann (Studiengang Architektur) und Prof. Thomas Kersten (Studiengang Geomatik) ausgezeichnet, die durch ihre gemeinsame interdisziplinäre Lehrveranstaltung „Ruinen auf Sardinien“, mit abschließender Exkursion auf die Insel
die Studierenden und die Jury überzeugten.
Ebenfalls gewürdigt wurde in diesem Kontext die Unterstützung von Dipl.- Ing. René Schneiders, der als Lehrbeauftragter die Vorbereitungen, die Exkursion vor Ort, das Seminar sowie die an die Exkursion anschließenden Korrekturen des Master-Entwurfsseminars während des WS 2010/2011 mit betreut und ergänzt hat.
Das Thema:
In Zusammenarbeit von Studierenden und Lehrenden der Architektur und Geomatik der HCU und der Universität Cagliari auf Sardinien, wurden Konzepte über die Nutzungsmöglichkeiten der Industriebrachen im Bereich Iglesias (Miniera Di Monteponi) und Buggeru (beide Orte auf Sardinien) entwickelt. Neben der Erarbeitung eines Konzeptes wurde auch eine Einbindung der Bewohner der umliegenden Gemeinden und Städte geplant. Hierbei war die Integration der Industrieanlagen in die vorhandenen Siedlungsstrukturen ein Schwerpunkt. Ziel war es, das zu erhalten, was diesen Ort wirklich interessant macht: seine Geschichte, Gebäude und Strukturen. Neben den planerischen Ansätzen und Konzepten sollte versucht werden, durch verschiedene Maßnahmen und in kleinen Schritten eine „Kulturlandschaft“ zu entwickeln, die auch ein Magnet für Touristen und Künstler werden
kann.
Aus der Begründung der externen Jury unter Vorsitz der Senatorin Dr. Stapelfeldt:
Mit der nominierten Lehrveranstaltung von Prof. Bernd Kritzmann und Prof. Thomas Kersten erfolgte die Umsetzung eines interdisziplinären Projektes auf internationaler Ebene. Dabei wurden fachliche Aspekte der Studiengänge Architektur und Geomatik auf sehr hohem Niveau bearbeitet, wobei die Disziplinarität der beiden Fachkulturen gewahrt, auf interdisziplinärer Ebene bearbeitet und miteinander verknüpft wurden. Hervorzuheben ist, dass Lehrende und Studierende beider Studiengänge aktiv teilgenommen haben. Das Gesamtprojekt umfasste vorbereitende Lehrveranstaltungen, eine Exkursion und anschließend eine Ausarbeitungs- und Vertiefungsphase. Durch dieses Konzept war interdisziplinäres Arbeiten der Studierenden in allen aufeinander aufbauenden Arbeitsphasen möglich.
Das Engagement von Prof. Kritzmann und Prof. Kersten für Studierende und die Hochschule geht weit über die übliche Pflichtlehre hinaus und hat sich über einen langen Zeitraum entwickelt und etabliert. Prof. Kritzmann und Prof. Kersten arbeiten in weltweiten Projekten, die für Studierende vielfältige Möglichkeiten zu internationaler Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen und in die Praxis eröffnen. Projekte finden sowohl auf der Ebene der spezialisierten Studiengänge und ebenfalls in Kooperation mit verschiedenen Partnern der unterschiedlichsten Fachkulturen statt. Der Bezug zwischen Theorie und Praxis wird dadurch mit hoher Qualität hergestellt, erhöht die Motivation der Studierenden und schafft Kontakte in die Berufsfelder der zukünftigen Absolventen.
Prof. Dr. Harald Sternberg, Vizepräsident für Lehre und Studium, ergänzt: „Interdisziplinarität ist ein wichtiger Bestandteil des wissenschaftlichen Leitbildes unserer Universität. Unser Ziel ist es, im Masterstudium eine Vielfalt von Themen anzubieten, die die bisherigen Grenzen der Disziplinen überschreiten. So fördern wir bei unseren Studierenden das besondere Verständnis für die benachbarten Disziplinen, die alle am Planen, Entwerfen und Konstruieren innerhalb von Bau- und Stadtentwicklungsprozessen beteiligt sind “
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Download: HCU_PM_2011_06_28
Der 21. Juni ist von der UNO zum ‚World Hydrography Day’ erklärt worden. Unter dem Titel ‚Mitarbeiter – der wesentliche Erfolgsfaktor in der Hydrographie’ widmet er sich in diesem Jahr den Hydrographinnen und Hydrographen. Dieser Tag bietet ihnen die Gelegenheit, ihr Arbeitsfeld zu präsentieren sowie Eignungsvoraussetzungen und die verschiedenen Ausbildungsgänge vorzustellen. Hydrographie ist die Erfassung, Darstellung und Analyse der physikalischen Gegebenheiten der Wassersäule und des Grundes in Meeren, Seen und Flüssen. Die bekanntesten Ergebnisse der Hydrographie sind Seekarten und georeferenzierte digitale 3-D-Modelle.
Die Hydrographie arbeitet im Spannungsfeld zwischen Ingenieurs- und Naturwissenschaften und damit in einem interdisziplinären Umfeld. Anspruchsvolle Technologien werden eingesetzt, um möglichst präzise Informationen über den schwer zugänglichen unterseeischen Bereich zu sammeln und nut-zergerecht aufzubereiten. Messdaten gewinnen die Hydrographen unter anderem mit akustischen Methoden (Echolote, Sonare) - die in ihrer Funktionsweise den Sinnesorganen von Walen ähneln – in Kombination mit satellitengestützten Positionsverfahren (GPS). Die Hydrographie unterstützt die Sicherheit der gesamten Schifffahrt durch präzise, auf hydrographischen Messungen basierenden Navigationskarten. Für die Vermeidung von Personen- und Umweltschäden durch Strandungen ist die präzise Darstellung des Meeresgrundes mitsamt seinen Untiefen für die Seeschifffahrt besonders wichtig. Die zunehmende Nutzung des Seeraums zum Bespiel durch Windkraftanlagen, aber auch der Küsten- und Meeresumweltschutz führen darüber hinaus zu einem steigenden Bedarf und einer zu-nehmenden Bedeutung an hydrographischer Ingenieursleistung.
Wesentliche Voraussetzungen für die Hydrographie als Berufsfeld sind Interesse an Mathematik, Physik, Informatik oder Geographie und Spaß im Umgang mit Programmen wie Google Earth oder an der Beschäftigung mit Atlanten. Ein Bachelorstudium der Geodäsie, Geomatik und Geoinformatik ist der übliche Berufseinstieg für eine Hydrographin oder einen Hydrographen. Die HafenCity Universität (HCU) in Hamburg bietet als einzige Universität in Deutschland den international zertfizierten Master-studiengang ‚Master of Science Geomatik’ in der Spezialisierung Hydrographie an. Die Studentinnen und Studenten verschiedener Nationalitäten studieren in kleinen Gruppen unter intensiver akademischer Betreuung Fächer wie Seevermessung, Datenverarbeitung, Ozeanographie und Seerecht.
Hydrographen finden Arbeitsplätze in der freien Wirtschaft ebenso wie in Behörden oder wissenschaftlichen Institutionen. Die Nachfrage nach Hydrographen ist groß. Einrichtungen wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), die Hamburg Port Authority (HPA), die HafenCity Universität Hamburg (HCU) und die Deutsche Hydrographische Gesellschaft (DHYG) arbeiten mit verschiedenen Maßnahmen daran, dieses Berufsbild bekannter zu machen, um möglichst viele Studentinnen und Studenten für dessen attraktive Aufgaben zu gewinnen.
Sowohl Dr. Mathias Jonas, Leiter der Abteilung Nautische Hydrographie im Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), als auch Prof. Dr. Ing. Volker Böder von der HafenCity University (HCU) in Hamburg begrüßen den Tag der Hydrographie als eine gute Möglichkeit, öffentliche Aufmerksamkeit für diese anspruchsvolle Disziplin zu gewinnen. Beide betonen deren zunehmende auch globale Bedeutung in einer Zeit, die mehr denn je Nutzung und Schutz der Gewässer unseres Planeten als zivilisatorische Aufgabe begreift. Der Einsatz aufwendiger Spezialtechnik im interdisziplinären Umfeld fordert dabei genaue Kenntnisse und ein großes Engagement der in der Hydrographie Tätigen. Mit Recht stehen deshalb ihre Ausbildung, Verantwortung und Erfahrung diesmal im Mittelpunkt der Präsentation der Hydrographie.
Für Rückfragen:
Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Susanne Kehrhahn-Eyrich
Pressesprecherin
Bernhard-Nocht-Str. 78
20359 Hamburg
Tel.: + 49 (0) 40 3190 – 1010
Fax: + 49 (0) 40 3190 – 5000
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Download: HCU_PM_2011_06_20
Die Studierenden Ann-Britt Varwig der HafenCity Universität Hamburg (HCU) und Julia Hagen der Zeppelin Universität (ZU) in Friedrichshafen haben den Bundesentscheid im europaweiten Studentenwettbewerb „be.project“ gewonnen. Prämiert wurde ihr Projekt zur Verbesserung der ländlichen Gesundheitsversorgung. Die Studierenden gewinnen ein Preisgeld von 15 000 Euro.
Die Studierenden überzeugten gemeinsam in dem erstmals von der Management- und Technologieberatung BearingPoint ausgerichteten Wettbewerb die Jury mit ihrem Konzept „Lessons to Learn on Sustainable Healthcare Provision“. Die Idee der Siegerinnen bietet vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, der zunehmenden Urbanisierung und des akuten Fachkräftemangels einen praktikablen und nachhaltigen Ansatz, Lücken in der Gesundheitsversorgung zu schließen. Mithilfe von lokalen Konferenzen werden neue Konzepte für die Gesundheitsversorgung identifiziert, die die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten berücksichtigen und so eine langfristige Perspektive für die Region bieten. Die Konzepte werden bewertet und gegebenenfalls als Pilotprojekte getestet. Die besten Beispiele fließen anschließend in ein Handbuch, das regionenübergreifend genutzt werden kann, um individuelle Lösungen zu erarbeiten. Zentraler Baustein des Projekts ist die Idee, dass sich auf Basis von Zusammenarbeit und Wissensaustausch die innovativsten und zugleich effizientesten Ansätze ermitteln lassen.
Mit ihrem Projekt hat sich das Gewinnerteam gegen sechs weitere Finalisten durchgesetzt, die die fünfköpfige Wettbewerbs-Jury aus insgesamt 21 Einreichungen ausgewählt und zur Live-Präsentation nach Frankfurt am Main eingeladen hatte.
Aufgerufen zur Teilnahme am Wettbewerb „be.project“ waren Studentinnen und Studenten in Belgien, Deutschland, Frankreich, Niederlande und der Schweiz, die sich mit ihren innovativen Projektideen bewerben konnten.
Der Preisstifter BearingPoint berät Unternehmen und Organisationen in den Bereichen Commercial Services, Financial Services und Public Services bei der Lösung ihrer dringendsten und wichtigsten Aufgaben. BearingPointist eine unabhängige Unternehmensberatung, die Unternehmertum sowie Management- und Technologiekompetenz vereint. Das Unternehmen beschäftigt rund 3.200 Mitarbeiter in 14 europäischen Ländern. Das Unternehmen hat europäische Wurzeln, agiert aber global.
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Download: HCU_PM_2011_06_10
Das internationale Promotionsprogramm „Metamorphosen der Stadt“ unter Leitung von Prof. Dr. Michael Koch beschäftigt sich mit dem Gestalt- und Strukturwandel von Städten und städtischen Teilräumen.
Das Programm zählt zu den strukturierten Promotionsangeboten, die durch den Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen des Förderprogramms „International Promovieren in Deutschland (IPID)“ seit Ende 2010 gefördert werden. In unmittelbarer Angliederung an die gleichnamige Forschungsgruppe der HCU mit ihrer methodischen und inhaltlichen Interdisziplinarität werden gemeinsame Tagungen, Seminare und Forschungsexkursionen durch eine Förderung des DAAD finanziert. Das Programm lädt Masterabsolventinnen und -absolventen ein, sich bis zum 15.7.2011 zur Aufnahme in das Programm zu bewerben.
IPID unterstützt die Internationalisierung der Doktorandenausbildung an deutschen Hochschulen und wird die Attraktivität und internationale Sichtbarkeit der HafenCity Universität nicht nur für den wissenschaftlichen Nachwuchs deutlich erhöhen.
Weitere Infos unter: www.hcu-hamburg.de/research/promotion/metamorphosen-der-stadt/
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Dipl.-Geogr. Friederike Schröder
HafenCity Universität Hamburg
Promotionsprogramm „Metamorphosen der Stadt“
Tel: +49.40.42827-4390
friederike.schroeder@hcu-hamburg.de
Download: HCU_PM_2011_06_08
Die HafenCity Universität Hamburg (HCU) ist in der ersten Ausschreibungsrunde des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgeschriebenen Bund-Länder-Programms zur Verbesserung von Studienbedingungen und höherer Qualität in der Lehre (Qualitätspakt Lehre) herausragend erfolgreich. Die Fördersumme von knapp 2,5 Mio. Euro wird der Universität für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt.
Die HCU, eine erst in 2006 aus bau- und planungsbezogenen Fachbereichen dreier Hamburger Hochschulen gegründete Universität, überzeugte mit ihrem fundierten Konzept zur Weiterentwicklung der Lehrqualität, der Optimierung der Studienbedingungen und zur Entwicklung innovativer Studienmodelle. Einen Schwerpunkt bilden die Erhöhung des Praxisbezugs bei Bachelorstudiengängen und die Ausgestaltung der Studieneingangsphase im Hinblick auf eine heterogen zusammengesetzte Studierendenschaft. Durch die Förderung wird es auch möglich, das Evaluationssystem "Studium & Lehre" der HCU als zirkuläres System zur Unterstützung von Optimierungsprozessen auf- und auszubauen.
Mit diesem Konzept greift die Universität pro aktiv die sich aus ihrer innovativen Struktur ergebenden Möglichkeiten der Gestaltung im Bereich der Lehre auf.
Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HCU: „ Ich freue mich persönlich sehr, dass es uns mit diesen von uns eingeworbenen Mitteln in Zeiten aktueller Sparmaßnahmen durch die Politik gelingen kann, unseren Studierenden und unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein qualitativ noch hochwertigeres und interessanteres Umfeld zu bieten. Die HCU ist eine inzwischen gut etablierte Hochschule am Wissenschaftsmarkt und beweist mit
dem überzeugenden Antrag einmal mehr, dass sie ihre Gründungsphase erfolgreich abgeschlossen hat und für die Stadt Hamburg ein wichtiger Baustein in ihrer Profilierung als Wissenschaftsstandort ist.“
Prof. Dr. Harald Sternberg, Vizepräsident für Lehre und Studium: „Unser Konzept stützt den von uns eingeschlagenen Weg zu einer allgemeinen Qualitätskultur an der HCU und rückt die Studierenden weiter in das Zentrum unseres Universitätskonzeptes. Dies wird auch das Image unserer Universität insgesamt positiv stärken. Wir freuen uns sehr, dass wir mit diesem Erfolg dazu beitragen können, unseren Auftrag der Studierendenausbildung, der von unterschiedlichsten Bereichen der HCU abhängig ist, für die Zukunft aufzustellen.“
An den jetzt ausgewählten Hochschulen stellt der Bund bis 2016 rund 600 Millionen Euro für bessere Studienbedingungen und mehr Lehrqualität bereit. Zusätzlich sind rund 400 Millionen Euro des Bundes bis 2016 zur Förderung weiterer Hochschulen in einer zweiten Auswahlrunde vorgesehen. Einschließlich einer möglichen Anschlussförderung ab 2017 stellt der Bund damit bis zum Jahr 2020 rund 2 Milliarden Euro für den Qualitätspakt Lehre zur Verfügung. Die Sitzländer der geförderten Hochschulen stellen die Gesamtfinanzierung sicher.
Pressekontakt und Kontakt ins Präsidium der HCU:
Mechtild Freiin v. Münchhausen, HCU Hamburg, Leiterin des Referats für Kommunikation, Tel. +49 (0)40 / 42827-2730,
E-Mail: mechtild.vonmuenchhausen@hcu-hamburg.de
Kontakt: Prof. Dr. Harald Sternberg, HCU Hamburg, Vizepräsident für Lehre und Studium, Tel. +49 (0)40 42827-5328,
E-Mail: harald.sternberg@hcu-hamburg.de
Download: HCU PM 2011_05_20
Zu Spekulationen in den Medien über die HafenCity Universität Hamburg (HCU) stellt die Wissenschaftsbehörde klar: Es gibt keinerlei Überlegungen in der Behörde hinsichtlich einer Zusammenlegung der HCU mit der TU Hamburg-Harburg. Die HCU ist fester Bestandteil der Wissenschaftsstadt Hamburg.
