Arbeitsgebiete
Dipl.-Ing. Frank Othengrafen
HafenCity Universität Hamburg
Regionalentwicklung und Regionalplanung
Winterhuder Weg 29
(Raum 206)
22085 Hamburg
Tel.: 040-42827-4522
Fax: 040-42827-4516
frank.othengrafen@hcu-hamburg.de
HCU Hamburg
Stadt- und Regionalsoziologie
Winterhuder Weg 31
D-22085 Hamburg
2. Etage
Sekretariat
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Email: Astrid.Preuss@hcu-hamburg.de
HCU Hamburg
Geschichte und Kultur der Metropole
Averhoffstraße 38
D-22085 Hamburg
Sekretariat
Telefon: +49(0)40/42827-4378
Fax: +49(0)40/42827-4348
Email: liane.mumm@hcu-hamburg.de
Nachdem heute weltweit mehr als 50 Prozent der Menschheit in Städten leben, kann die Zukunft nur mehr eine städtische sein. Diese Stadt der Statistiker ist aber nicht das, was wir als Stadtbewohnende gelernt haben, als Stadt zu sehen und entspricht nicht dem, was Planung und Politik über die letzten zwei Jahrhunderte stets zu realisieren strebten. Die historische Beschäftigung mit der Stadt offenbart in ihrer Tiefe eine Konstante: Die gesellschaftlichen Vorstellungen, literarisch-künstlerischen Beschreibungen, alltäglichen Erfahrungen und technokratischen Betrachtungen der Stadt sind niemals deckungsgleich und im höchsten Maße widersprüchlich.
Den Herausforderungen der städtischen Zukunft gewachsen zu sein verlangt deshalb zunächst einmal nach einem historisch informierten Verständnis und Sensorium für diese anhaltende Kluft zwischen Intention und Wirklichkeit. Es verlangt darüber hinaus aber auch nach einer Einsicht in die Zeit- und Ortsgebundenheit urbaner Diskurse, die nostalgischen Bilder und cineastischen Inszenierungen des Städtischen sowie die Kenntnis der facettenreichen Geschichte und Gegenwart urbaner Alltage. Die Stadt der Zukunft braucht Experten des Urbanen, die als Ingenieure, Planende und Architekten, als Städterinnen und Politiker an unseren Städten arbeiten – in einem empathischen, aber dennoch faktenbasierten Wissen um die Aneignungen und Widerstreite, Setzungen und Verwerfungen, in denen Städte sich transformieren.
Eine wirkungsgeschichtliche Auseinandersetzung mit den städtischen Entwicklungen der Neuzeit und Gegenwart kann durch eine profunde Auseinandersetzung mit den Motoren städtischer Dynamiken und den Ausprägungen urbaner Alltage wesentliche Einsichten in das Wechselspiel und die gegenseitigen Bedingtheiten von materieller Stadt und ihren Alltagen liefern. Sie tut dies, indem sie die verschiedenen disziplinären Zutritte zu und Kenntnisse der Stadt in einen intensiven Dialog versetzt und daraus produktive neue Einsichten generiert. Einer so verstandenen Stadtgeschichte kommt in Forschung und Lehre eine doppelte Aufgabe zu. Sie offenbart die komplexen Mechanismen, in denen sich Gesellschaft im Raum ausbildet und verändert. Dabei vermittelt sie konkretes Wissen über die faktischen Bedingtheiten und Abhängigkeiten des Arbeitens an der Stadt. So trägt sie dazu bei, Handlungsspielräume und Voraussetzungen für das Arbeiten an der Stadt von Morgen zu klären.
Bis heute trennt das Arbeiten und Nachdenken über Stadt eine tiefe Kluft zwischen Planung und Architektur auf einer Seite und Gesellschaft auf der anderen. Unsere Forschung geht stattdessen von der Überzeugung aus, dass Planen und Konzipieren immer gesellschaftliche Praktiken darstellen. In ihren wirkungsgeschichtlichen Analysen zeichnen die Forschungsprojekte die intensiven Verwebungen zwischen Gesellschaft und Bauen bzw. Planen an der Stadt auf. Dadurch entsteht ein empirisch genährtes Verständnis für den Voraussetzungsreichtum, die blinden Flecken und die faktischen Reichweiten der eingesetzten Praktiken, Instrumente und Medien. Dieses Wissen schärft den Blick für notwendige gesellschaftliche Allianzen des Bauens an der Stadt und die Potentiale architektonischer wie planerischer Kreativität. mehr...
In der Lehre widmet sich die Professur Geschichte und Kultur der Metropole den verschiedenen Facetten des Spannungsfelds zwischen städtischer Entwicklung und dem spezifisch disziplinären Selbstverständnis von Architektur, Städtebau und Planung sowie den konkreten Ausprägungen ihrer jeweiligen Praxis.
