Das [Q] STUDIES Team
Professorin für Wissenschafts- und Technikkulturen / Programmdirektion
Regula Valérie Burri
Regula Valérie Burri (Prof. Dr.) ist Professorin für Wissenschafts- und Technikkulturen und seit April 2011 Programmdirektorin der [Q] STUDIES. Studium der Sozial- und Kulturwissenschaften an der Universität Bern und der Kunst/Medienkunst an der fhnw/hgk Basel. 2007 Promotion in Soziologie an der TU Berlin (mit Auszeichnung). Forschungs- und Studienaufenthalte als SNF-Stipendiatin an der EHESS und dem Collège de France, der TU Berlin und am MIT. Fellow an der Harvard University (2007-08). Wissenschaftliche Mitarbeiterin in Forschungsprojekten des Schweizerischen Wissenschafts- und Technologierats SWTR sowie der ETH und der Universität Zürich. Kollegiatin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Collegium Helveticum (2002-2009), Lehrbeauftragte an der ETH Zürich und der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) sowie PostDoc im Programm Wissenschaftsforschung der Universität Basel. Forschungsprojekte im Bereich STS (Science and Technology Studies), künstlerische Arbeit sowie inter- und transdisziplinäre Projekte.
Winterhuder Weg 31, Raum 509a
Tel: (040) 42827 - 4599
Mail: regula.burri@hcu-hamburg.de
Sprechzeiten: mittwochs 12.30-13.30 und nach Vereinbarung / AV 128
Vorlesung, obligatorisch für BA 1. Semester (bzw. 3. Sem. KM)
Averhoffstr. 38, Aula (2 Termine: 24. und 31. Oktober 2011)
Montag 14.15 – 16.00 Uhr (Gruppe 1)
Montag 16.15 – 18.00 Uhr (Gruppe 2)
Diese Einführungsvorlesung stellt das Konzept der [Q] STUDIES vor.
Diese Veranstaltung ist obligatorisch für alle BA-Studierenden, die in diesem Semester ihr erstes [Q]-Modul belegen (also für alle BA-Erstsemester sowie für Studierende im 3. Semester BA Kultur der Metropole). Sie findet an zwei Montagen zu Beginn des Semesters statt (24. und 31. Oktober 2011). Die daran anschließenden Einführungsseminare beginnen dann in der Woche ab dem 07. November.
Die Einführungsvorlesung findet in zwei Gruppen statt:
- Gruppe 1 (Nachnamen A-K):
Montag 24. und 31. Oktober 2011, jeweils 14.15 - 16.00 Uhr - Gruppe 2 (Nachnamen L-Z):
Montag 24. und 31. Oktober 2011, jeweils 16.15 - 18.00 Uhr
Die Anwesenheit in beiden Vorlesungen ist Pflicht und unbedingt Voraussetzung für die Anmeldung zu einem der Einführungsseminare. Bitte lesen Sie unbedingt auch die Informationen zum Einführungsmodul!
Master course, 2 SWS, 5 CP
Averhoffstr. 38, room 16a, Wednesday 14.15 - 15.45
Start date: 19 October 2011
Language: English
Scientific innovations and new technologies are part of our everyday lives and cultures. We all deal with new consumer products, eat foods and pills, use energy, or get cutting-edge medical treatments based on new scientific insights and technological applications. However, innovations often imply certain risks and ambiguities. In this course, we approach the "risk society" (Beck) from various angles. After discussing conceptual frameworks to address technological risks and societal debates over risky technologies, we inquire into the ways, people and institutions deal with scientific knowledge and with unknowns and uncertainties, and we ask how risks are managed by policymakers and how they are governed in our societies.
Along with the discussion of literature, students will prepare case studies on controversial technologies such as nuclear energy, stem cells, and nanotechnologies.
This seminar is supported by the International Office at HCU. Students will be engaged in international team work. An experienced tutor will support the teams.