Angesichts der aktuellen Debatte über den Wissenschaftshaushalt wird die Senatorin für Wissenschaft und Forschung weiter in einem offenen, transparenten Diskussionsprozess mit den Hochschulen bleiben.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Pressestelle der Behörde für Wissenschaft und Forschung (BWF) der FH Hamburg, Timo Friedrichs,
Tel. 040 / 42863-2322,
E-Mail: pressestelle@bwf.hamburg.de
Am 5. Mai 2011 verleiht die Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung ihre diesjährigen Förderpreise an Studierende des Studiengangs Stadtplanung der HafenCity Universität Hamburg (HCU) in Höhe von insgesamt 8.250,- Euro. Ausgezeichnet werden 8 Absolventinnen und Absolventen mit den besten Bachelor of Science Abschlüssen des Jahres 2010. Darüber hinaus werden 2 Studierende der Stadtplanung für ihre herausragenden Diplomarbeiten geehrt. Erstmalig werden außerdem 3 Stipendien an Studierende des Bauingenieurwesens an der TUHH gemeinsam mit der HCU vergeben. Überreicht werden die Preise durch Stiftungsvorstand Irene Vorwerk.
„Dieser Preis wird seit 2002 mit dem Ziel gestiftet, die überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit junger Menschen im Bereich Stadtplanung anzuerkennen und Bachelor- und Diplomarbeiten auszuzeichnen, die einen besonderen Praxisbezug haben“, würdigt Christian Weiß, Vorsitzender des Stiftungsrats, die Leistungen der Preisträger. Neben dem Präsidenten der HafenCity Universität Dr.-Ing. Walter Pelka und dem Vizepräsidenten für Forschung Prof. Dr. Jörg Knieling, werden weitere Ehrengäste an der Preisverleihung teilnehmen, so Erwin Becker, Bürgermeister der Gemeinde Tostedt sowie Heiner Schönecke, Landtagsabgeordneter, Wolfgang Broy Leiter Gymnasium Tostedt, und die Professoren Michael Koch, Thomas Krüger und Ingrid Breckner (HCU) und Roland Vinx (Universität Hamburg).
Als beste Bachelor-Absolventinnen und Absolventen werden ausgezeichnet: Michael Teubert, Jan Thomas, Laura Marie Ahlert, Silke Schumacher, Nils Hartmann, Julian Küper, Martin Böhmer, Patricia Roth.
Für das Projekt Hamburg – nicht ganz dicht?! Nachverdichtung durch preisgünstigen Wohnraum: empirische Potentialerhebung und –analyse in zentralen und nachfragestarken Quartieren: Nancy Kretschmann, Tatjana Merger, Oliver Riek, Charlotte Schubert, Jonas Wolter.
Für das Projekt OffsetRegional. Stadt-Regionale Organisation freiwilliger CO2 Kompensation. Ein Modell für Hamburg und die Metropolregion: Sören Groth, Julia Kern, Martin Krings, Stella Schröder.
Und für das Projekt Tostedt rüstet sich für die Zukunft: Christopher Brandes, Anna Kerlies, Elli Kraus, Susanne Schubert, David Oberthür.
Als beste Diplomarbeiten werden ausgezeichnet: Toya Engel: Wissensregion Nord. Handlungsfelder und Perspektiven und Mareike Gärtner und Johanna Groth: Lückenlos. Eine Untersuchung der Baulücken hinsichtlich ihres Potentials für den Wohnungsbau in Hamburg-Altona.
Die Verleihung der Auszeichnungen findet statt am
Donnerstag, 5. Mai, 17.00 Uhr
Firma Vorwerk, Niedersachsenstraße 19-21, 21255 Tostedt
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Für Rückfragen, weitere Informationen und Bildmaterial wenden Sie sich bitte an:
Mechtild Freiin v. Münchhausen, HCU Hamburg, Leiterin des Referats für Kommunikation, Tel. (0)40 / 42827-4587,
E-Mail: Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de
oder
Prof. Dr.-Ing. Dittmar Machule, Tel. (0)40 / 42878-3109,
E-Mail: dittmar.machule@hcu-hamburg.de
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Am 11. April 2011 eröffnet die HafenCity Universität Hamburg (HCU) in Beisein ihres Sponsors, der Hamburger Henri Benthack Stiftung, ihr Benthack International House auf dem Campus Averhoffstraße in Uhlenhorst.
Ermöglicht durch eine großzügige Spende der Henri Benthack Stiftung konnte eine ehemalige Hausmeisterwohnung auf dem Campusgelände zu einer interkulturellen Begegnungsstätte umgebaut werden, die Teil der breit angelegten Internationalisierungsstrategie der HCU ist. Im neuen Benthack International House – das von Studierenden der Architektur in einem Stegreifseminar entwickelt, anschließend in einem Seminar zum Thema „Bauinstandsetzung“ geplant und schließlich ergänzt durch ein Innendesignseminar umgebaut wurde – werden die sozialen, administrativen und fachlichen Betreuungsmaßnahmen für internationale Studierende ausgebaut und optimiert und im gleichen Zug mit international ausgerichteten Angeboten für alle Studierenden vernetzt.
Das Haus wird eine zentrale Anlaufstelle für alle Projekte von Studierenden für Studierende sein und überwiegend in studentischer Initiative betrieben werden. Es ist geplant als Treffpunkt für HCU Welcome Buddies, die lokale ERASMUS Initiative, Sprachtandems, Incomings und ehemalige und zukünftige Outgoings, die IAESTE-Vermittlungsstelle für Auslandspraktika, die OrganisatorInnen von landeskundlichen Exkursionen, die AStA- und FSR-Teams mit Sozial- und Rechtsberatung und für Arbeitsgruppen wie „Studieren mit Kind“. Die Begegnungsstätte ist Veranstaltungsort für die „International Welcome Week “, Deutsch- und Fremdsprachenkurse, Soft Skills-Angeboten wie Schulungen zu interkultureller Kompetenz, Konfliktmanagement, Team- und Sozialkompetenz sowie für Initiativen mit Spaßcharakter, wie internationales Kochen, Kultur-, Länder- und Filmabende.
„Wir freuen uns, durch die Unterstützung der HCU an dieser Stelle einen gezielten Beitrag zur Förderung einer international ausgerichteten Hochschulausbildung im Bereich Architektur und Bauwesen zu leisten und den Studierenden dabei im wahrsten Sinne des Wortes ein „Dach über dem Kopf“ zu schaffen“, so Stiftungsvorstand Klaus Lühmann.
Dr. Walter Pelka, Präsident der HCU: „Ein wesentliches strategisches Ziel der HCU Hamburg ist die Eröffnung von internationalen Erfahrungen für die lokalen Studierenden und gleichzeitig die Erhöhung des Studienerfolgs für internationale Bewerber. Um die Internationalität insgesamt in den Vordergrund zu rücken, und gleichzeitig die Einbindung der internationalen Studierenden in das studentische Leben an der HCU zu verbessern, hat die HCU im Rahmen eines DAAD-Projektes unter dem Motto „YOU@HCU“ daher ein umfassendes Integrationskonzept entwickelt. Das Benthack International House bietet Maßnahmen des Konzeptes nun einen einzigartigen Raum.“
Die Eröffnung findet statt am:
Montag, 11. April 2011, 18.00 Uhr
Campus Averhoffstraße 38, 22085 Hamburg Pressevertreter sind herzlich eingeladen, werden aber gebeten, sich anzumelden.
Die Henri Benthack Stiftung
Die Henri Benthack Stiftung wurde im Jahr 2005 von Gerdi Benthack (Witwe des Firmengründers Henri Benthack Baustoffgroßhandel) und ihrer Tochter Sigrid Schölzel gegründet. Der Stiftungszweck ist die Unterstützung und Förderung der Aus- und Weiterbildung in der Baubranche. So unterstützt die Stiftung u.a. die Ausbildung in den Hochschulbereichen Architektur und Bauingenieurwesen durch die Vergabe von Stipendien, Zahlung von Zuschüssen für wissenschaftliche Arbeiten und Forschungsvorhaben sowie durch die Förderung studentischer Projekte. Darüber hinaus engagiert sich die Henri Benthack Stiftung im Bereich der beruflichen Bildung des Bauwesens und dem Denkmalschutz. Seit ihrer Gründung stellte die Stiftung bereits finanzielle Mittel von mehreren 100.000 Euro zur Verfügung.
Die HCU
Die im Jahr 2006 durch die Freie und Hansestadt Hamburg gegründete HafenCity Universität
Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist. Mit ihrer Schwerpunktsetzung auf Disziplinarität, Interprofessionalität und Transdisziplinarität ist die HCU in der Lage, die drängenden Probleme der gebauten Umwelt und der Entwicklung von Metropolen in ihrer Vielfältigkeit verständlich zu machen und Wege zu ihrer Bewältigung aufzuzeigen. In Bildung und Forschung sollen nachhaltige Lösungen für aktuelle baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der Metropole des 21. Jahrhunderts entwickelt
werden.
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Mechtild Freiin v. Münchhausen
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Am kommenden Freitag und Sonnabend, den 25. und 26. Februar 2011, präsentiert sich die HafenCity Universität Hamburg auf der Messe Einstieg 2011 (Stand H13, Halle B 6, tägl. von 9-17 Uhr).
„Soll ich studieren?“„Erst Beruf, dann Studium?“ „Welches Studienfach ist das richtige für mich?“ „Welche Berufschancen habe ich mit einem Studium?“ „Bachelor und Master – was ist das?“ – Fragen, die entscheidend sind für die Lebensplanung von Schülerinnen und Schülern nach dem Schulabschluss. Die HCU steht Studieninteressierten, Schülerinnen und Schülern auf der Messe Rede und Antwort. Die Studiengangskoordinatoren unserer Bachelorstudiengänge sind vor Ort, um Fragen nach Studiengängen und –abschlüssen, Voraussetzungen und Perspektiven zu beantworten.
Die im Jahr 2006 gegründete HafenCity Universität Hamburg ist die einzige Hochschule Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist. Sie vereint als Universität die drei akademischen Bereiche Ingenieur- und Naturwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Gestaltung und Entwurf und bietet Studiengänge in Architektur (Ba/Ma), Bauingenieurwesen (Ba/Ma), Geomatik (Ba/Ma), Kultur der Metropole (Ba), Resource Efficiency in Architecture and Planning (REAP) (Ma), Stadtplanung (Ba/Ma) und Urban Design (Ma) an. Die HCU deckt damit die gesamte Bandbreite von Methoden und Kompetenzen ab, die auf das Verständnis und die Gestaltung der urbanen Umwelt bezogen sind. Der Förderung von Transdisziplinarität dient die Einführung eines Studium Fundamentale, die sogenannten [Q-Studies], für alle Studiengänge der HCU. Ziel ist, neben der disziplinären Ausbildung alle Studierenden mit grundlegend anderen Sicht-, Denk- und Handlungsweisen zu konfrontieren. Sie sollen so in die Lage versetzt werden, ihre eigene Fachlichkeit zu hinterfragen, um sich für neue Methoden, Perspektiven und Lösungen öffnen zu können.
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Download: HCU Pressemitteilung 2011_02_22
Über 1 Milliarde Euro Schäden verursachten Starkregen und Hochwasser allein in Deutschland im vergangenen Jahr. Dabei haben die Schadenssummen in den letzten Jahrzehnten in Deutschland und ganz Europa stark zugenommen. 30 Studentinnen und Studenten aus den Niederlanden, Schottland, Norwegen und Schweden lernen auf ihrer Exkursion zum Hochwasserrisiko-Management was die Ursachen dafür sind und wie man der steigenden Gefährdung durch Überschwemmungen begegnen kann. Montag und Dienstag besucht die internationale Gruppe die Hansestadt, danach geht es weiter nach
Lüneburg und in die Niederlande.
„Wir wollen den Studenten dabei nicht nur den Hochwasserschutz entlang der Elbe zeigen.“, so Prof. Dr. Wolfgang Dickhaut von der HafenCity Universität Hamburg (HCU), „sie sollen auch sehen, wie wichtig der nachhaltige Umgang mit Regenwasser bei der Stadtentwicklung ist. Viele Überflutungen durch
Starkregen, wie Juni vergangenen Jahres, könnten künftig vermieden werden.“ Experten der HCU,dem Landesbetrieb für Straßen Brücken und Gewässer und der Technischen Universität Hamburg-Harburg und dem Bezirksamt Wandsbek präsentierten dabei den Stand der Überlegungen zur Hochwasservermeidung
in Hamburg.
Im Projekt SAWA (Strategical Alliance for integrated Water Management Actions) arbeiten die Hamburger Fachleute gemeinsam mit europäischen Projektpartnern daran, Strategien zu entwickeln, mit denen die Schäden durch Hochwasser künftig verringert werden können. Anhand des Einzugsgebiets des
Stadtbaches Wandse untersuchen Experten der HCU mit welchen Maßnahmen Hochwasser verhindert und die ökologische Qualität des Baches aufgewertet werden kann.
Am Pulverhofteich in Wandsbek-Tonndorf diskutierten sie zusammen mit den Studierenden die Möglichkeiten zur besseren Gestaltung von Teichen in Stadtbächen. Eine Veränderung des Teiches könnte mehrere Vorteile bringen. Einerseits würden durch einen Umbau des Wehres und geringere Stauhöhen weitere Reserven zum Rückhalt von Hochwasser aktiviert. Andererseits würde mit einem anderen Absperrbauwerk gewährleistet, dass Wasserlebewesen in der Wandse bessere Lebensbedingungen hätten. Wichtig ist, dass der Teich bei einer Umgestaltung auch landschaftlich attraktiv bleibt, denn viele Anwohner und Bürger verbringen entlang der Wandse ihre Freizeit.
Einladung an die Medien
zum Halt der Exkursion am Pulverhofteich. Vor Ort können Sie Bilder von der Diskussion mit den Studierenden machen und Interviews mit den anwesenden Experten führen.
Treffpunkt: Di., 22. Februar 2011, 16.30 Uhr an der Brücke der Straße "Am Pulverhof" über die Wandse in HH-Tonndorf.
Wenn Sie die Exkursion besuchen wollen, melden Sie sich bitte möglichst bei einem der unten genannten Ansprechpartner an.
Bei Interesse können wir nach der Exkursion auch geeignetes Bildmaterial zur Verfügung stellen. Bitte sprechen Sie uns bei Bedarf dazu an.
Die HafenCity Universität Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist. In Lehre und Forschung sollen nachhaltige Lösungen für aktuelle baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der Metropole des 21. Jahrhunderts entwickelt werden.
Die Arbeitsgruppe Nachhaltige Stadt- und Infrastrukturplanung arbeitet an Konzepten zum Umgang mit Wasser in der Stadt und wie Hamburg fit für den Klimawandel gemacht werden kann.
Im Interreg IVb Projekt SAWA (Strategical Alliance for integrated Water Management Actions www.sawaproject. eu) entwickeln 22 Partnerinstitutionen aus 5 Nordseeanrainerstaaten Strategien zur Vermeidung
von Hochwasserschäden und Förderung naturnaher Gewässer.
Kontakt Projekt: Prof. Dr. Wolfgang Dickhaut, HafenCity Universität Hamburg
Tel. 040/42827-5095, oder Tobias Ernst Tel. 040/42827-5347
Rückfragen und Kontakt zum Präsidium der HCU:
Mechtild Freiin v. Münchhausen, HafenCity Universität Hamburg, Leiterin des Referats für Kommunikation, Tel. 040/42827-2730
E-Mail: Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de
Download: HCU Pressemitteilung 2011_02_16
ISTANBUL_transfer – Entwurfsprojekt von Architektur-Masterstudierenden der
HafenCity Universität Hamburg (HCU)
Masterstudierende des Fachbereichs Architektur zeigen bis zum Samstag, 15.1.2011 ihre Entwurfsprojekte zum Thema ISTANBUL_transfer im Westwerk, Admiralitätsstraße 74.
Erarbeitet wurden die Entwürfe in einem zweisemestrigen Universitätsprojekt unter der Leitung von Prof. Klaus Sill in Kooperation mit Olaf Bartels, Architekturhistoriker und -Kritiker und der Bilgi-Universität Istanbul.
Gestern eröffneten der türkische Generalkonsul in Hamburg und Schleswig Holstein Devrim Öztürk, der Präsident der HafenCity Universität Dr. Walter Pelka und der in Hamburg lebende Architekt Hakki Akyol die Ausstellung.
Die Arbeiten differenzieren sich in die zwei Teilbereiche Goldenes Horn sowie die Bahnhöfe Sirkeci und Haydarpassa und analysieren die gegenwärtige Situation im urbanen Kontext. Sie zeigen neue, kreative Perspektiven des Umgangs mit bestehender Bausubstanz und vorhandenen städtischen Gegebenheiten auf, fokussieren auf die positive Aufnahme städtischer Rahmenbedingungen, z.B. der grünen Ressourcen Istanbuls.
„Architektur ist ein wesentlicher Teil des interkulturellen Dialogs in dem sich erweiternden Europa“, so Dr. Walter Pelka. „Eine besondere Herausforderung stellt sicherlich die Entwicklung und Gestaltung der kulturellen Beziehungen zur Türkei dar, dem Bindeglied zwischen Europa und Asien, aber auch die damit verbundene wirtschaftliche und gesellschaftliche Integration der türkischstämmigen Migranten in Deutschland, die heute in Deutschland und in der Türkei für diesen Austausch eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Ich freue mich, dass die HafenCity Universität zu diesem Dialog erneut einen so konstruktiven Beitrag geleistet hat“.