Die Vorlesungen zur Stadt- und Städtebaugeschichte legen dazu die Grundlagen und thematisieren anhand von Stadtporträts oder Theorieansätzen die konkreten Wechselbeziehungen zwischen gebauter Stadt einerseits und Ideengeschichte, Politik und Zeitgeist, Repräsentationen und tatsächlicher Stadtgesellschaft andererseits.
Die Seminare erarbeiten die Kompetenzen, die es erlauben, komplexe städtische Phänomene mithilfe von geistes- und sozialwissenschaftlichen Ansätze zu durchdringen und mit den dabei gewonnenen Erkenntnissen die eigenen planerischen und urbanistischen Methoden anzureichern. .Ein weiterer Schwerpunkt der Seminare liegt in der Analyse und Reflexion der (eigenen) disziplinären Selbstverständnisse und Praktiken in Entwurf und Planung.
Die Studienprojekte schließlich erlauben den Studierenden zu konkreten, planerischen Aufgaben auf der Grundlage unterschiedlicher Betrachtungsweisen eigenständige, integrative Positionen zu entwickeln. mehr...
Angelus Eisinger
Carola Hein
Nina Brodowski
Jörg Seifert
Frithjof Look
HCU Hamburg
Urban and Regional Economic Studies
Winterhuder Weg 31
D-22085 Hamburg
Sekretariat
Telefon: +49(0)40/42827-4568
Fax: +49(0)40/42827-4596
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Die wirtschaftliche Renaissance von Städten hängt eng mit dem Bedeutungszuwachs einer Ressource zusammen: Wissen. Mit ihrer Konzentration an Bildungs-, Forschungs- und Kongresseinrichtungen bilden Städte zentrale Orte der Wissensproduktion und -zirkulation. Wie aber wirken sich neue dezentrale und offene Innovationsarchitekturen (wie Crowd-sourcing), die vor allem auf die Mobilisierung von Laien- und Alltagswissen abzielen, auf die etablierten Orte der Wissensproduktion aus? Um Wissen geht es uns auch in einer zweiten Forschungslinie, mit der wir städtische Herausforderungen ganz anderer Art ins Blickfeld nehmen: Städte sind zunehmend Austragungsorte von Mega-Events; gleichzeitig kulminieren in ihnen die Auswirkungen von Desastern (wie Infrastrukturzusammenbrüche oder Naturkatastrophen). Wie können Städte aus der Bewältigung derartiger seltener Großereignisse lernen und dieses Wissen für die Bewältigung künftiger Ereignisse verfügbar machen? In einer dritten Forschungslinie schließlich fokussieren wir die urbane Dimension von Städten als öffentliche Orte hoher Interaktionsdichte. Unsere sozialen Beziehungen werden zunehmend überlagert durch Online-Netzwerke (wie Facebook, Xing oder LinkedIn). Wir wissen, dass Online-Netzwerke nicht schlicht zu einer Substitution realräumlicher Interaktionen führen. Wir wissen allerdings weniger, wie sich die zunehmend strategische und reflektierte Konstruktion von Online-Netzwerken und -identitäten auf unsere gewachsenen Nachbarschaftsnetzwerke und genuin urbanen, beiläufigen Face-to-Face-Kontakte auswirkt.
Unserern Forschungsarbeit liegt dabei keine uni-direktionale Perspektive zugrunde, in der Städte als passive Bühne erscheinen, auf der sich wirtschaftliche, gesellschaftliche oder technische Veränderungen entfalten. Uns interessieren vielmehr die Interdependenzen: Städte sind nicht nur Schauplätze dieses Wandels, vielmehr bringen gerade sie ihn auch hervor. Unser Forschungsprogramm greift vor allem auch neuere wirtschaftssoziologische und -geographische Debatten auf. Zu unseren Kooperationspartnern zählen unter anderem Kollegen der Columbia University, University of Toronto, University of Durham, Copenhagen Business School und Università Commerciale L. Bocconi.
Stadt- und Regionalökonomie lässt sich nicht auf die Ökonomie in Städten und Regionen reduzieren. Vielmehr zielt die Stadt- und Regionalökonomie auf die spezifisch städtischen und regionalen Interdependenzen, die aus kleinräumigen Vernetzungen und externen Effekten resultieren. Die einführenden Lehrveranstaltungen setzen sich zum Ziel, einerseits in die ökonomische Rationalität und gesellschaftliche Einbettung raumwirksamer Handlungen wirtschaftlicher Akteure einzuführen: Nach welchen Kriterien treffen Unternehmen Standortentscheidungen? Welche Variablen fließen in die Wohnortentscheidungen privater Haushalte ein? Wie können Kommunen bei knappen öffentlichen Budgets Infrastrukturinvestitionen finanzieren? Andrerseits geht es in den Lehrveranstaltungen um die Analyse und Reflexion ökonomischer Kreisläufe und Verflechtungszusammenhänge. Die weiterführenden Lehrveranstaltungen thematisieren aktuelle stadt- und regionalökonomische Entwicklungskonzepte und diskutieren die Einbindung von Städten und Regionen in globale Netzwerkzusammenhänge: Welche ökonomischen Optionen eröffnen globale Vernetzungen, welche politischen Handlungsrestriktionen sind mit ihnen verbunden?