Bachelor-Einführungsseminar, 2 SWS, 5 CP
Averhoffstr. 38, Raum 16c, Montag 16.15 – 17.45 Uhr
Erster Seminartermin: 07.11.2011
Zwischen Technik und Gesellschaft bestehen enge Wechselwirkungen. Brücken und Maschinen, Fahrräder und Verkehrsinfrastrukturen, Computerspiele und architektonische Simulationen, geomatische Messinstrumente, Fotokameras, Smartphones und Web 2.0 sind nur einige Beispiele technischer Dinge und Systeme, deren Entwicklung und Verwendung durch bestimmte kulturelle Vorstellungen und gesellschaftliche Institutionen geprägt sind. Gleichzeitig wirkt Technik auf unseren Alltag zurück und beeinflusst die Art und Weise, wie wir uns wahrnehmen, miteinander kommunizieren und unser Zusammenleben in bestimmter Art und Weise organisieren.
In diesem Seminar werden wir die vielfältigen Beziehungen zwischen Technik und Gesellschaft anhand von ausgewählten Fallbeispielen diskutieren. Ziel des Seminars ist, ein besseres Verständnis für die gesellschaftlichen und kulturellen Dimensionen, Bedingungen und Folgen von Technik zu erlangen.
Programmgeschäftsführung
Miriam Wolf
Miriam Wolf (M.A.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin, Koordinatorin und seit April 2011 Programmgeschäftsführerin der [Q] STUDIES. Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel; Studium der Kunst-, Bau-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der RWTH Aachen; Leitung der "Galerie Freitag 18.30"; seit 2001 im Kultur- und Ausstellungsmanagement, in der PR sowie als freie Autorin und Kuratorin tätig. Seit 2010 Mitglied des "International Network General Studies".
Averhoffstr. 38, Raum 128
Tel: (040) 42827 - 4361
Mail: miriam.wolf@hcu-hamburg.de
Studentische Anfragen an: stuko.q-studies@hcu-hamburg.de
Studierendenberatung: montags 14.00-16.00, mittwochs 14.00-16.00 und nach Vereinbarung
Master-Seminar, 2 SWS, 5 CP (10 Termine)
Averhoffstr. 38, Raum 16c
Erster Seminartermin: 24.10.2011
Im WiSe 2011/12 ist das [Q]-Service Learning Seminar an die [Q]uerblicke- Vortragsreihe zum Themenkomplex "Generationen" gekoppelt. Die Studierenden besuchen die Vorträge und werden im Seminar parallel dazu angeleitet, ihr theoretisches Wissen anwendungsorientiert in die Konzeption eines eigenen Projektes einzubringen. Im Seminar werden Methoden des Projektmanagements, insbesondere Kenntnisse zur Konzepterstellung und Umsetzungsplanung, vermittelt und anhand von eigenen Projektideen praxisnah durchgespielt. Gleichzeitig werden wesentliche Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen für die Berufspraxis trainiert und reflektiert.
Service Learning ist ein US-amerikanisches Konzept in der Tradition des erfahrungsorientierten Lernens, das theoretische Inhalte des Studiums mit gemeinnütziger Projektarbeit verknüpft. Die Studierende werden dazu angeregt, sich eigene Handlungsmöglichkeiten und künftige Handlungsfelder bewusst zu machen und einen Perspektivwechsel von einer theoretischen auf eine anwendungsorientierte Sicht vorzunehmen. Dadurch erhalten sie Einblicke in andere Lebens- und Arbeitsbereiche, was ihren Reflexionsradius erweitert und ihre soziale Kompetenz fördert.
Termine:
- Montag, 24. Oktober, 18.15 - 19.45 Uhr
(Vorbesprechung) - Montag, 31. Oktober, 18.15 - 19.45 Uhr
([Q]uerblicke-Vortrag, Raum 16b) - Samstag, 12. November, 10.00 - 18.00 Uhr
- Sonntag, 13. November, 10.00 - 15.00 Uhr
- Montag, 14. November, 18.15 - 19.45 Uhr
([Q]uerblicke-Vortrag, Raum 16b) - Montag, 28. November, 18.15 - 19.45 Uhr
([Q]uerblicke-Vortrag, Raum 16b) - Montag, 12. Dezember, 18.15 - 19.45 Uhr
([Q]uerblicke-Vortrag, Raum 16b) - Montag, 09. Januar, 18.15 - 19.45 Uhr
([Q]uerblicke-Vortrag, Raum 16b) - Samstag, 21. Januar, 10.00 - 18.00 Uhr
- Montag, 23. Januar 18.15 - 19.45 Uhr
([Q]uerblicke-Vortrag, Raum 16b)
Diese Veranstaltung wird unterstützt vom International Office der HCU. Die Studierenden werden bei der Arbeit in internationalen Gruppen von einem erfahrenen Tutor begleitet.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Alice Ott
Alice Ott (Dipl.-Geogr.) ist seit April 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin der [Q] STUDIES. Studium der Physischen Geographie, Geologie und Ethnologie in Trier, Diplomarbeit im Bereich Geomorphologie zur Küstenerosion in Irland. Danach Projektmitarbeit bei Coastwatch Europe in Dublin und Regieassistenz bei internationalen Filmprojekten in Luxemburg. Sie beschäftigt sich zur Zeit mit interdisziplinären Ansätzen in der Katastrophenforschung.