In der modernen Architekturgeschichte Deutschlands und der Türkei begann Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts ein besonderes Kapitel dieses kulturellen Dialogs. Die Arbeiten namhafter deutscher Architekten und Stadtplaner der Moderne bildeten eine wichtige Grundlage deutsch-türkischer Kulturbeziehung – ein Phänomen, das noch heute in den bilateralen Beziehungen beider Länder Früchte trägt und ebenso eine wesentliche Grundlage bau- und immobilienwirtschaftlicher Kooperationen ist.
Über die HCU
Die im Jahr 2006 durch die Freie und Hansestadt Hamburg gegründete HafenCity Universität Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist.
Mit ihrer Schwerpunktsetzung auf Disziplinarität, Interprofessionalität und Transdisziplinarität ist die HCU in der Lage, die drängenden Probleme der gebauten Umwelt und der Entwicklung von Metropolen in ihrer Vielfältigkeit verständlich zu machen und Wege zu ihrer Bewältigung aufzuzeigen. In Bildung und Forschung sollen nachhaltige Lösungen für aktuelle baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der Metropole des 21. Jahrhunderts entwickelt werden.
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Mechtild Freiin v. Münchhausen
HafenCity Universität Hamburg
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Tel: +49.40.42827-2730
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Download Pressemitteilung Istanbul_transfer
Mit ahoi bleibt die HafenCity Universität auf Erfolgskurs -
Namenswettbewerb für Campus-Management-System ist entschieden
Die HafenCity Universität Hamburg (HCU) führt die Campus-Management Lösung CampusNet unter dem Namen „ahoi allgemeines hochschul organisations und informationssystem“ ein. Alle Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren aufgerufen, an einem Wettbewerb um die Namensgebung teilzunehmen. In einer Jurysitzung mit Vertretern aus dem Präsidium, dem Asta, den Schools, der HCU Projektleitung Campus-Management, dem Referat für Kommunikation und den Hochschullotsen wurde der Name aus den zahlreichen Einreichungen ausgewählt.
Auch ein zweiter und dritter Preis wurden vergeben.
ahoi geht auf Kurs
Im Projektzeitraum bis Ende 2011 werden in einzelnen Phasen die Module der Software ahoi eingeführt. Studierende können sich künftig beispielweise online zu Seminaren und Prüfungen anmelden oder Semesterbescheinigungen ausdrucken – unabhängig von den Öffnungszeiten des Studierendensekretariats. Lehrende können über die neue Plattform unter anderem Veranstaltungsunterlagen zur Verfügung stellen, Teilnehmerlisten für ihre Seminare einsehen sowie Noten eingeben und an das Prüfungsamt senden. Auch die Verwaltungsmitarbeiter sollen künftig bei ihrer Arbeit von ahoi entlastet werden: So unterstützt die Software sie beispielsweise bei der Zulassung von Studierenden, der Organisation von Stammdaten, der Bearbeitung von Anträgen und der Gebührenverwaltung.
„Die Einführung von ahoi bedeutet für uns als HafenCity Universität einen enormen organisatorischen Fortschritt und eine Entlastung aller Mitglieder unserer Universität“, so Niels Helle-Meyer, Kanzler der Universität, der den Namen im Rahmen der heutigen Preisverleihung bekannt gab.“Ich freue mich sehr darüber, dass wir mit ahoi einen passenden, dynamischen und zu unserem Standort in der HafenCity passenden Namen für unser Portal gefunden haben.“
ahoi und sein Skipper
Moritz Gebert, Studierender an der HCU, ging mit seiner Idee "ahoi allgemeines hochschul organisations und informationssystem" an den Start und konnte die Jury überzeugen. Er gewinnt einen iPod touch, gesponsert von den Hochschullotsen. Zwei weitere Namen kamen nacheinander in den Hafen: Karsten Ciglasch, Student der Stadtplanung an der HCU, überzeugte mit USCHI-UnserSuperCoolesHochschulInformationssystem auf dem zweiten Platz und erhält einen iPod nano. Der HCU Mitarbeiter Ralf Mallmann, Leiter der Modellwerkstatt, kam mit SHIP - Studierenden-Hochschul-Informations-Portal auf den dritten Platz und freut sich über einen iPod Shuffle. Diese beiden Preise wurden gesponsert von den Datenlotsen, die das an der HCU eingesetzte Campus-Management-System CampusNet bereitstellen.
Über die HCU Hamburg
Die im Jahr 2006 durch die Freie und Hansestadt Hamburg gegründete HafenCity Universität Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist.
Mit ihrer Schwerpunktsetzung auf Disziplinarität, Interprofessionalität und Transdisziplinarität ist die HCU in der Lage, die drängenden Probleme der gebauten Umwelt und der Entwicklung von Metropolen in ihrer Vielfältigkeit verständlich zu machen und Wege zu ihrer Bewältigung aufzuzeigen. In Bildung und Forschung sollen nachhaltige Lösungen für aktuelle baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der Metropole des 21. Jahrhunderts entwickelt werden.
Für Rückfragen und Kontakt ins Präsidium der HCU wenden Sie sich bitte an:
Mechtild Freiin v. Münchhausen
HafenCity Universität Hamburg
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Tel: +49.40.42827-2730
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Download: Presssemitteilung ahoi
Baubeginn für Neubau der HafenCity Universität Hamburg -
Aufnahme des Vorlesungsbetriebs 2013
Heute war es endlich soweit. Die Bauarbeiten für den Neubau der HafenCity Universität Hamburg (HCU) wurden offiziell gestartet. In Anwesenheit von über 400 Gästen hat Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach zusammen mit dem Präsidenten der HCU Hamburg, Dr.-Ing. Walter Pelka, per Knopfdruck den ersten von insgesamt 612 Bohrpfählen gesetzt, die später das gesamte Bauwerk tragen werden.
Der rund 66 Mio. Euro teure Neubau am Magdeburger Hafen, der nach seiner Fertigstellung durch architektonische Qualität, eine konzeptionelle Funktionalität und seine Nachhaltig überzeugen wird, sichert der HCU den dringend benötigten Raum, damit die bislang räumlich getrennten Disziplinen Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik und Stadtplanung unter einem Dach vereint werden können. Die im Jahr 2006 gegründete HafenCity Universität Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist. Derzeit ist sie noch auf mehrere Standorte in der Stadt verteilt.
Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach: „Ich freue mich sehr, dass es jetzt endlich losgeht. Die hohe Zahl der externen Gäste bestätigt, dass es eine breite Akzeptanz und Unterstützung für die HCU in dieser Stadt gibt. Ich war und bin mir nach wie vor absolut sicher, dass es die richtige Entscheidung war, das Konzept dieser einmaligen Universität umzusetzen und ihr ein eigenes Zuhause zu geben. Der Neubau der HCU wird den Anforderungen an eine innovative, interdisziplinäre und nach innen wie außen auf Kommunikation gerichtete Universität entsprechen, die sich ausschließlich den Fragen der gebauten Umwelt widmet. Die HCU spiegelt in Lehre und Forschung das Geschehen in der HafenCity wider und nutzt dieses Umfeld als Labor und kreative Wirkungsstätte. Die Studierenden erhalten die Möglichkeit, ihre Studieninhalte gewissermaßen am eigenen Gebäude zu erforschen und weiter zu entwickeln. Ich wünsche der HCU - den Lehrenden wie Lernenden - eine kurzweilige Wartezeit bis zur Einweihung und viel Vorfreude auf ihre neue Uni."
HCU-Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka: „Wir freuen uns, dass nun der Startschuss für den Bau des HCU Gebäudes in der HafenCity endlich gefallen ist und damit das für die Universität unbedingt erforderliche gemeinsame Dach für das fächerübergreifende Studieren und Forschen geschaffen wird. Kunst, Innovation und Technik, Offenheit, Transparenz und Kommunikation, spiegeln sich als wichtige Werte der HCU im Gebäude wieder, das die Integration der verschiedenen Bereiche und die Profilbildung der Universität in idealer Weise unterstützen wird."
Der Bau
Der Neubau der HCU kostet rund 66 Mio. Euro. Die Mittel zur Finanzierung sind von der Bürgerschaft bereitgestellt worden. Ziel ist es, den Neubau bis Ende 2012 nahezu komplett fertig zu stellen und in 2013 Ausbau und Inbetriebnahme zu realisieren. Während der Semesterferien im Sommer 2013 sollen alle Studiengänge dann in das neue Universitätsgebäude umziehen, so dass der Vorlesungsbetrieb zum Wintersemester 2013 aufgenommen werden kann.
Das vorbildliche ökologische Gesamtkonzept des Baus, welches bereits mit dem Hafencity Umweltzeichen in Gold für „Nachhaltigkeit am Bau" ausgezeichnet wurde, wird nach einem Entwurf des Dresdener Architektenbüros Code Unique Architekten realisiert. Im Sinne des Hamburger Klimaschutzprogramms wird der Neubau die Anforderungen an eine nachhaltige Architektur weit über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus erfüllen und setzt Standards hinsichtlich Energieeinsparungen und Arbeits- und Komfortbedingungen.
Café und Mensa/Restaurant liegen zum Wasser hin, studentische Arbeits- und Seminarräume sind überwiegend in den schönsten Lagen am Wasser untergebracht.
Die Räumlichkeiten für Studierende und die Büros für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den unterschiedlichen Geschossebenen lassen sich variabel und flexibel auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Personenzahlen anpassen. Sie sind beweglich genug, um auf Veränderungen bedarfsgerecht reagieren zu können und neue flexible Flächenangebote zu generieren. Das entwickelte Raumkonzept, die offene, transparente und fließende Gestaltung, spiegelt das inhaltliche Konzept der HCU: Fächerübergreifendes Lernen und Forschen.
Die HafenCity Universität hat den Anspruch, als Forum für lebendige Diskussionen Teil des urbanen Lebens in Hamburg zu sein. Die Verbindung zwischen Öffentlichem Raum und Hochschule schafft das großzügige Foyer zwischen den beiden Flügeln des Gebäudes, das sich sowohl zu dem zentralen Platz im Westen als auch zum Lohsepark auf der Ostseite öffnet. Dies wird dazu beitragen, die Öffentlichkeit zu Ausstellungen, Lesungen, Diskussionen etc. in das Gebäude einzuladen und der Universität selbst eine Kommunikationsplattform rund um die Themen Metropolenentwicklung und Bau zu geben. Die HCU kann sich damit zu einem zentralen Hamburger Standort für Architekturdebatten mit Experten und engagierten Bürgerinnen und Bürgern entwickeln.
Weitere Informationen und Fotomaterial zum Neubau der HCU finden Sie unter:
www.hcu-hamburg.de
Für Rückfragen:
Behörde für Wissenschaft und Forschung, Timo Friedrichs
Tel.: 040 42863-2322,
E-Mail: pressestelle@bwf.hamburg.de
HafenCity Universität Hamburg (HCU), Mechtild Freiin v. Münchhausen
Tel: 040 42827-2730,
E-Mail: Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de
Einladung zur Bohrpfahlsetzung am 13. Dezember 2010
Baubeginn für den Neubau der HafenCity Universität
Endlich ist es soweit: dem Baubeginn für den Neubau der HafenCity Universität Hamburg (HCU) am Magdeburger Hafen steht nichts mehr im Weg. Nachdem die Ausschreibungen für die wesentlichen Bauleistungen abgeschlossen sind und die Kostensicherheit festgestellt wurde, kann nun mit dem Bau begonnen werden. Als erste Baumaßnahme werden die insgesamt 612 Bohrpfähle für das Fundament gesetzt.
Die Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, den Baubeginn gemeinsam
mit Wissenschaftssenatorin Dr. Gundelach und den Angehörigen der Universität, Vertretern aus Politik und Wirtschaft sowie Freunden und Partnern der HCU zu feiern:
Montag, 13. Dezember 2010 um 10 Uhr
Cruise Terminal 1, HafenCity (Grußworte)
anschl. Bustransfer zur Baustelle, Setzung eines Bohrpfahls (Fototermin)
Grußworte sprechen Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach, der Präsident der HCU, Dr.-Ing. Walter Pelka, der Vorsitzende der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH, Jürgen Bruns-Berentelg, sowie Oberbaudirektor Jörn Walter.
Die im Jahr 2006 gegründete HafenCity Universität Hamburg – Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist. Mit dem Neubau sollen die bislang räumlich getrennten Disziplinen Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik und Stadtplanung unter einem Dach vereint werden.
Für Rückfragen:
HafenCity Universität Hamburg (HCU), Mechtild Freiin v. Münchhausen
Tel: 040 42827-2730, E-Mail: Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de
Behörde für Wissenschaft und Forschung, Timo Friedrichs
Tel.: 040 42863-2322, E-Mail: pressestelle@bwf.hamburg.de
Die Segensteuer - Experten der HafenCity Universität bewerten die gesplittete Abwassergebühr als wertvoll für eine nachhaltige Stadtentwicklung
Anlässlich sich mehrender Presseberichte (Welt, MOPO, taz) über die aktuelle Befassung der Hamburger Bürgerschaft zur Einführung einer gesplitteten Abwassergebühr weisen Forscher der HafenCity Universität (HCU) auf die positiven Wirkungen für eine nachhaltige Stadtentwicklung hin. „Davon wird der der überwiegende Teil der Bürger profitieren. Der Begriff Regensteuer ist Quatsch und sollte nicht verwendet werden“, meint Prof. Dr. Wolfgang Dickhaut, Leiter der Arbeitsgruppe Nachhaltige Stadt- und Infrastrukturplanung. „Bei der gesplitteten Abwassergebühr handelt es sich um kein neues Instrument, um
den Bürgern Geld aus der Tasche zu ziehen.“ Vielmehr gehe es um eine gerechtere, da verursacherbezogene Verteilung der enormen Kosten, die die Ableitung des Regenwassers von immer mehr versiegelten Flächen in Hamburg mit sich bringe. Auf mittlere bis lange Sicht müsste man eher von einer Segensteuer sprechen, denn Schäden durch Überschwemmungen würden verringert und auch die Umwelt gewinne, ergänzt der Fachmann.
Im Projekt SAWA (Strategical Alliance for integrated Water Management Actions) untersuchen die Experten der HCU, wie im Einzugsgebiet des Stadtbaches Wandse Schäden durch Hochwasser vermieden werden können. Sie nehmen dazu Maßnahmen unter die Lupe, die gleichzeitig die ökologische
Qualität des Baches aufwerten können, der durch Rahlstedt, Tonndorf und Wandsbek fließt und im Eilbekkanal in die Außenalster mündet. „Die gesplittete Abwassergebühr kann dazu beitragen, dass künftig weniger Flächen versiegelt werden oder gar versiegelte Flächen vom Kanalnetz abgekoppelt werden.“ Nach Untersuchung der HCU könnte das Niederschlagswasser auf dem überwiegenden Teil der Grundstücke im Einzugsgebiet der Wandse versickert werden - so könnten die Eigentümer ihre Regenwassergebühr weiter verringern oder ganz sparen. Der neue Gebührenmaßstab setze nun auch in
Hamburg einen finanziellen Anreiz, Anlagen zur Versickerung oder Verdunstung von Regenwasser zu errichten.
Tobias Ernst, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Arbeitsgruppe, fasst zusammen, wie die Flächenversiegelung der Stadt schadet. „Durch die Trennkanalisation wird das Wasser von den überbauten Flächen der Stadt sehr schnell in die Wandse und ihre Nebengewässer abgeleitet. Bei extremen Niederschlägen kann es zu Überschwemmungen kommen, die Schäden an Autos oder Gebäuden nach sich ziehen.“ Der beschleunigte Abfluss des Regenwassers führe aber auch zu einer Verarmung der Lebensgemeinschaften in den Bächen, weil durch die Hochwässer Tiere wie Insektenlarven, Muscheln und Schnecken weggespült oder gar getötet würden. Die EUWasserrahmenrichtlinie verpflichte Hamburg dagegen vorzugehen.
Die HafenCity Universität Hamburg ist als Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung europaweit einzigartig. Sie richtet Lehre und Forschung auf die Zukunft von Metropolen aus. Die Arbeitsgruppe Nachhaltige Stadt- und Infrastrukturplanung arbeitet an Konzepten zum Umgang mit Wasser in der Stadt und wie Hamburg fit für den Klimawandel gemacht werden kann.
Im Interreg IVb Projekt SAWA (Strategical Alliance for integrated Water Management Actions www.sawa-project.eu) entwickeln 22 Partnerinstitutionen aus 5 Nordseeanrainerstaaten Strategien zur Vermeidung von Hochwasserschäden und Förderung naturnaher Gewässer.
Strategic Alliance for integrated Water Management Actions
European Regional Development Fund
Interreg IVB 2007 - 2013
Investing in the future by working together
for a sustainable and competitive future
Kontakt Projekt: Prof. Dr. Wolfgang Dickhaut
HafenCity Universität Hamburg
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oder Tobias Ernst 040/42827-5347
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Mechtild Freiin v. Münchhausen
HafenCity Universität Hamburg
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040 – 4 28 27-27 30
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www.hcu-hamburg.de
Maria Hernández aus Venezuela erhält den DAAD Studienpreis für ausländische Studierende an der HafenCity Universität Hamburg
Im Rahmen der Begrüßungsfeier der Erstsemester durch das Präsidium der HafenCity Universität Hamburg – Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) vergab die Hochschule erstmals den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).