Grundsätzlich entfaltet das Lehrprogramm einen Spannungsbogen zwischen aktuellen planerischen Anwendungsbezügen und grundlegenden sozialwissenschaftlichen Strategien der Erkenntnisgewinnung, Argumentationsführung und kritischen Reflexion zu balancieren.
Gernot Grabher
Eva Zimmermann
Joachim Thiel
Tim Heinemann
Constanze Engelbrecht
Jonas König
Martin Böhmer
Jonas Wolter
Isabel Sagasser
Stephan Wanninger
Prof. Dr.-Ing. Jörg Knieling M.A.
Stadtplanung und Regionalentwicklung
HafenCity Universität Hamburg
Winterhuder Weg 29
22085 Hamburg
stadtplanung@hcu-hamburg.de
Sekretariat (Raum 209)
Tel.: 040-42827-4515
Fax: 040-42827-4516
Das Fachgebiet Stadtplanung und Regionalentwicklung beschäftigt sich auf gesamtstädtischer und regionaler Ebene mit innovativen Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung von Großstädten und Metropolregionen. Die thematischen Schwerpunkte liegen dabei auf stadtregionalen Leitbildern
und Visionen - aktuell insbesondere bezogen auf den Klimawandel -, stadtregionalen Regelungsformen (Governance, Kooperation, Organisationsentwicklung) und internationalen Planungskulturen.
In der Lehre deckt das Fachgebiet »Stadtplanung und Regionalentwicklung« neben der Grundlagenvermittlung von stadtregionalen Planungsmethoden und –Vorgehensweisen auch Fragen zu aktuellen siedlungsstrukturellen und räumlich-sozioökonomischen Entwicklungen in Deutschland und Europa ab. Eine Rolle spielen hier aktuelle Aufgabenbereiche und Handlungsfelder der Stadt- und Regionalplanung in Deutschland und Europa, die Entwicklung (stadt)regionaler Leitbilder und der Umgang mit den Zukunftsaufgaben einer nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung.
Schwerpunkte liegen in der Lehre bei der Betreuung von Projekt- und Abschlussarbeiten, der Einbindung innovativer Formen der Wissensaneignung in Seminaren und Vorlesungen sowie der Vermittlung von berufsrelevanten Erfahrungen und Methoden.
Meike Albers
Simone Beichler
Judith Bornhorst
Sonja Deppisch
Kerstin Diel
Aleksandra Djurasovic
Jannes Fröhlich
Iris Gust
Maria Hagemeier-Klose
Sanin Hasibovic
Karl-Michael Höferl
Martin Krekeler
Lisa Kunert
Sabine v. Löwis
Antje Matern
Andreas Obersteg
Tobias Preising
Michael Richter
Katja Säwert
Jakob F. Schmid
Uwe Schönherr
Philipp Schuster
Julika Selinger
Thomas Zimmermann
Jan Andrew Zubiri
Informationen, Downloads und Links
Weitere Materialien aus dem Fachgebiet
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Institut Stadt- und Regionalökonomie
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D-22085 Hamburg
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Montag, 17 bis 18 Uhr
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Fax: 040 / 42827-4569
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Sekretariat:
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Fax: 040 / 42827-4569
Email:
stadtoekonomie@hcu-hamburg.de
HCU Hamburg
Computer-based Methods in Urban and Regional Planning
Winterhuder Weg 29
D-22085 Hamburg
2nd Floor | Room 214
Phone: +49(0)40/42827-4520
Fax: +49(0)40/42827-5096
Email: alenka.krek@hcu-hamburg.de
Forschung | Research
Value and cost of geoinformation
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Alenka Poplin
Matthias Fessele
Beate Weninger
Johannes Bouchain
Jan Thomas
Stella Schröder
Janina Schulz
Prof. Dr. Dirk Schubert
HafenCity University Hamburg
Dean MA Urban Planning
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22085 Hamburg
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Christina.Blume@hcu-hamburg.de
Student Assistants:
Julia Ross
Max Schulz
Prof. Dr. Martin Wickel, LL.M.
HafenCity Universität Hamburg
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Besucheradresse: Winterhuder Weg 29, 411
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Fax 040 / 42827-4550
Sekretariat (Studiendekanat):
Christina Blume
Besucheradresse: Winterhuder Weg 29, 209
Tel. 040/42827-4514
christina.blume@hcu-hamburg.de




