Averhoffstr. 38, Raum 128
Tel: (040) 42827 - 4379
Mail: alice.ott@hcu-hamburg.de
Sprechzeiten: mittwochs 14.30-15.30 und nach Vereinbarung
Interdisziplinäre Vortragsreihe mit Übung, 2 SWS, 5 CP
Averhoffstr. 38, Raum 16b, Mittwoch 18.15 - 19.45 Uhr
Erster Seminartermin: 19.10.2011
"Katastrophen kennt allein der Mensch, sofern er sie überlebt; die Natur kennt keine Katastrophen." (Max Frisch)
Das Thema Katastrophen eignet sich wie kaum ein anderes zur Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven und Disziplinen. Hier begegnen sich Sozial-, Natur- und Ingenieurwissenschaften auf unterschiedlichen Ebenen und erzeugen somit interdisziplinäre Spannungsfelder sowie wissenschaftliche und gesellschaftliche Diskurse. Wir werden durch Exkurse in die Naturwissenschaften, die Soziologie, die Raumplanung oder die Kommunikationswissenschaften die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Gefahren und Risiken thematisieren und einen Überblick über die Ursachen, Auswirkungen und Maßnahmen vor, während und nach Katastrophen erhalten. Kulturhistorische Deutungen und Auswirkungen sowie die Wahrnehmung durch Medien werden konkret am Beispiel von Sturmfluten behandelt, während andere Vorträge die Analyse und Bewertung von Naturgefahren allgemein sowie die Einbeziehung dieser Analysen in Planungsverfahren beleuchten.
Vorträge
| 26.10.2011 | Dr. Juergen Weichselgartner (Helmholtz-Zentrum Geesthacht), Dr. Gabriele Hufschmidt (Universität Bonn) |
Naturkatastrophen - Einsichten in ein mehrdimensionales Risikokonstrukt |
| 09.11.2011 | Dr. Karl-Michael Höferl (HafenCity Universität) | Everything is always going to hell - Vom Umgang mit Schadensereignissen in der Raumplanung |
| 23.11.2011 | Dr. Corinna Lüthje, Jonas Kaiser (Universität Hamburg) | Medialisierte Katastrophen - Hamburg 1962 und Fukushima 2011 |
| 07.12.2011 | Prof. Dr. Norbert Fischer (Universität Hamburg) | Naturkatastrophen als Katalysator sozialer und kultureller Wandlungsprozesse - Das Beispiel Sturmfluten |
| 11.01.2012 | Prof. Dr. Wolf Dombrowsky (Steinbeis-Hochschule Berlin) | Katastrophe und Modernisierung. Scheitern als Abbruchkriterium? |
| 25.01.2012 | Dr. Jewgenij Torizin (Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Hannover) | Analyse und Bewertung von Naturgefahren |
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
David Zintl
David Zintl (Dipl.-Kulturwiss.) ist seit April 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter der [Q] STUDIES. Studium der Medien- und Kulturwissenschaften an der Bauhaus-Universität Weimar, mit einem Schwerpunkt auf Geschichte und Theorie der Kulturtechniken. Er war Kurator und Programmdirektor beim »backup_festival. neue medien im film« in Weimar sowie Mitarbeiter in einem Dokumentarfilmverlag in Süddeutschland; außerdem seit 2009 Projektkoordinator bei einem Softwareunternehmen in Berlin.