Prof. Dr. Harald Sternberg, Vizepräsident für Studium und Lehre, überreichte gemeinsam mit dem International Office den mit 1.000 Euro dotierten DAAD-Preis 2010 an Frau Maria Hernández. Geboren 1978 in Cumaná/Venezuela, kam Frau Hernández 2006 nach Deutschland. Aufbauend auf einem Bachelorabschluss im Bauingenieurwesen der Universität in Caracas, holte sie das Bachelorstudium der Stadtplanung an der HCU nach und beendete dort in 2010 den Master of Science in Stadtplanung. Maria Hernández war von 2007 - 2009 Stipendiatin des DAAD-Fundayacucho Stipendiums und erhielt von 2009 - 2010 das HCU Leistungsstipendium.
Die Jury, bestehend aus dem Vizepräsidenten für Lehre und Studium Herrn Prof. Dr. Harald Sternberg, dem Dekan des Masterstudienganges Architektur Herrn Prof. Dr. Wolfgang Willkomm, dem AStA-Vorsitzenden Tim Hansen und Ekaterina Wittke aus dem International Office, würdigte insbesondere die herausragenden Studienleistungen von Frau Hernández und ihr langjähriges Interesse sowie das ehrenamtliche Engagement für die Integration von internationalen und lokalen HCU-Studierenden.
Zum DAAD-Preis
Der DAAD-Preis wird jährlich vom Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) ausgelobt. Mit diesem Preis sollen ausländische Studierende mit besonderen akademischen Leistungen und bemerkenswertem gesellschaftlich-interkulturellen Engagement ausgezeichnet werden. Die Wahl der Preisträgerin/des Preisträgers erfolgt in Verantwortung der Hochschule. Mit der Verleihung des DAAD-Preises soll zugleich einer breiteren Öffentlichkeit deutlich gemacht werden, welche Bereicherung ausländische Studierende für die Hochschulgemeinschaft darstellen.
Zur HafenCity Universität
Die im Jahr 2006 durch die Freie und Hansestadt Hamburg gegründete HafenCity Universität Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist.
Mit ihrer Schwerpunktsetzung ist die HCU in der Lage, die drängenden Probleme der gebauten Umwelt und der Entwicklung von Metropolen in ihrer Vielfältigkeit verständlich zu machen und Wege zu ihrer Bewältigung aufzuzeigen.
Für Rückfragen und Kontakt in das Präsidium der HCU wenden Sie sich bitte an:
Mechtild Freiin v. Münchhausen – HCU - Leiterin des Referats für Kommunikation
Tel: 040- 42827- 2730 – Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de –
Holcim Deutschland und HafenCity Universität Hamburg verleihen
Studienpreis für Nachhaltigkeit
Am 12. Oktober 2010 wurde an der HafenCity Universität Hamburg (HCU) der Holcim Studienpreis für Nachhaltigkeit bereits zum dritten Mal verliehen.
Ausgezeichnet mit dem 1. Preis wurde die Master-Thesis Architektur von Ingo Prokosch zum Thema "Solarintervention / Solar Age 2.0 – Zukunftsgerechte Solararchitektur". Mit einem zweiten Preis (Ankauf) wurde die Diplomarbeit im Bauingenieurwesen von Antal Drechsler zum Thema „Die Nachhaltigkeit unterschiedlicher Pfahlgründungssysteme unter Berücksichtigung abzutragender Lasten“ bedacht.
Die Holcim (Deutschland) AG und die HafenCity Universität Hamburg (HCU) entwickelten 2007 einen studentischen Wettbewerb, mit dem jährlich an der HCU die beste Arbeit zum Thema nachhaltiges Planen und Bauen ausgezeichnet wird. Ziel der gemeinsam entwickelten Ausschreibung ist die Förderung wissenschaftlicher Exzellenz und gesellschaftlicher Verantwortung für die gebaute Umwelt und die Metropolenentwicklung. Studierende der HCU auf Master-/Diplomniveau sind in diesem Wettbewerb aufgefordert, sich kreativ mit Themen der Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen und innovative Vorschläge für nachhaltiges Planen, Entwerfen und Bauen zu erarbeiten.
Wissenschaftliche Exzellenz und gesellschaftlicher Verantwortung sollen durch ihn in den Bereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik und Stadtplanung gefördert werden.
Matthias von der Brelje, Mitglied des Management-Teams der Holcim
(Deutschland) AG, überreichte in Vertretung von Vorstandschef Leo Mittelholzer die Preise: "Die Arbeit von Herrn Prokosch greift ein aktuelles und zugleich wichtiges Nachhaltigkeitsthema auf: unsere zukünftige Versorgung mit Solarenergie. Der ausgearbeitete Architekturentwurf trägt zur Einsparung von Flächen, Material und Energie bei und überzeugt durch die wissenschaftlich korrekte und zugleich beeindruckende Quellenarbeit."
Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HCU, ergänzte: "Beide Preisträger begreifen Nachhaltigkeit als komplexe Aufgabenstellung, die technische, ökologische wie auch ökonomische, soziale, kulturelle und auch ästhetische Dimensionen aufweisen kann. Das ist es, was wir an der HCU mit unserer interdisziplinären Ausrichtung unterstützen und bei den Studierenden fördern wollen.“
Auch die Holcim Foundation hat in den vergangenen Jahren bereits die HCU in Hinblick auf die Entwicklung ihrer Lehr- und Forschungspläne im Bereich Nachhaltigkeit beraten und unterstützt.
Die im Jahr 2006 durch die Freie und Hansestadt Hamburg gegründete HafenCity Universität
Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist.
Mit ihrer Schwerpunktsetzung ist die HCU in der Lage, die drängenden Probleme der gebauten Umwelt und der Entwicklung von Metropolen in ihrer Vielfältigkeit verständlich zu machen und Wege zu ihrer Bewältigung aufzuzeigen.
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1. bis 10. Oktober 2010, Hamburger Kunsthalle, Galerie der Gegenwart
„Kultur - Verkehr - Konsum, Hamburgs neue Mitte um den Hauptbahnhof und die Hamburger Kunsthalle“
zeigt einen weiteren Beitrag der HafenCity Universität zur Auseinandersetzung mit der städtischen Entwicklung. Die in der Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle ausgestellten Entwürfe sind das Ergebnis eines Entwurfsseminars im Studiengang Architektur aus dem Sommersemester 2010, initiiert und betreut von Herrn Prof. Bernhard Hirche.
Aufgabe war es, das städtebauliche Umfeld um den Hamburger Hauptbahnhof und die Hamburger Kunsthalle zu analysieren und daraus zwei architektonische Entwürfe zu entwickeln – die Überbauung der Plattform zwischen dem Altbau der Hamburger Kunsthalle und der Galerie der Gegenwart und den Umbau des Hamburger Hauptbahnhofs - mit ergänzender Bebauung auf der Südseite.
Für die Hamburger Kunsthalle sollte, neben einem neuen äußeren und inneren Erschließungskonzept mit einer zentralen Eingangshalle, ein Erweiterungsbau mit zusätzlichen Ausstellungsflächen entworfen werden. Außerdem war das Ziel, eine Verbesserung der Insellage und eine Öffnung zur Stadt zu schaffen.
Der Hamburger Hauptbahnhof in der ehemaligen Wallanlage ist ebenfalls nicht entsprechend seiner Bedeutung in das städtebauliche Umfeld integriert und verfügt über keinen einer Metropole angemessenen Bahnhofsvorplatz. Mit den Entwürfen sollte untersucht werden, wie sich diese Gesamtsituation verbessern lässt, auch in Hinblick an eine Anbindung der Hafen-City.
Der Blick der Öffentlichkeit soll auf diesen für Hamburg zentralen Bereich für Kultur, Verkehr und Konsum gelenkt werden, der bisher im Schatten von Hafen-City, Elbphilharmonie und Sprung über die Elbe steht.
Die HafenCity Universität Hamburg möchte mit entsprechenden Entwurfsaufgaben den universitären Denkfreiraum nutzen, Denkanstöße geben, Position beziehen und sich in die Stadtbaupolitik einmischen. Um urbane Räume zu schaffen, in denen es erstrebenswert ist zu leben.
„Die Entwürfe, die im Rahmen der Ausstellung „KULTUR – VERKEHR - KONSUM“ präsentiert werden, zeigen, dass dies in Hamburg möglich ist. Städtebau und Architektur sind Disziplinen die eine bürgerliche Diskussion um Hamburgs Mitte initiieren können und ständig begleiten müssen“, so der Kanzler der HafenCity Universität Niels Helle-Meyer. „Ich bin glücklich, dass die HafenCity Universität hierzu mit den Ergebnissen dieses Masterprojekts und den präsentierten Bachelorarbeiten Ihren Beitrag leistet.“
Und es entstehen wichtige Synergien: Die Studierenden erhalten Kontakte mit der beruflichen Wirklichkeit, die Hamburger Kunsthalle und die Deutsche Bahn AG wiederum erhalten die Möglichkeit zum Dialog mit der Universität und ihren Studierenden, und bekommen damit wichtige Impulse und verfügen über Entwurfsvarianten, durch die sie wiederum motiviert und ermutigt werden, auch über ungewöhnliche oder andere Lösungen nachzudenken.
„Die Frage der Angemessenheit der studentischen Konzepte lässt sich jetzt mit den vorliegenden Entwürfen besser diskutieren als abstrakt mit verhinderten und nicht bearbeiteten Konzepten.
Gerade das Ausloten von Grenzen, auch über extreme Lösungen, ist Aufgabe einer Universität“, so Prof. Bernhard Hirche.
Presserundgang:
Zu einem Ausstellungs-Rundgang am Montag, den 4. Oktober, von 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr gemeinsam mit Prof. Dr. Hubertus Gaßner und Prof. Bernhard Hirche sind Sie herzlich eingeladen. Bitte melden Sie sich unter presse@hamburger-kunsthalle.de bis zum Freitag, den 1. Oktober an.
Pressekontakt und Kontakt ins Präsidium der HCU:
Mechtild Freiin v. Münchhausen
HafenCity Universität Hamburg
Leiterin des Referats für Kommunikation
Tel: +49.40.42827-2730
Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de
Kontakt Projekt:
Prof. Bernhard Hirche
HafenCity Universität Hamburg
Architektur
Tel: +49.40.280-4242
Bernhard.Hirche@hcu-hamburg.de
Für den Betrieb eines "Welt-Cafés" in der Hamburger HafenCity hat sich die Genossenschaft "Elb-Faire" gegründet. Das Café soll gemeinsam mit einem Welt-Laden in dem kirchlichen Haus "Brücke" in der Shanghai-Allee im Herbst 2011 eröffnet werden.
Die HafenCity Universität Hamburg beteiligt sich mit genossenschaftlichen Anteilen an der „Elb-Faire“, welche in unmittelbarer Nachbarschaft zum Neubau der Universität gebaut wird. Die Gestaltung des „Welt-Cafés“ wird im Rahmen eines studentischen Entwurfsprojektes an der HCU von Studierenden unter der Leitung von Prof. Wolfgang Willkomm erarbeitet.
„Ziel der HCU ist es, in Lehre und Forschung neue nachhaltige Lösungen für baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der gebauten Umwelt zu entwickeln“, so der HCU Kanzler Niels Helle-Meyer auf dem Gründungsfest der Genossenschaft im Kesselhaus. „Wir sind Diskussionspartner für Fragestellungen, die uns die Zukunft der Metropolenentwicklung aufgibt und haben Vorbildfunktion als Universität für alle an ihr beteiligten Gruppen und für die Öffentlichkeit. Eine Beteiligung an der Genossenschaft „Elb-Faire“ ist für uns konsequentes Handeln und erlebbares Engagement der HCU in ihrem Kernbereich und für unsere Studierenden wichtige Bereicherung. “
Als öffentlicher kultureller Ort, als Ort der Kommunikation, als Ort des Lernens und Forschens und als Ort der Debatte wird die HCU dazu beitragen, eine zentrale Herausforderung der HafenCity zu bewältigen: aus einem Gebiet, das bislang aus der städtischen Entwicklung Hamburg ausgeschlossen war, einen lebendigen innerstädtischen Stadtteil zu machen. Das Café "Elb-Faire" soll nach den Plänen der "Brücke" eine faire und ökologische Lebensweise fördern. Diskussionen über Themen wie Welthandel, Globalisierung, Ökumene, Migration und Menschenrechte gehören zum Programm.
HafenCity Universität Hamburg
Die im Jahr 2006 durch die Freie und Hansestadt Hamburg gegründete HafenCity Universität
Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist.
Mit ihrer Schwerpunktsetzung ist die HCU in der Lage, die drängenden Probleme der gebauten Umwelt und der Entwicklung von Metropolen in ihrer Vielfältigkeit verständlich zu machen und Wege zu ihrer Bewältigung aufzuzeigen
Kontakt: Mechtild Freiin v. Münchhausen, HafenCity Universität Hamburg
Leiterin des Referats für Kommunikation, Tel: +49 (0)40 42827-2730
E-Mail: Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de
Download: HCU PM Elb-Faire
Der Hochschulrat der HCU wählte Dr.-Ing. Walter Pelka einstimmig zum neuen Präsidenten der HafenCity Universität Hamburg. Der Hochschulsenat bestätigte in seiner Sitzung den vom Hochschulrat gewählten neuen Präsidenten, der seit 2006 Geschäftsführer der DEKRA Industrial GmbH ist.
„Es ist uns gelungen, mit Herrn Pelka einen Präsidenten zu gewinnen, den die Verbindung von intensiver Hochschulkenntnis mit langjähriger Managementerfahrung in der Wirtschaft auszeichnet“, so Werner Sobek, Hochschulratsvorsitzender der Universität und Vorsitzender der Findungskommission.“Wir freuen uns sehr, mit einer so erfolgreichen Führungspersönlichkeit in die nächste Phase der Entwicklung der HafenCity Universität einzutreten.“
Dr. Pelka wurde dem Hochschulrat von einer Findungskommission vorgeschlagen, in der alle Statusgruppen der HafenCity Universität vertreten waren und die mit je vier Mitgliedern des Hochschulrates und des Hochschulsenates besetzt war. Die Findungskommission hatte die Kriterien für die Stellenausschreibung entwickelt, die Stelle ausgeschrieben, nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten suchen lassen sowie die Auswahlgespräche geführt.
Das Präsidium der HCU sieht in Herrn Dr. Pelka eine Persönlichkeit, die in herausragender Weise dazu geeignet ist, den Konsolidierungsprozess der HCU nach innen weiter zu festigen und nach außen die Interessen und das Profil der Universität in der Stadt Hamburg zielführend und nachdrücklich zu vertreten.
„Wir freuen uns sehr, dass es so zügig gelungen ist, das Präsidentenamt neu zu besetzen“, so der amtierende Präsident Prof. Dr. Harald Sternberg. „Die HCU geht so mit einem starken Präsidium, welches sich in der Vielfalt seiner Persönlichkeiten und Aufgaben ideal ergänzt, gut gerüstet in die nächste Phase der Universität.“
Dr.-Ing. Walter Pelka
Herr Dr. Pelka (56) studierte an der RWTH Aachen Bauingenieurwesen. Es folgte ein Forschungsaufenthalt an der University of California, Berkeley, bevor er 1983 an der RWTH in Aachen zum Dr.-Ing. promovierte (Verleihung der Borchers-Forschungsplakette).
Von 1983 bis 1986 leitete Herr Pelka den Forschungsbereich „Grundwasser“ an der RWTH.
1986 wechselte er zu der beratenden Ingenieurgesellschaft Lahmeyer International nach Frankfurt, wo er den neuen Geschäftsbereich Umweltschutz und Umwelttechnik aufbaute und leitete, zuletzt als Geschäftsführer der Tochtergesellschaft ERM Lahmeyer International.
1999 übernahm Dr. Pelka die Leitung der Klassifikations-, Prüf- und Zertifizierungsgesellschaft Bureau Veritas S.A. in Hamburg für die Tochtergesellschaften in Deutschland und den Länder Mittel – und Osteuropas in den technischen Bereichen Bauwesen, Industrie, Transport und Logistik, Zertifizierung, Schifffahrt, Internationaler Handel, Luft- und Raumfahrt.
Seit 2006 ist Herr Dr. Pelka Geschäftsführer der DEKRA Industrial GmbH, des industriellen Prüf- und Zertifizierungsbereiches der DEKRA Gruppe mit den Geschäftsfeldern Bau und Immobilien, Anlagen- und Gerätesicherheit, Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement, Energie und Rohstoffe.
Herr Pelka ist Mitglied im Ausschuss für Industrie und Energie der Handelskammer Hamburg und im Beirat und in der Evaluierungskommission der Süderelbe AG.
HafenCity Universität Hamburg
Die im Jahr 2006 durch die Freie und Hansestadt Hamburg gegründete HafenCity Universität Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist. Mit ihrer Schwerpunktsetzung ist die HCU in der Lage, die drängenden Probleme der gebauten Umwelt und der Entwicklung von Metropolen in ihrer Vielfältigkeit verständlich zu machen und Wege zu ihrer Bewältigung aufzuzeigen. In Bildung und Forschung sollen nachhaltige Lösungen für aktuelle baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der Metropole des 21. Jahrhunderts entwickelt werden.
Für Rückfragen und Kontakt zum Präsidium der HCU wenden Sie sich bitte an:
Mechtild Freiin v. Münchhausen – HCU - Leiterin des Referats für Kommunikation
0151- 12 57 88 39 – Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de - www.hcu-hamburg.de
Mit einem Sommerfest und der Enthüllung der IBA-Projektstele feiert das Kooperationsprojekt „Universität der Nachbarschaften (UdN)“ den Abschluss der 2-jährigen Umbauphase des leerstehenden ehemaligen Gesundheitsamtes im Wilhelmsburger Reiherstiegviertel.
Hier entsteht ein integrierender Arbeits- und Veranstaltungsort, ein Ort des Lernens und Forschens, ein Ort der Begegnung unterschiedlicher Kulturen und Erfahrungen an einem für eine Hochschule ungewöhnlichen Ort: Wilhelmsburg als einzigartigen Schauplatz der Kreativität, der Chancen, Gegensätze und Spannungen. Die neue IBA-Projektstele informiert Bewohnerinnen und Bewohner und alle Interessierten über das Projekt, seinen Ort, die Besonderheiten und die Umsetzung.
„Wir freuen uns sehr über die fruchtbare Kooperation mit der IBA Hamburg, denn was könnte für die HCU als Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung reizvoller sein, als die mögliche Entwicklung auf der Elbinsel mit zu planen, zu gestalten, zu denken und über ein Projekt erlebbar und anfassbar zu machen“, so Prof .Dr. Harald Sternberg, amtierender Präsident der HCU.
Die Idee der Stadt, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern und vielen Partnern Antworten auf die Fragen nach der Zukunft der Metropole zu finden, wird in dem Modell der „Universität der Nachbarschaften“ praktisch erfahrbar und als Lösungsversuch angeboten. Der Umstand, dass etwas da ist, was derzeit nicht gebraucht wird, spannt einen Möglichkeitsraum zwischen 2008 und 2013 für einen außergewöhnlichen Annäherungsprozess zwischen Universität und Nachbarschaft.
Das Sommerfest und die Enthüllung der IBA-Projektstele finden statt am
27. August 2010, 15:00. Universität der Nachbarschaften, Rotenhäuser Damm 30, 21107 Hamburg.
Medienvertreter sind herzlich eingeladen, aber gebeten, sich anzumelden.
Weitere Informationen, das Programm und die Einladung finden Sie unter
www.udn.hcu-hamburg.de
Pressekontakt und Kontakt ins Präsidium der HCU:
Mechtild Freiin v. Münchhausen, HafenCity Universität Hamburg
Leiterin des Referats für Kommunikation
Tel: +49 (0)40 42827-2730
E-Mail: Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de
Kontakt Projekt:
Stefanie Gernert, HafenCity Universität Hamburg
Tel: + 49 (0)4042827-4332
E-Mail: stefanie.gernert@hcu-hamburg.de
Am 8. Juli findet an der HafenCity Universität Hamburg (HCU) um 15.00 Uhr am Standort City Nord, Halle A, Hebebrandstraße 1, im Kontext einer Ausstellungseröffnung die öffentliche Jurysitzung zum Entwurfsseminar „Fähranleger HCU Neubau“ statt. Acht studentische Arbeitsgruppen präsentieren ihre Entwürfe und Modelle, die sie im Rahmen eines interdisziplinären Entwurfsseminares der Arbeitsgruppe A+I Architekt und Ingenieur für den neuen Standort in der HafenCity entwickelt haben. Das Preisgericht setzt sich zusammen aus einem Vertreter der HCU, einem Vertreter der HafenCity Hamburg GmbH und einem Vertreter des Ingenieurbüros WTM Engineers als Stifter des "WTM-Architectural-Engineering-Preises" von 3000,- €, der für die besten Arbeiten vergeben wird.
Das Seminar macht die Motivation von Studierenden und Lehrenden erlebbar, sich mit dem zukünftigen Standort in der HafenCity und seiner Umgebung bereits intensiv zu beschäftigen und das bis dato virtuelle Umfeld über anfassbare Projekte und Themen für sich zu erobern.
Die im Jahr 2006 durch die Freie und Hansestadt Hamburg gegründete HafenCity Universität Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist.
Mit ihrer Schwerpunktsetzung auf Disziplinarität, Interprofessionalität und Transdisziplinarität ist die HCU in der Lage, die drängenden Probleme der gebauten Umwelt und der Entwicklung von Metropolen in ihrer Vielfältigkeit verständlich zu machen und Wege zu ihrer Bewältigung aufzuzeigen. In Bildung und Forschung sollen nachhaltige Lösungen für aktuelle baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der Metropole des 21. Jahrhunderts entwickelt werden.
Kontakt: Mechtild Freiin v. Münchhausen, Leiterin des Referats für Kommunikation Tel. +49 (0)40 42827-2730, E-Mail: Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de
Download PM Fähranleger 2010_07_06
Am 23.6.2010 hat sich der neue Beirat für Raumentwicklung beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung konstituiert. Bundesminister Peter Ramsauer begrüßte den neuen Beirat persönlich in Berlin. Als Beiratsmitglied wurde Prof. Dr.-Ing. Jörg Knieling, Vizepräsident für Forschung und Professor für Stadtplanung und Regionalentwicklung an der HafenCity Universität Hamburg, durch den Bundesminister berufen.
„Ich freue mich mit dieser Berufung auf Bundesebene einen Beitrag zu Fragen der zukünftigen Raumentwicklung, der Raumordnungspolitik sowie ihrer Einflussgrößen leisten zu können“, so Knieling. „Die Kooperation von Wissenschaft und Politik ist insbesondere vor den drängenden Fragen des Klimawandels, aber auch in Hinblick auf die grenzüberschreitende europäische Raumentwicklung und neue Konzepte des Zusammenspiels von Metropolregionen und ländlichen Räumen außerordentlich zu begrüßen.“
Knieling begleitet die Metropolregion Hamburg seit mehreren Jahren unter anderem in dem Modellvorhaben der Raumordnung „Großräumige Partnerschaft Metropolregion Hamburg /Norddeutschland (MORO Nord)“ und ist an den Klimaforschungsprojekten KLIMZUG Nord und BaltiCICA (Ostseeraum) beteiligt.
Als Vorsitzender des Beirats für Raumordnung für diese Legislaturperiode wurde Professor Dr. Rainer Danielzyk von der Leibniz Universität Hannover gewählt. Im Beirat sind Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Praxis aus ganz Deutschland sowie der Nachbarstaaten Dänemark, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Schweiz und der Tschechischen Republik vertreten. Die Experten vertreten verschiedene Bereiche, darunter Gemeinden, Wirtschaft, Wissenschaft, Gewerkschaften und Naturschutzorganisationen.
Der Beirat wird das Ministerium in allen Fragen der Raumentwicklung beraten. Schwerpunkte seiner Tätigkeit in dieser Legislaturperiode werden unter anderem die Weiterentwicklung der Leitbilder der Raumentwicklung und die grenzüberschreitende europäische Raumentwicklung sein, die Konsequenzen des Klimawandels sowie die Zusammenarbeit zwischen städtischen und ländlichen Räumen.
Knieling, Jahrgang 1964, kam 2004 als Professor für Stadtplanung und Regionalentwicklung an die Technische Universität Hamburg-Harburg, bevor er 2006 in die neu gegründete HafenCity Universität wechselte. Zuvor war er Professor für Raumordnung an der Technischen Universität Dresden, zwei Jahre in der Ministerialverwaltung tätig und zehn Jahre Geschäftsführer eines privaten Planungsbüros. Er ist Ordentliches Mitglied der Akademie für Raumordnung und Landesplanung und als Gutachter in zahlreichen nationalen und internationalen Gremien und Einrichtungen tätig.
Kontakt: Mechtild Freiin v. Münchhausen, Leiterin des Referats für Kommunikation, Tel. 040 / 42827-2730,
Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de
HafenCity Universität erhält Zertifikat zum audit familiengerechte hochschule -
Als zweite Hamburger Hochschule stellt sich die HCU dem Auditierungsverfahren
Als zweite Hamburger Hochschule erhielt die HafenCity Universität Hamburg (HCU) am Freitag, 11.6.2010 in Berlin das Zertifikat zum audit familiengerechte hochschule. Mit dem 2002 durch die gemeinnützige Hertie-Stiftung auch für Hochschulen konzipierten Auditierungsverfahren, stellt sich die HCU in den nächsten 3 Jahren dem Hochschulintern erarbeiteten Maßnahmenkatalog zur Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie.
„Das Audit bedeutet für uns als Präsidium eine Investition in die Zukunft unserer Hochschule“, so Prof. Dr. Harald Sternberg, Amtierender Präsident der Universität, der das Zertifikat von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder entgegennahm.“Die vereinbarten Zielsetzungen und der darauf basierende Maßnahmenkatalog wird die Kultur an der HCU maßgeblich bestimmen und
dazu beitragen, die Universität zukunftsgerecht und wettbewerbsfähig aufzustellen.“
In Mehrstufen-Workshops erarbeitete die HCU mit Vertretern aus allen Statusgruppen einen Maßnahmenkatalog, der die Zielgruppen Studierende und Lehrende sowie die Verwaltung gleichermaßen berücksichtigt und intensiv in alle Bereiche der Hochschule eingreifen wird. Vom Schaffen familienfreundlicher Orte (Mensa, Familienraum, Stillräume) über die Flexibilisierung von Arbeitszeiten und Arbeitsorten bis zur Einrichtung eines Notfallfonds für Studierende wurden Maßnahmen in Clustern wie z.B. Information/Kommunikation, Führungskompetenz, Personalentwicklung, Familienservice, Arbeitsorganisation, Studium und wissenschaftliche
Qualifizierung ausgearbeitet. „Dabei versteht die HCU Familie nie nur als die klassische Vater- /Mutter-/Kind-Beziehung, sondern definiert im weitesten Sinn alle Lebensgemeinschaften, in denen soziale Verantwortung übernommen wird, als Familie“, so Martina Spirgatis, Projektleiterin des Audits.
Bis zur Re-Auditierung im Jahr 2013 sind nun alle Bereiche der Universität aufgefordert an der Umsetzung des Hochschulprojektes audit familiengerechte hochschule mitzuwirken, welches so gleichzeitig integrative und kommunikative Wirkung nach intern und extern für die Hochschule insgesamt hat.
Zu den 294 Arbeitgebern, die am Freitag das Zertifikat erhielten, zählen 134 Unternehmen, 124 Institutionen und 36 Hochschulen. Sie haben rund 360.000 Beschäftigte und 300.000 Studierende. 162 der jetzt ausgezeichneten Arbeitgeber haben das audit zum ersten Mal durchlaufen. 132 nahmen das Zertifikat für ihre Re-Auditierung entgegen. Mit den heute Ausgezeichneten hat sich der Kreis der auditierten Arbeitgeber auf insgesamt 859 erhöht, darunter 40 Prozent der DAXUnternehmen. Insgesamt profitieren zurzeit rund 1,3 Mio. Beschäftigte und 1 Mio. Studierende vom audit.
Kontakt Projekt: Martina Spirgatis, HafenCity Universität Hamburg, Referentin für Gleichstellung und Familiengerechtigkeit, Tel. + 49 (0) 160 2831672
E-Mail: Martina.Spirgatis@hcu-hamburg.de
Pressekontakt und Kontakt ins Präsidium der HCU:
Mechtild Freiin v. Münchhausen, HafenCity Universität Hamburg, Leiterin des Referats für Kommunikation, Tel. +49 (0)40 42827-2730
E-mail: Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de
Am 19. Mai findet an der HafenCity Universität Hamburg – Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) der HCU MASTERTAG 2010 statt. Insbesondere Bachelorstudierende der höheren Semester, die an der HCU und an anderen Universitäten studieren, sind eingeladen, sich über die innovativen und zum Teil deutschlandweit einzigartigen Masterstudiengänge an der HCU im Detail zu informieren. Die Universität bietet eine Vielfalt von Masterstudiengängen an, welche die bisher bestehenden Grenzen der Disziplinen überschreiten und so den Studierenden ermöglichen, sich individuell und gezielt neue Berufsfelder auf dem Gebiet der gebauten Umwelt in Stadt und Region zu erschließen. Beispielsweise mit dem BIW Master Architectural Engineering und dem auf nachhaltiges Bauen ausgerichteten Studiengang REAP beschreitet die HCU konsequent neue Wege.
Die im Jahr 2006 durch die Freie und Hansestadt Hamburg gegründete Universität ist dabei die einzige Hochschule Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist.
Programm
Mastertag 1. Teil – Standort City Nord, Hebebrandstr. 1, 22297 Hamburg, Zelt in Halle D
13:00 Einführung Prof. Dr. Harald Sternberg, Vizepräsident für Lehre und Studium
13:15 Master REAP (Resource Efficiency in Architecture and Planning)
13:45 Master Geomatik
14:15 Master Architectural Engineering
14:45 Ende und Fragen, auch an das International Office zum Auslandsstudium
Mastertag 2. Teil – Standort Averhoffstraße, Averhoffstraße 38, 22085 Hamburg, Aula
15:30 Einführung Prof. Dr. Harald Sternberg, Vizepräsident für Lehre und Studium
15:45 Master Stadtplanung
16:15 Master Urban Design
16:45 Master Architektur
17:15 Ende und Fragen, auch an das International Office zum Auslandsstudium
Kontakt: Mechtild Freiin v. Münchhausen, Leiterin des Referats für Kommunikation, Tel. 040 / 42827-2730,
Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de
Studienpreisvergabe der Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung an Studierende
der HafenCity Universität Hamburg in Tostedt – Herausragende Bachelorarbeiten geehrt
Am 22. April verleiht die Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung ihre diesjährigen Förderpreise an Studierende des Studiengangs Stadtplanung der HafenCity Universität in Höhe von insgesamt 7.000,- Euro. Ausgezeichnet werden acht Absolventinnen und Absolventen mit den besten Bachelor of Science Abschlüssen des Jahres 2009 und drei Teams für ihre herausragenden Studienarbeiten. Überreicht werden die Preise durch Stiftungsvorstand Irene Vorwerk.
„Dieser Preis wird seit 2002 mit dem Ziel gestiftet, die überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit junger Menschen im Bereich Stadtplanung anzuerkennen und Bachelorarbeiten auszuzeichnen, die einen besonderen Praxisbezug haben“, würdigt Christian Weiß, Vorsitzender des Stiftungsrats, die Leistungen der Preisträger. Neben dem Präsidenten der HafenCity Universität, Prof. Dr. Harald Sternberg, werden weitere Ehrengäste an der Preisverleihung teilnehmen, so der Landtagsabgeordnete Heiner Schönecke, Dirk Bostelmann, Bürgermeister der Samtgemeinde Tostedt, sowie Andreas Götte, HypoVereinsbank, Wilfried Uhlmann, MIT Kreisvorsitzender, Wolfgang Broy Leiter Gymnasium Tostedt, der HCU-Dekan Prof. Dirk Schubert und die Professoren Thomas Krüger (HCU), Günter Rombach (TUHH) und Roland Vinx (Universität Hamburg).
Als beste Bachelor-Absolventinnen und Absolventen werden ausgezeichnet: Christoph Ludwig, Julia Peters, Helge Conrad, Sebastian Saatweber, Matties Oetzmann, Jana Fite Hirschfeld, Teike Scheepmaker, Tugba Kula.
Für das Projekt „einfach. immer“ Tarik Beytekin, Ole Frerichs, Lukas Halemba, Rudolf Klöckner, Sven Lohmeyer, Sophie Naue.
Für das Projekt: „Neugraben – Konzept und Umsetzungsstrategie zur Aufwertung des Zentrums“ Charlotte Broszio, Beate Eissing, Mona Gößler, Florian Jürgens.
Und für das Projekt „Deutschland schwimmt in Hallenbädern“ Mareike Gärtner, Kira Groth, Thordies Hanisch, Tina Hartz, Christin Würdemann.
Die Verleihung der Auszeichnungen findet statt am
Donnerstag, 22. April, 17.00 Uhr
Firma Vorwerk, Niedersachsenstraße 19-21, 21255 Tostedt
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Für Rückfragen, weitere Informationen und Bildmaterial wenden Sie sich bitte an:
Mechtild Freiin v. Münchhausen, HCU, Leiterin des Referats für Kommunikation
Tel. (0)40 – 4 28 27-4587
E-Mail:Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de
oder
Prof. Dr.-Ing. Dittmar Machule, HCU, (0)40- 42828-3109
E-Mail: dittmar.machule@hcu-hamburg.de
ARTBLOCK Initiative und HafenCity Universität Hamburg präsentieren großes Kunstfestival im Oktober in Hamburg. Auftakt und erste öffentliche Vorstellung bildet die Podiumsveranstaltung „Neue Wege zur Kunst in der HafenCity“ im Kesselhaus
Als Beitrag zum Hamburger Architektur Sommer 2009 entwickelte die ARTBLOCK Initiative in Kooperation mit der HafenCity Universität Hamburg die Visualisierung eines internationalen Kunstzentrums in den Gebäuden der Speicherstadt, dem so genannten ARTBLOCK. Die erfolgreiche Zusammenarbeit führte zur Konzeption der Großveranstaltung im Herbst 2010 in Hamburg:
Das ARTandCITY – HCU/ARTBLOCK Kunstfestival 2010 vom 2. bis 10. Oktober beschäftigt sich mit der Integration von kulturellen Positionen in die HafenCity und deren Wechselwirkung zur Stadt Hamburg aus den Blickwinkeln von angehenden Architekten, Kulturwissenschaftlern und Kunstschaffenden. Zudem wird die HafenCity unter dem Dach von ARTBLOCK zu einem großen Ausstellungs- und Aktionsquartier, in dem Unternehmen und Anlieger internationale und Hamburger Künstler vorstellen und alle Interessierten in ihren Räumen willkommen heißen. Gleichzeitig findet in dieser Zeit der „International Architectural Design Workshop“ statt. Architekturstudenten internationaler Universitäten entwickeln zusammen mit der gastgebenden Universität HCU unter der Leitung von Prof. Klaus Sill, Studiengang Architektur, im CruiseTerminal Konzepte für spannende Schlüsselpunkte der HafenCity und den Ausbau der Kunstmeile. Zudem stellt der Studiengang Kultur der Metropole in einem Symposium neue Kulturformate und das Zusammenspiel von „Art & Economy“ mit Experten aus Hamburg und anderen Städten auf den Prüfstand.
Die prominent besetzte ARTandCITY Podiumsveranstaltung am 9. April im HafenCity Infocenter im Kesselhaus gibt den Startschuss für das Kunstfestival, in dem sie die Themenschwerpunkte vorstellt und Erfahrungen aus den Kunstaktivitäten der vorherigen Jahre in der HafenCity reflektiert. Alle Kunstschaffenden und Interessierten der Stadt sowie Anwohner, anliegende Unternehmen und Institutionen sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren und Ihre Ideen einzubringen. Moderiert wird die Veranstaltung von Claus Friede, Chefredakteur Kultur-Port.De, mit folgenden Podiumsgästen:
Tobias Gloger, Mitgründer der ARTBLOCK Initiative
Niels Helle-Meyer, Kanzler der HafenCity Universität Hamburg
Martin Köttering, Präsident der Hochschule für bildende Künste
Kirsten Wagner, Stellv. Geschäftsführerin der Hamburgischen Kulturstiftung.
Veranstaltungsdaten auf einen Blick:
Podiumsveranstaltung “ARTandCITY - Neue Wege zur Kunst in der HafenCity“
Fr, 9. April, 18.30 Uhr, Einlass: 18 h, Ort: HafenCity Infocenter im Kesselhaus, Sandtorkai 30
Hintergrund: Die ARTBLOCK Vision ist ein innovatives Format für ein offenes, internationales Kunstzentrum inmitten der pulsierenden Speicherstadt/HafenCity und am neuen Universitätsstandort Hamburgs. Herzstück ist eine Ebene mit Galerien, Kunstinstitutionen und Sammlungen. Theater, kunstnaher Einzelhandel und Gastronomie runden das Angebot ab. Der ARTBLOCK soll gleichzeitig Treffpunkt für Anwohner sein und arbeitet auf gemeinnütziger Basis als Non-Profit-Unternehmen.
Für Rückfragen zur Veranstaltung wenden Sie sich bitte an:
ARTBLOCK Initiative
Ulrike Klug
Tel. +49(0)40 75 36 86 61
ulrike.klug@artblock-hamburg.com
www.artblock-hamburg.com
Mechtild Freiin v. Münchhausen
HafenCity Universität Hamburg
Tel. +49(0)40 42827 2730
Mechtild.vonMuenchhausen@vw.hcu-hamburg.de
Download: Pressemitteilung ARTBLOCK-HCU Kunstfestival 2010
Am kommenden Freitag und Sonnabend, den 25. und 26. Februar 2010, präsentieren sich vier Hamburger Hochschulen auf ihrem Gemeinschaftsstand auf der Messe Einstieg 2010 (Stand H1, Halle B 6, tägl. von 9-17 Uhr). Unter dem Motto „Wissenschaft in Ham¬burg“ vermitteln HAW Hamburg, TU Hamburg-Harburg, Helmut-Schmidt-Universität und HafenCity Universität Hamburg ihre vielseitigen Ausbildungs¬profile und laden dazu ein, bei ihnen in Hamburg zu studieren. Sie unterstreichen damit ihre Bedeutung als Standort¬faktor der „Metropole des Wissens“ Hamburg.
„Soll ich studieren?“ „Praxisnah oder wissenschaftlich orientiert?“ „Erst Beruf, dann Studium?“ „Welches Studienfach ist das richtige für mich?“ Welche Berufschancen habe ich mit einem Studium?“ „Kann ich Ausbildung und Studium kombinieren?“ „Bachelor und Master – was ist das?“ – Fragen, die entscheidend sind für die Lebens¬planung von Schülerinnen und Schülern nach dem Schulabschluss. Hamburgs Hoch¬schulen stehen Studien¬interes¬sierten, Schülerinnen und Schülern auf der Messe Rede und Antwort. Sie zeigen aber auch eine Auswahl aus ihrem Können: So präsentieren z.B. HSU und HAW Hamburg ihre Rennwagen für die Formula Student und die HCU demonstriert beispielsweise aus ihrem Studiengang Geomatik die Laser Scanner Technologie, die Objekte und Umwelt dreidimensional erfasst, um sie auf dieser Basis digital zu rekonstruieren.
Die Studienberatungen der Hochschulen sind mit ihren Expertinnen und Experten vor Ort, um Fragen nach Studiengängen und -abschlüssen zu beantworten.
Informationen: www.einstieg-hamburg.de
Kontakt:
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg:
Dr. Katharina Jeorgakopulos, Presse und Kommunikation,
Tel.: 040.428 75-9132, presse@haw-hamburg.de
Technische Universität Hamburg-Harburg:
Ruediger Bendlin, Leiter Öffentlichkeitsarbeit/Marketing,
Tel.: 040.428 78-3330, bendlin@tu-harburg.de
Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg
Dietmar Strey, Leiter Pressestelle,
Tel.: 040.6541-2774, pressestelle@hsu-hamburg.de
HafenCity Universität Hamburg
Mechtild Freiin v. Münchhausen, Leiterin Referat für Kommunikation und Marketing,
Tel.: 040.428 27-2730, mechtild.vonmuenchhausen@hcu-hamburg.de
Download: PM HCU Messe Einstieg 2010
Zum ersten Mal seit ihrer Gründung in 2006, verleiht die HafenCity Universität Hamburg – Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) die Ehrendoktorwürde. Die Auszeichnung erhält Prof. Dr. Gerd Albers (München).
Die HCU würdigt damit das wissenschaftliche Lebenswerk des unumstrittenen Doyen der Stadtplanung und sein unermüdliches Streben um eine eigenständige Profilbildung der Disziplin Stadtplanung. Prof.Dr. Gerd Albers hat über Jahrzehnte nachdrücklich und nachhaltig für Planungsfachbereiche, Vollstudiengänge und Projektstudium gewirkt und war maßgeblich an der Einrichtung von neuen Planerstudiengängen in Deutschland beteiligt. Er engagierte sich für die Schärfung des Berufsprofils und für den Diskurs in nationalen und internationalen Fachgremien.
Basierend auf der Stadtplanung als eigenständiger Disziplin, fokussiert die HCU heute insbesondere die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit den komplexen Zusammenhängen von Stadt- und Metropolenentwicklung.
Das Festkolloquium findet am 9. Februar 2010 um 17:00 im HCU Präsidium, Lohseplatz 1a, 20457 Hamburg statt. Medienvertreter sind herzlich eingeladen, aber gebeten, sich anzumelden.
Für Rückfragen und Kontakt zum Präsidium der HCU wenden Sie sich bitte an:
Mechtild Freiin v. Münchhausen, HCU, Leiterin des Referats für Kommunikation
(0)407 4 28 27-27 30,
E-Mail: Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de
Noch vor der geplanten Grundsteinlegung in der Hafen City im Frühjahr 2010 erforscht die HafenCity Universität Hamburg (HCU) mit einer Machbarkeitsstudie die Potenziale digitaler Web 3D-Plattformen wie Second Life® für Forschung und Lehre sowie der Vernetzung mit anderen regionalen und internationalen Hochschulen im virtuellen Raum.
Seit 2006 ist die neue Hamburger Universität für Baukunst- und Metropolenentwicklung in der Stadt räumlich fragmentiert; möglicherweise wird sie jedoch schon vor der Fertigstellung ihres Neubaus in 2012 durch eine verbindende virtuelle Repräsentanz im 3D-Internet ergänzt. Zur Machbarkeit erstellt Micha Becker (28), Student der Stadtplanung, als Teil seiner Diplomarbeit eine Studie mit dem Anspruch, die Möglichkeiten virtueller Räume für Forschung und Lehre im Bereich der Stadtplanung und Architektur zu erproben, prototypisch zu evaluieren und zu testen.
Micha Becker: „Heute reicht es nicht mehr aus, sich nur auf die uns klassisch bekannten Räume zu beschränken. Die Digitalisierung der Medienlandschaft und der Einzug der dritten Dimension ins Internet bringen uns dazu, unsere Vorstellungen von Beziehung und Interaktion, Entwurf und Gestaltung, Beteiligung und Zusammenarbeit zu überdenken. Völlig neue Möglichkeiten entstehen, Räume neu zu erforschen, zu begreifen und zu definieren.“
Die studentische Arbeit ergänzt die Hamburger Hochschulaktivitäten am virtuellen „Campus Hamburg in 3D“; dort wird sie Kontakt zur internationalen Gemeinschaft teils hochrangiger Akademiker und deren Studierenden suchen, die die Zukunftstechnologie des 3D-Internet in Second Life und anderen virtuellen 3D Umgebungen aktiv mitgestalten.
Unter anderem soll auch evaluiert werden, ob sich im Kontext dieser medialen Entwicklung neue Kooperationen der HCU mit Wirtschaft und Behörden anstoßen lassen; Interessenten sind willkommen. Die Studie wird von Prof. Dr. Michael Koch (Städtebau & Quartierplanung) und Prof. Dr. Alenka Krek (Computergestützte Methoden der Stadt- und Regionalplanung) in Zusammenarbeit mit dem Büro X Media Lab betreut.
Erste Ergebnisse werden Anfang März erwartet und sind zunächst der Hochschulöffentlichkeit vorbehalten; bis Mai 2010 soll das Projekt abgeschlossen sein.
Die HafenCity Universität Hamburg – Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) – ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist.
Die HCU verfolgt dabei den Anspruch, die drängenden Herausforderungen der gebauten Umwelt und der Entwicklung von Metropolen im 21. Jahrhundert in ihrer Vielfältigkeit zu verstehen und Wege zu deren Bewältigung aufzuzeigen. Dieses erfordert, die herkömmlichen Grenzen zwischen Disziplinen und Professionen zu überschreiten. Disziplinarität, Interprofessionalität und Transdisziplinarität bilden daher die Grundprinzipien von Lehre und Forschung an der HCU.
Die HCU vereint als Universität die drei akademischen Bereiche Ingenieur- und Naturwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Entwurf und Gestaltung. Sie bietet Studiengänge in Architektur, Architectural Engineering, Bauingenieurwesen, Geomatik, Kultur der Metropole, Ressource Efficiency in Architecture and Planning, Stadtplanung und Urban Design an.
Die HCU wird im Sommer 2012 einen Neubau in herausragender Lage in Hamburgs HafenCity beziehen. Das Leitbild und die Organisationsstruktur der HCU sowie die Planungen für diesen Neubau sind konsequent und einander bedingend entwickelt worden. Der Entwurf des Gebäudes überwindet Fachgrenzen auch räumlich. Er bietet darüber hinaus den Raum, um die HCU zum Zentrum des öffentlichen Dialogs über Baukultur und Stadtentwicklung in Hamburg zu machen.
Für Rückfragen und Kontakt wenden Sie sich bitte an:
Mechtild Freiin v. Münchhausen, HCU Leiterin des Referats für Kommunikation
Tel.: (0)40 / 4 28 27- 27 30
E-Mail: Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de
oder
Micha Becker, HCU Stadtplanung,
E-Mail: micha.becker@hcu-hamburg.de
Über das Hochschulprojekt "Campus Hamburg in 3D"
Im November 2007 ging der virtuelle "Campus Hamburg" in der 3D-Internet-Umgebung Second Life an den Start. Forschung und Lehre am Wissensstandort Hamburg nehmen hier aktiv an der internationalen Entwicklung eines dreidimensional geprägten Internet teil und bereichern die stetig wachsende Gemeinschaft internationaler Universitäten und anderer Bildungseinrichtun-gen. Das hochschulübergreifende Web 3D-Projekt geht auf eine Initiative des BÜRO X Media Lab (Hamburg) zurück und wurde mit Unterstützung der Handelskammer Hamburg und der Freien und Hansestadt Hamburg realisiert, letztere vertreten durch die Standortinitiative Hamburg@work. Im April 2008 eröffnete die Universität Hamburg am "Campus Hamburg" als erste deutsche Hochschule eine eigene virtuelle Insel als digitale 3D-Repräsentanz. Ende des Jahres 2008 folgte die Fakultät Design, Medien und Information (DMI) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) mit der Insel "Campus Finkenau". Ab Ende 2009 hat auch die mhmk Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation eine eigene Präsenz, und die HafenCity Universität Hamburg (HCU) erstellt im Rahmen einer Diplomarbeit eine Machbarkeitsstudie zur Nutzung der Zukunftstechnologie. 2010 führt BÜRO X Media Lab mit Unterstützung von Hamburg@work und lokalen Projektpartnern aus Wissenschaft und Wirtschaft mit renommierten internationalen Referenten die virtuelle Ringvorlesung "Beyond the Hype: The 3D Web" durch. Fragen hierzu richten Sie bitte an Hanno Tietgens, ht@buerox.de.
Weitere Informationen
Ausführliche Information und aktuelles Bildmaterial stellen alle Beteiligten des kollaborativen Hochschulprojekts unter www.buerox.de => CAMPUS HAMBURG IN 3D zum Download zur Verfügung. Das Programm Second Life® können interessierte Internet-Nutzer kostenlos herunter-laden unter https://join.secondlife.com/index.php?lang=de-DE.
In Second Life ist das virtuelle 3D Audimax mit dem zentralen Landepunkt des Campus unter der Sucheingabe "Campus Hamburg" zu erreichen oder über das Internet unter der SLurl slurl.com/secondlife/Campus%20Hamburg/111/100/21/.
In diesem Jahr findet zum achten Mal die Internationale Architekturbiennale von São Paulo statt. Studenten und Forscher der HafenCity Universität Hamburg und der Leibniz Universität Hannover werden zusammen mit vier brasilianischen Hochschulen den deutschen Beitrag für die 20-Millionen-Metropole mitgestalten.
Die IBA Hamburg, als Kuratorin des deutschen Beitrags, versammelt Architektur- und Stadtentwicklungsprojekte, die nach Antworten für die Zukunft der Stadt sucht. Aber nicht die Zukunft irgendeiner Stadt, sondern die Zukunft der „Stadt für alle“ – die Cidade para Todos. Wie machen wir die Hinterhöfe unserer Städte zu lebenswerten Orten?
Neben den realisierten Projekten wird ein lebendiges Planungsprojekt Teil des deutschen Beitrags. Für einen Stadtteil Diademas, Vorort von São Paulo und zweitdichteste Stadt Brasiliens, wird im Biennale Pavillon eine Entwurfswerkstatt stattfinden, in der deutsche und brasilianische Studenten gemeinsam nach urbanistischen Lösungen für diese „Städte für Alle“ suchen. Unter der Betreuung von Michael Koch, Martin Kohler und Antje Stokmann hat das interdisziplinäre und hochschulübergreifende Team an einem dreitägigen Vorbereitungsworkshop vor der Reise nach Südamerika teilgenommen und wird zur Eröffnung mit einer „Werkzeugkiste“ mit inspirierenden Projekten zur Biennale nach Sào Paulo reisen.
Unter dem übergeordneten Thema Ecos Urbanos („Urban Echoes“) wirft die Biennale einen Fokus auf städtebauliche Strategien zur Aufwertung von niedergegangenen Räumen. Auch die Orte der Fußballweltmeisterschaft 2014 sollen thematisiert werden: Ein Schwerpunkt der Ausstellung wird auf die notwendigen Interventionen der Stadtplanung und architektonischen Projekte für Großveranstaltungen gesetzt.
Nach Pedro Moreira, Inhaber eines Architekturbüros in Berlin und Begleiter der deutschen Gruppe in Sao Paulo, ist die Biennale eines der wichtigsten Schaufenster und Wegzeiger für Städte in Entwicklungsländern. Vom 31. Oktober bis 6. Dezember werden 200 Tausend Besucher auf der 28.000 m2 großen Ausstellungsfläche in dem vom Oscar Niemeyer entworfenen Biennalegebäude erwartet.
Im Sommer 2010 wird ein Gegenbesuch in Wilhelmsburg erwartet, der von der brasilianischen Seite ausgearbeitet wird.
Kontakt Projekt: Dipl.-Ing. Martin Kohler, HafenCity Universität Hamburg, Städtebau und Quartierplanung, Averhoffstraße 38, 22085 Hamburg
Tel.: 040 / 42827-4360
Fax: 040 / 42827-4348
martin.kohler@hcu-hamburg.de
Pressekontakt:Mechtild Freiin v. Münchhausen, HafenCity Universität Hamburg, Leiterin des Ref erats für Kommunikation
Tel.: 040 /42827-2730, Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de
Am 19. Oktober 2009 wurde bereits zum zweiten Mal der Holcim Studienpreis für Nachhaltigkeit an Studierende der HafenCity Universität Hamburg (HCU) verliehen.
Die HCU lobt den studentischen Wettbewerb seit 2007 in Zusammenarbeit mit der Holcim (Deutschland) AG jährlich aus. Ziel der gemeinsam entwickelten Ausschreibung ist die Förderung wissenschaftlicher Exzellenz und gesellschaftlicher Verantwortung für die gebaute Umwelt und die Metropolenentwicklung. Studierende der HCU auf Master-/Diplomniveau sind in diesem Wettbewerb aufgefordert, sich kreativ mit Themen der Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen und innovative Vorschläge für nachhaltiges Planen, Entwerfen und Bauen zu erarbeiten. Die Arbeiten sollen Bezüge zu dem Leitbild der Nachhaltigkeit in seiner ökologischen wie auch ökonomischen, sozialen, kulturellen oder auch ästhetischen Dimension aufweisen.
In diesem Jahr wurden gleich zwei Arbeiten prämiert. Ausgezeichnet wurde die Masterthesis aus dem Fachbereich Architektur von Janina Popp zum Thema „Grenzen in der Stadt – Eine neue Herberge für den Stintfang“ und die Diplomarbeit von Josip Pavlovic zum Thema „Technischer und kostenmäßiger Vergleich unterschiedlicher Energiekonzepte im Geschosswohnungsbau“ aus dem Fachbereich Bauingenieurwesen.
Beide Gewinner erhalten den jeweils mit 2.000 Euro dotierten Preis.
Leo Mittelholzer, Vorstandsvorsitzender der Holcim (Deutschland) AG, überreichte die Auszeichnungen: “Mich beeindruckt besonders, dass beide Arbeiten die ganze Bandbreite ökologischer, ökonomischer, sozialer, kultureller und ästhetischer Aspekte des Leitbildes „Nachhaltigkeit“ und damit die Ausschreibungskriterien in allen Facetten berücksichtigen.“
Die qualitativ gleichwertigen Arbeiten spiegeln dabei insbesondere das interdisziplinäre Konzept der HCU wider. „Die Preisträger begreifen Nachhaltigkeit als komplexe Aufgabenstellung, die es gilt fachübergreifend zu diskutieren“, so Prof. Steven Spier, Präsident der HCU. „Das ist es, was wir an der HCU mit unserer interdisziplinären Ausrichtung unterstützen und bei den Studierenden erreichen wollen.“
Die im Jahr 2006 durch die Freie und Hansestadt Hamburg gegründete HafenCity Universität Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist.
Mit ihrer Schwerpunktsetzung auf Disziplinarität, Interprofessionalität und Transdisziplinarität ist die HCU in der Lage, die drängenden Probleme der gebauten Umwelt und der Entwicklung von Metropolen in ihrer Vielfältigkeit verständlich zu machen und Wege zu ihrer Bewältigung aufzuzeigen.
Für Rückfragen und Kontakt wenden Sie sich bitte an:
Mechtild Freiin v. Münchhausen – HCU - Leiterin des Referats für Kommunikation
Tel: 040- 42827- 2730, Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de
Download: Pressemitteilung Holcim Preis HCU
Der Präsident der HafenCity Universität Hamburg, Steven Spier, hat sich entschlossen, dass Amt des Präsidenten zum 31. Januar 2010 niederzulegen.
Der gebürtige Kanadier leitet seit ihrer Gründung in 2006 Hamburgs neueste Universität und die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist. Die Entscheidung von Spier basiert dabei ausschließlich auf persönlichen Beweggründen:
„Mein berufliches Konzept führt mich zurück in den akademischen Bereich.“, so Steven Spier. „Die Leitung und das Management einer so jungen Hochschule erfordern vom Präsidenten starke ständige Präsenz und überdurchschnittlichen Zeiteinsatz. Wissenschaftliche Arbeit und Forschungstätigkeit sind damit nicht vereinbar. Mir fehlen diese Tätigkeiten jedoch in einer Weise, dass ich mich nach reiflicher Überlegung zu diesem sehr schwierigen Schritt entschieden habe.“
Mit großem Bedauern und Fassungslosigkeit, aber auch mit Respekt vor der inhaltlichen Begründung Spiers, nehmen Lehrende, Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität die Entscheidung ihres Präsidenten zur Kenntnis.
„Der Kern der HCU und die Ausgestaltung ihres Profils tragen eindeutig die Handschrift von Steven Spier“, so Kanzler und Vizepräsidenten der Universität. „Mit ihm verlieren wir neben Kompetenz und Kreativität auch einen herausragenden Visionär. Die Persönlichkeit Steven Spier hat durch diese Facetten die erste Phase der HCU maßgeblich geprägt und mitbestimmt. Aber wir respektieren und verstehen seine Entscheidung, sich nach 4 Jahren Hochschulmanagement wieder konsequent der Forschung zu widmen.“
Auch der Hochschulrat der HCU nimmt die Entscheidung Steven Spier`s mit großem Bedauern zur Kenntnis. „Mit Steven Spier verlieren wir eine Persönlichkeit, die das anspruchsvolle Projekt HCU maßgeblich geprägt hat“, so Prof. Dr. Werner Sobek, Vorsitzender des Hochschulrats der HCU. „Ich bedauere sehr, zukünftig auf die konstruktive und fruchtbare Zusammenarbeit verzichten zu müssen.“
Die Idee der HCU, alle für den Bau notwendigen Studienfächer unter einem Dach zu vereinen, und die herausfordernde Aufgabe der Entwicklung und Gestaltung einer einzigartigen Hochschule, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist, bewogen Steven Spier in 2005 zu seiner Bewerbung um das Präsidentenamt.
„Ich glaube fest an das Konzept der HCU“, so Steven Spier. „Die HafenCity Universität Hamburg verfolgt eines der europaweit innovativsten Universitätskonzepte. Neben unseren „klassischen“ Studiengängen Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik und Stadtplanung haben wir neue Studiengänge wie Kultur der Metropole, Urban Design und Resources Efficiency in Architecture and Planning konzipiert und alle Studiengänge neu akkreditiert. Um Interprofessionalität zu fördern, haben wir interdisziplinäre Module und Projektarbeit für alle Studiengänge entwickelt. Der Förderung von Transdisziplinarität dient die Einführung eines Studium Fundamentale; für die Realisierung der besonderen Zielsetzungen in Lehre und Forschung wurden Lehrstühle, Institute und Departments zu Gunsten je einer Bachelor-, Master- und Research School abgeschafft. Und auch mit dem Entwurf für den zum Wintersemester 2012 bezugsfähigen Neubau in hervorragender Lage in der HafenCity ist die HCU durch die räumliche Überwindung von Fachgrenzen gleichfalls neue Wege gegangen. Wir haben damit wichtige Meilensteine in der Entwicklung der HCU genommen und ich verlasse die Universität im festen Wissen um die weitere positive Ausgestaltung und Entwicklung dieser
besonderen Hochschule.“
Steven Spier ist seit ihrer Gründung am 1. Januar 2006 Präsident der HafenCity Universität Hamburg, Europas einzigartiger fokussierter Universität für Baukunst und die Entwicklung von Metropolen. Vorher war er 6 Jahre Architektur-Professor für Entwurf und Theorie und Department Vorsteher Architektur an der Strathclyde University Glasgow. Als Wissenschaftler arbeitete Spier 6 Jahre als Senior Lecturer bei der London South Bank University und 2 Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der ETH-Zürich. Sein Studium schloss er mit einen Master of Architecture vom SCI-Arc in Los Angeles und einen Bachelor of Arts in Philosophie vom Haverford College ab.
Für Rückfragen und Kontakt zum Präsidium der HCU wenden Sie sich bitte an:
Mechtild Freiin v. Münchhausen – HCU - Leiterin des Referats für Kommunikation
Tel.: 0151 / 12 57 88 39, Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de
Download: Pressemitteilung Präsident HCU
Die Bürgerschaft stimmte in ihrer 2. Lesung gestern mit Mehrheit positiv für den Neubau der HafenCity Universität in der HafenCity am Magdeburger Hafen. Dem Universitätsneubau für Europas einzige Hochschule, die ausschließlich auf Bauen und Metropolenentwicklung fokussiert ist, steht damit nichts mehr im Weg.
„Wir begrüßen die Entscheidung der Bürgerschaft.“, so Steven Spier, Präsident der Universität. „Die Stadt Hamburg hat sich mit der Gründung der HCU und ihrem Neubau dafür entschieden, dem brennenden Thema Nachhaltigkeit wissenschaftlich-inhaltliche und physische Präsenz in der Stadt zu geben. Mit der Realisierung des Neubauvorhabens können wir unsere Lehr- und Forschungsziele, d.h. an den Schnittstellen der traditionellen Disziplinen zu arbeiten, weiter fortsetzen, um neue Lösungen für die dringenden Probleme unserer gebauten Umwelt zu entwickeln und die Öffentlichkeit dafür zu engagieren.“
Der Neubau wird rund 66 Mio. Euro kosten. Mittel zur Finanzierung stehen im Haushalt bereit. Geplanter Baubeginn ist im vierten Quartal 2009. Ziel ist es, den Neubau bis Ende 2011 nahezu komplett fertig zu stellen und in 2012 Ausbau und Inbetriebnahme zu realisieren. Während der Semesterferien im Sommer 2012 sollen alle Studiengänge dann in das neue Universitätsgebäude umziehen, so dass der Vorlesungsbetrieb zum Wintersemester 2012 aufgenommen werden kann.
Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach: „Ich freue mich, dass wir jetzt den nächsten Schritt machen können, um der HafenCity Universität Hamburg eine eigene Heimat zu geben. Ich kann nur betonen, dass die Stadt immer hinter dem HCU-Neubau gestanden hat. Die HCU wird ein architektonisch anspruchsvolles Universitätsgebäude erhalten, das Aspekte der Nachhaltigkeit in Theorie und Praxis zugleich erfüllen wird - sowohl in baulicher Hinsicht als auch bei der inhaltlichen Gestaltung der Ausbildung. Die Mittel für den Bau waren seit der Entscheidung über die Gründung der HCU und zur Errichtung eines eigenen Universitätsgebäudes reserviert.“
Das vorbildliche ökologische Gesamtkonzept des Baus, welches bereits mit dem Hafencity Umweltzeichen in Gold für „Nachhaltigkeit am Bau“ ausgezeichnet wurde, wird nach einem Entwurf des Dresdener Architektenbüros Code Unique Architekten realisiert. Im Sinne des Hamburger Klimaschutzprogramms wird der Neubau die Anforderungen an eine nachhaltige Architektur weit über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus erfüllen und setzt Standards hinsichtlich Energieeinsparungen und Arbeits- und Komfortbedingungen.
Gemäß Baukonzept liegen Café und Restaurant zum Wasser hin, studentischen Arbeits- und Seminarräume sind überwiegend in den schönsten Lagen am Wasser untergebracht.
Die Räumlichkeiten für Studierende und die Büros für die Mitarbeiter auf den unterschiedlichen Geschossebenen lassen sich variabel und flexibel auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Personenzahlen anpassen. Sie sind beweglich genug, um auf Veränderungen bedarfsgerecht reagieren zu können und neue flexible Flächenangebote zu generieren. Das entwickelte Raumkonzept, die offene, transparente und fließende Gestaltung, spiegelt das inhaltliche Konzept der HCU: Fächerübergreifendes Lernen und Forschen.
Die HafenCity Universität hat den Anspruch, als Forum für lebendige Diskussionen Teil des öffentlichen Lebens in Hamburg zu sein. Die Verbindung zwischen Öffentlichem Raum und Hochschule schafft das großzügige Foyer zwischen den beiden Flügeln des Gebäudes, das sich sowohl zu dem zentralen Platz im Westen als auch zum Lohsepark auf der Ostseite öffnet.
Dieses wird dazu beitragen, die Öffentlichkeit zu Ausstellungen, Lesungen, Diskussionen etc. in das Gebäude einzuladen und der Universität selbst einen Mittelpunkt als publikumswirksames Kommunikationszentrum rund um die Themen Metropolenentwicklung und Bau zu geben. Die HCU profiliert sich hiermit als der Hamburger Standort für Architekturdebatte mit Experten und der interessierten Öffentlichkeit und als kultureller Anlaufpunkt für alle Zielgruppen.
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Pressemitteilung zum Download.
Am 1. Juni 2009 startete das Projekt „USE Efficiency“, welches von der EU im Rahmen des Programms „Intelligent Energy Europe“ bis Januar 2012 gefördert wird. Ein Auftakttreffen mit allen Partnern und dem zuständigen Ansprechpartner des EU-Büros „EACI“ (Executive Agency for Competitiveness and Innovation) fand in Rom auf dem Campus der Universität „Tor Vergata“ bereits statt.
Ziel des Projekts ist es, die Energieeffizienz in Universitätsgebäuden real zu verbessern sowie das Thema Energieeffizienz an Studenten als zukünftige Marktakteure zu vermitteln.
Dies geschieht einerseits durch Lehrangebote, andererseits durch Praxis-Einbindung in die Umsetzung von Energieeinsparplänen und in die Umsetzung der europäischen Gebäuderichtlinie EPBD (European Building Directive).
Außerdem soll das (öffentliche) Bewusstsein für Energieeffizienzthemen und die Interaktion zwischen Universitäten und Experten aus der Praxis gefördert werden. Studenten und Universitäten sollen Vorbildfunktion sowohl für energieeffiziente Lösungen und Systeme als auch für energieeffizientes Verhalten einnehmen und ihr Fachwissen in Europa promoten und verbreiten.
Angestrebte Ergebnisse
1. Überblick über aktuelle Energieeffizienz-Situation an Universitäten in Europa
2. Sammlung von “Energy Performance Assessment” (EPA) Methodologien, genauer von “Energy Performance Assessment of existing Non-Residential buildings (EPA-NR), und Auswahl der am besten geeigneten Methodologie für das Energie-Audit der Universitätsgebäude
3. Besser ausgebildete Studenten (und somit zukünftiger Marktakteure) und verbessertes Verhältnis und Austausch zwischen Studenten, Professoren und technischen Experten während der Kurse und durch die Zusammenarbeit in Teams bei der Umsetzung von Energieeinsparplänen und EPA-Aktivitäten als erste praktische Arbeitserfahrung
4. Verbesserte Energieeffizienz der Universitätsgebäude, als Ergebnis der Ausarbeitung und Anwendung von EPAs durch Studenten und technische Experten
5. „Best-Practice“-Energie Lösungen und Verbreitung von speziellen Trainingsprogrammen sowie erhöhtes und verbessertes länderübergreifendes Fachwissen unter den Partnerländern
Partner
Koordinatoren des Projekts sind die Universität „Tor Vergata“ zusammen mit dem Unternehmen „EnerGia-Da“ aus Rom, Italien. Das Projekt-Konsortium besteht aus insgesamt 13 Partnern (9 Universitäten und 4 Institutionen aus der Praxis/Marktakteuren) aus 10 Ländern (Deutschland, Italien, Irland, Vereinigtes Königreich, Dänemark, Schweden, Spanien, Griechenland, Ungarn und Litauen) und erlaubt durch seine geographische und klimatische Reichweite und Flächendeckung den wichtigen Austausch von Methodologien auf professionellem und technischem Niveau.
Die Gruppe "Ressourceneffizienz in Architektur und Planung (REAP)" war die erste interdisziplinäre Forschungsgruppe der HafenCity Universität Hamburg. Sie setzt sich aus Professoren und Mitarbeitern verschiedener Fachrichtungen (Architektur, Bauingenieurwesen, Stadtplanung, Landschaftsplanung, Bauphysik, Baustofftechnologie, Baukonstruktion, Akustik, Infrastrukturplanung und Stadttechnik, Umweltplanung und Planungsrecht) zusammen und beschäftigt sich mit ressourceneffizientem Planen und Bauen in der Stadt.
Die im Jahr 2006 gegründete HafenCity Universität Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU), ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist. In Bildung und Forschung sollen nachhaltige Lösungen für aktuelle baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der Metropole des 21. Jahrhunderts entwickelt werden.
Für die HCU wird im aktuell größten Stadtentwicklungsprojekt Europas, der HafenCity Hamburg, ein Universitäts-Neubau entstehen. Dieser mit dem Umweltzeichen in Gold ausgezeichnete geplante Neubau steht, gemäß HCU-Konzept, vorbildlich für Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.
Nationale Projekt-Ansprechpartner für Deutschland:
HafenCity Universität Hamburg (HCU)
Forschungsgruppe „Ressourceneffizienz in Architektur und Planung“ (REAP)
Hebebrandstr. 1, 22297 Hamburg, Germany
Ansprechpartner: Prof. Udo Dietrich 040 / 428 27 – 50 96
udo.dietrich@hcu-hamburg.de
Institut Wohnen und Umwelt GmbH (IWU)
Annastrasse 15, 64285 Darmstadt, Germany
Ansprechpartner: Dr. Michael Hörner 06151 / 29 04 – 52 / Um.hoerner@iwu.de
Pressekontakt HCU:
Mechtild Freiin v. Münchhausen – HCU - Leiterin des Referats für Kommunikation
(0)40 – 4 28 27-2730 – Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de
Fachtagung der HafenCity Universität Hamburg –
Visioning Future Metropolis: Stadtregionale Visionen zwischen 1900,
heute und morgen
• Wie wurden Stadtregionen zu Beginn des 20.Jahrhunderts gedacht?
• Hatten die „großen“ Ideen der Stadt- und Regionalplanung Bestand?
• Was sind Herausforderungen für die Stadtregionen von heute?
• Welche stadtregionalen Visionen lassen sich für das 21.Jahrhundert entwickeln?
Diese und andere Fragestellungen diskutieren Experten im Rahmen der Fachtagung
Visioning Future Metropolis: Stadtregionale Visionen zwischen 1900, heute und morgen
Am: 3. und 4. September 2009 im soeben neu eröffneten Amerika-Center in
der HafenCity Hamburg (Am Sandtorkai 48)
Gäste auf dem Podium u.a.:
Prof. Thomas Hines (University of California)/ Prof. Kristen Schaffer (NC State University) /
Prof. Hartmut Frank (HafenCity Universität Hamburg) / Prof. Jörg Knieling (HafenCity Universität Hamburg) / Prof. Jürgen Ossenbrügge (Universität Hamburg)/ Prof. Angelika Schaser (Universität Hamburg) / Prof. Dirk Schubert (HafenCity Universität Hamburg) / Prof. Jörn Walter (Oberbaudirektor Hamburg)
In Fachvorträgen und einem Workshop geht es um stadtregionale Visionen für die Metropolregionen Chicago und Hamburg in der Vergangenheit und der Zukunft.
Im 100. Jubiläumsjahr des berühmten Burnham/Bennett Plans zur Stadt- und Regionalentwicklung Chicagos lohnt ein Blick zurück: welche Visionen, Ziele und Strategien enthielt der Plan, der für seine Zeit mit seinem ganzheitlichen Ansatz als bahnbrechend bezeichnet werden kann. Was ist davon umgesetzt worden und inwieweit lässt sich Chicago noch heute auf Burnham und Bennet zurück führen. Ein Beispiel ist die Waterfront Chicagos, die bis heute besondere Qualitäten aufweist und einen Anziehungspunkt darstellt. Aber auch die Verbindung von Stadt und Umland ist ein Thema.
Für die Metropolregion Hamburg interessiert ebenfalls der Blick 100 Jahre zurück: Was haben damals Schumachers Pläne für Hamburg vorgesehen und welche stadtregionalen Ideen hatte er neben dem bekannten Federplan? Wie waren seine und wie sind aktuelle Leitbilder für die metropol-regionale Zukunft ausgerichtet? Mit welchen Perspektiven blickt Hamburg, eine der großen wachsenden Metropolen Europas, in die Zukunft? Können Hamburg und Chicago voneinander lernen?
Die Tagung führt die HCU in enger Zusammenarbeit mit dem US-Konsulat in Hamburg und dem Hamburg-Amerika Zentrum sowie mit IfR, SRL und DVAG und unterstützt durch die Freie und Hansestadt Hamburg sowie dem DAAD durch. Um Anmeldung von Medienteilnehmern wird gebeten.
Programm s. Anlage.
Für Rückfragen und Kontakt wenden Sie sich bitte an:
Mechtild Freiin v. Münchhausen – HCU - Leiterin des Referats für Kommunikation
(0)40 – 4 28 27-4587 – Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de - www.hcu-hamburg.de
Die HafenCity Universität Hamburg bedauert ausdrücklich, dass sich der versprochene und für Herbst geplante Baubeginn des Universitätsneubaus auf Grund aktueller Debatten in der Hamburger Bürgerschaft, die nur bedingt mit der HCU zu tun haben, erneut verzögert.
„Studierende, Lehrende und Mitarbeiter haben sich dreieinhalb Jahre seit Gründung der HCU engagiert und unter schwierigen Bedingungen das Konzept einer einzigartigen Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung erarbeitet,“ so Steven Spier, Präsident der Universität. „Für die interne und externe Identifikation mit der HCU ist es notwendig, der Universität jetzt endlich auch visuell Gestalt zu geben.“
Die Stadt Hamburg hat sich mit der Gründung der HCU entschieden, das brennende Thema Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung als Schwerpunktthema in das Zentrum ihres politischen und wissenschaftlichen Konzeptes zu stellen. Diesem Konzept trägt auch der mit dem Umweltzeichen in Gold ausgezeichnete geplante Neubau, der vorbildlich für Nachhaltigkeit und Energieeffizienz steht, Rechnung. Das Leitbild der HCU, durch Exzellenz in Bildung und Forschung nachhaltige Lösungen für aktuelle baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der Metropole des 21. Jahrhunderts zu entwickeln, bildet dabei inhaltlich eine Einheit mit dem entworfenen Raumkonzept und dem Standort HafenCity.
Die Universität belebt darüber hinaus mit ihren Studierenden und Mitarbeitern auch das Quartiers und wird als Kommunikationszentrum für die an aktueller Architekturdebatte interessierte Öffentlichkeit dienen.
Die Mittel zur Finanzierung stehen seit Gründung der Universität in 2006 zur Errichtung eines eigenen Gebäudes im Haushalt der Stadt Hamburg bereit. Geplanter Baubeginn war bislang September 2009 mit der Zielsetzung, den Studierenden zum Wintersemester 2012, d.h. 6 Jahre nach Universitätsgründung, einen Vorlesungsbetrieb unter adäquaten Bedingungen anzubieten. Zahlreiche hochkarätige Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus dem In- und Ausland konnten für das Konzept an dem geplanten Standort als Lehrende für die Universität gewonnen werden.
Die HCU hatte bereits vor mehreren Wochen geschlossen die Fraktionen in einem „Offenen Brief“ aufgefordert, sich zum Neubau am geplanten Standort Magdeburger Hafen in der HafenCity zu bekennen und fordert die Stadt weiterhin auf, ihrem Versprechen nachzukommen, den geplanten Neubau am verabschiedeten Standort zu realisieren.
Für Rückfragen und Kontakt zum Präsidium der HCU wenden Sie sich bitte an:
Mechtild Freiin v. Münchhausen
HCU - Leiterin des Referats für Kommunikation
Tel. (0)40 – 4 28 27-2730
Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de
Pressemitteilung zum Download.
Förderpreisvergabe an Absolventen der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) und HafenCity Universität Hamburg (HCU) durch HypoVereinsbank AG
Herausragende Diplomarbeiten geehrt
Zum 16. Mal vergab die HypoVereinsbank (HVB) an Absolventen der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) und Absolventen der HafenCity Universität Hambureg (HCU) ihren Förderpreis. Die Preise sind mit insgesamt 2.000 Euro dotiert.
Die Auszeichnungen überreichten heute Andreas Götte (Leiter der Niederlassung Firmenkunden Hamburg) und Tim Ockert (Niederlassungsleiter Hamburg-Süd) der HypoVereinsbank, an die Prämierten.
Ausgezeichnet wurden zwei Diplomarbeiten aus dem Studiengang Stadtplanung (HCU) und aus dem Studiengang Bauingenieurwesen (TUHH).
Die diesjährigen Preisträger sind Thomas Bussler mit seiner Arbeit „Numerische Untersuchungen zum Tragverhalten von Schubbolzen in Verbundstützen“ und Johannes Bouchain mit seiner Arbeit „Stadtbahnqualitäten – räumlich funktionale und gestalterische Faktoren eines modernen öffentlichen Verkehrsmittels“.
Ausgewählt wurden die Arbeiten von einer Jury aus Vertretern der HCU, TUHH und der HypoVereinbank.
Bereits seit 1991 prämiert die HypoVereinsbank (HVB) herausragende Diplomarbeiten, seit einigen Jahren jeweils an einen Diplomanden der TUHH und der HCU. „Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, dass sich die Wirtschaft nachhaltig um Bildung und Nachwuchs-förderung kümmert“, sagte Andreas Götte, Leiter des Firmenkundengeschäftes Hamburg Süd/West der HVB anlässlich der Preisvergabe vor Studenten. „Wir wollen mit unseren beiden Preisen für die TUHH und die HCU ein Signal setzen, dass wir uns in der Nachwuchsförderung weiter engagieren und die Leistungsbereitschaft der jungen Leute, die die Zukunft unserer Gesellschaft bedeuten, anerkennen und honorieren“, ergänzte Tim Ockert, Leiter des Privatkundengeschäftes Hamburg Süd.
Die Preisträger
Johannes Bouchain mit seiner Arbeit „Stadtbahnqualitäten – räumlich funktionale und gestalterische Faktoren eines modernen öffentlichen Verkehrsmittels“
Aus dem Gutachten von Prof. Dr. Michael Koch (HCU) und Prof. Dr. Carsten Gertz (TUHH) zur Bewertung der Diplomarbeit:
Mit der „Renaissance der Städte“ könnte auch eine „Renaissance der Stadtbahn“ verbunden sein. Dazu ist nötig, die Stadtbahn nicht nur hinsichtlich ihrer Leistung als Verkehrsmittel zu verstehen, sondern auch als den öffentlichen Raum prägende Infrastruktur. Die Gestaltung der jüngsten Generation von Stadtbahnen in verschiedenen Städten Europas versucht durch ein entsprechendes Design des Rollmaterials hierzu einen Beitrag zu leisten. Hier knüpft Johannes Bouchain mit seiner Diplomarbeit an: Er zeigt sehr anschaulich auf, welche städtebaulichen und stadtgestalterischen Potentiale Stadtbahnen durch eine geeignete Trassenführung, Ausgestaltung der Haltestellen sowie der Wagen und des Fahrgastraumes haben. Stadtbahnen sind sich bewegende „Möbel“ des öffentlichen Raumes und gleichzeitig sich fortbewegende öffentliche Räume im Stadtraum. Sie sind in einem umfassenden Sinn wirkliche „Stadtmobile“. Damit könnte das Image des Öffentlichen Personennahverkehrs entscheidend verbessert werden: Er wird dann nicht nur aus Umweltgründen als notwendig erachtet, sondern als attraktive Fortbewegung in der Stadt geschätzt. Das besondere Verdienst der Arbeit von Johannes Bouchain liegt genau darin: Dass sie auf der Basis von Alltagserfahrungen und auch wahrnehmungspsychologischen Überlegungen vermittelt, wie die Stadtbahn zum selbstverständlichen und emotional besetzten Element im Lebenstil von „Urbaniten“ werden könnte.
Thomas Bussler mit seiner Arbeit „Numerische Untersuchungen zum Tragverhalten von Schubbolzen in Verbundstützen“.
Aus dem Gutachten von Prof. Dr.-Ing. Uwe Starossek:
"Verbundstützen finden wegen Ihrer guten Trageigenschaften immer mehr Einsatz im modernen Ingenieurbau. Die guten Eigenschaften resultieren aus dem Zusammenwirken eines umschnürenden Stahlrohrs mit dem aussteifenden Betonkern. Voraussetzung hierfür ist ein Kräftetransfer an der Kontaktfläche. Dieser erfolgt über Reibung oder zusätzlich angebrachte Verbundmittel wie z.B. Schubbolzen. Herr Bussler hat in seiner Diplomarbeit das Tragverhalten von Schubbolzen in Verbundstützen mit Hilfe eines baustatischen Berechnungsprogramms untersucht und die Ergebnisse mit an der TUHH ermittelten experimentellen Daten verglichen. Auf dieser Grundlage konnte ein neues Rechenmodell für die Wirkungsweise von Verbundmitteln in Verbundstützen entwickelt werden."
Rückfragen und Kontakt:
HafenCity Universität Hamburg
Referat für Kommunikation
Mechtild Freiin von Münchhausen
Winterhuderweg 31, 22085 Hamburg
Tel.:(040) 42827-2730,
e-mail: kommunikaion@hcu-hamburg.de
TU Hamburg-Harburg
Pressestelle
Ingrid Holst
21071 Hamburg
Tel. (040) 42878-3458, Fax -2366,
e-mail: i.holst@tu-harburg.de
web: www.tu-harburg.de
Mit Fassungslosigkeit und Unverständnis verfolgen Studierende, Professoren und Mitarbeiter der HafenCity Universität Hamburg (HCU) die aktuelle Debatte um den bereits seit 3 Jahren angekündigten Neubau am Standort HafenCity.
„Seit Gründung der HCU in 2006 haben wir das Leitbild, inhaltliche Schwerpunkte, akademische Strukturen ausschließlich im Zusammenhang mit dem Standortkonzept entwickelt. Diese Dinge sind nicht voneinander zu trennen“, so Steven Spier, Präsident der HafenCity Universität. „Für die Idee dieser einzigartigen Universität wurde von allen Beteiligten unglaubliches geleistet. Es wird jetzt Zeit, die Vision auch seitens der Stadt durch ein Stück Realität zu ersetzen“.
Die Frage, ob Hamburg auf seinem Weg zu einem national und international konkurrenzfähigen Exzellenzstandort auch eine herausragende, international konkurrenzfähige Architektur- und Stadtplanungsausbildung anbieten möchte wurde mit Gründung der HCU auf politischer Ebene entschieden. Auch die Standortfrage wurde in diesem Zusammenhang diskutiert und
verabschiedet.
„Das Leitbild der HCU, durch Exzellenz in Bildung und Forschung nachhaltige Lösungen für aktuelle baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der Metropole des 21. Jahrhunderts zu entwickeln, bildet inhaltlich eine Einheit mit dem entworfenen Raumkonzept und dem Standort HafenCity“, so Prof. Dr. Dieter Läpple. „ Eine Universität für Metropolenentwicklung braucht nicht nur irgendeinen Standort, sondern ein urbanes
Wirkungsfeld.“
Die Konsequenzen des Bologna-Prozesses werden sich in erster Linie in einem Konkurrenzkampf der Hochschulen um Studierende und hochkarätige Professoren abbilden. Es stellt sich die Frage, wie Hamburg sich vor dem Hintergrund des eigenen Anspruchs als internationaler Wissenschaftsstandort hier positionieren möchte.
„Sollte sich die Stadt Hamburg gegen den Neubau entscheiden“, so Prof. Dr. Gernot Grabher, seit Sommersemester 09 Professor für Stadt- und Regionalökonomie an der HCU ,“ bricht die Vision der HafenCity Universität als Dialogstandort und Raum für eine breite öffentliche Auseinandersetzung mit metropolitanen Zukunftsfragen in sich zusammen. Zahlreiche Professoren, die für dieses Konzept an dem versprochenen Standort nach Hamburg gezogen sind, werden ohne dieses asset die Stadt als Lehr- und Forschungsstätte wieder verlassen.“ Studierende, Professoren und Mitarbeiter fordern die Stadt Hamburg daher ausdrücklich auf,
ihrem Versprechen nach einem adäquaten Bau inmitten einer der dynamischsten Metropolregionen Europas nachzukommen.
Für Rückfragen und Kontakt zum Präsidium der HCU wenden Sie sich bitte an:
Mechtild Freiin v. Münchhausen
HCU - Leiterin des Referats für Kommunikation
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Die HCU Hamburg hat mit der Entwicklung und Einführung der Campus Card ein Instrument entwickelt, Lernmittel individuell zu verteilen und die Verwendung Studiengebühren einer unmittelbaren Nutzung durch die Studierenden zuzuführen.
Seit März 2009 gibt die HCU an ihre ca. 1.700 Studierenden eine eigene, kontoungebundene Geldkarte, die HCU Campus Card, aus.
Mit der Campus Card wird jedem/r Studierenden über ein elektronisches System ein Guthaben, das aus Einnahmen aus Studiengebühren gewonnen ist, zur Verfügung gestellt. Mit diesem Guthaben können die Studierenden entsprechend ihrem individuellen, durch das Studium bedingten Bedarf entsprechend Lernmittel erwerben.
Die Campus Card garantiert so, dass jede/r Studierende für einen Teil der Studiengebühren einen direkten, unmittelbaren Nutzen für ihr/sein Studium hat.
In einem eigens auf dem Campus eingerichteten Magazin, das von einem Studenten-Team der HCU verwaltet wird, können die Studierenden mit der Campus Card Materialien, Werkzeuge, Fachbücher, Dienstleistungen und Zuschüsse zu Exkursionen und Sprachkursen erwerben, zeitaufwändige Beschaffungswege entfallen hierbei für die/den Studierenden.
Die Administration der Geldkarten und deren Buchungen werden durch ein Kassensystem der Firma Schaupp EDV-Service Schaupp GmbH in Bietigheim und einem Kartenverwaltungssystem der Firma S-Card Service GmbH in Stuttgart sichergestellt.
Das Controlling, die Abstimmung und die Gewährleistung eines reibungslosen Ablaufs erfolgen durch Mitarbeiter der Hochschulverwaltung AdHOCH.
Die Idee der Campus Card, ihre erfolgreiche Einführung sowie erste Erfahrungen und Ergebnisse aus der Praxis werden von Herrn Möller, S-Card Projektleiter, und Vertretern des ASTA’s der HCU auf einer Pressekonferenz am
13. Mai 2009 um 1030 Uhr, Hebebrandstrasse 1, Campus Pavillon „Exil“
präsentiert und zur Diskussion gestellt.
Für Fragen der Presse werden Herr Helle-Meyer (Kanzler der HCU ), Herr Sternberg (HCU Vizepräsident Lehre und Studium) und Herr Edler (Präsident des Studierendenparlament der HCU) zur Verfügung stehen.
Für Rückfragen und Kontakt zum Präsidium der HCU wenden Sie sich bitte an:
Mechtild Freiin v. Münchhausen
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