Averhoffstr. 38, Raum 128
Tel: (040) 42827 - 4362
Mail: david.zintl@hcu-hamburg.de
Sprechzeiten: mittwochs 14.30-15.30 und nach Vereinbarung
Interdisziplinäre Vortragsreihe mit Übung, 2 SWS, 5 CP
Averhoffstr. 38, Raum 16b, Montag 18.15 - 19.45 Uhr
Erster Seminartermin: 24.10.2011
"Das Gespräch zwischen den Generationen ist ebenso wichtig wie das Gespräch zwischen den Supermächten." (Helmut Schmidt)
Das Verhältnis zwischen Jung und Alt war noch nie einfach. Zu unterschiedlich ist oft der jeweilige Blick auf das Leben, zu unterschiedlich sind Wünsche und Bedürfnisse der Generationen. Bereits aus der Antike sind uns Klagen über die aufmüpfige und verlotterte "Jugend von heute" überliefert. Schon immer dachten, redeten und handelten junge Leute anders als ihre Eltern - und stießen dabei im Konflikt mit der älteren Generation immer wieder wichtige gesellschaftliche Entwicklungen an. Welche Rolle spielt(e) dabei die Veränderung von wirtschaftlichen, politischen, soziokulturellen und technologischen Rahmenbedingungen? Inwieweit beruhen Generationenkonflikte (auch) auf einem Wandel der Kommunikationsmuster? Vor welche Herausforderungen stellt uns heute die demografische Entwicklung, wenn im Übergang zu einer Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft die soziale Gerechtigkeit nicht zu kurz kommen soll? Wie lassen sich die speziellen Bedürfnisse junger und alter Menschen beim Planen und Bauen von Wohn- und Lebensräumen unter einen Hut bringen? Diese und andere Fragen werden im Verlauf der Vortragsreihe gestellt und diskutiert.
Vorträge
| 31.10.2011 | Prof. Dr. Ingrid Breckner (HafenCity Universität) |
Generationenverhältnisse im nachindustriellen Wandel |
| 14.11.2011 | Dr. Steffen Höder (Universität Münster) |
Vom Jungbleiben, Reifen und Altern: Sprache im Wandel zwischen den Generationen |
| 28.11.2011 | Juliane Finger (Universität Hamburg) |
"Meistens kommt es ja über das Fernsehen..." - Der Holocaust im Gedächtnis von zwei Generationen in Deutschland nach 1945 |
| 12.12.2011 | Rolf Kellner (überNormalNull, Hamburg) |
Neue Formen erlebter Teilhabe: Rückeroberungsstrategien für öffentliche und halböffentliche Räume |
| 09.01.2012 | Stefan Misselbeck (Bernhard Assekuranz, Hamburg) |
Ist die moderne Altersvorsorge ein Segen oder ein Fluch? |
| 23.01.2012 | Prof. Dr. Dirk Schubert (HafenCity Universität) |
Generationengerechtes Planen, Bauen und Wohnen |
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Linda Groß
Linda Groß (M.A.) ist seit Oktober 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen an der HCU. Zuvor war sie Stipendiatin im DFG-geförderten Graduiertenkolleg "Auf dem Weg in die Wissensgesellschaft. Wissenschaft in Anwendungs- und Beratungskontexten" am Institut für Wissenschafts- und Technikforschung (IWT) der Universität Bielefeld. Sie promoviert zu Strukturen der Wissensproduktion in der Online-Enzyklopädie Wikipedia. Interessen: Medien- und Wissenschaftssoziologie, Neue Medien, qualitative Forschungsmethoden, methodische Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Kunst.
Winterhuder Weg 31, Raum 509b
Tel: (040) 42827 - 4598
Mail: linda.gross@hcu-hamburg.de
Sekretariat
Susanne Wilkens
Susanne Wilkens (M.A.) unterstützt seit dem Sommersemester 2011 die [Q] STUDIES und die Professur für Wissenschafts- und Technikkulturen. Bevor sie 2009 an die HCU kam, arbeitete sie als Bilddokumentarin, freiberufliche Autorin, Übersetzerin und als Archivarin am Hafenmuseum Hamburg.
Averhoffstr. 38, Raum 130
Tel: (040) 42827 - 4389
Mail: susanne.wilkens@hcu-hamburg.de
Sprechzeiten: Montag - Donnerstag 9.00 -13.00
Studentische Hilfskraft
Suzan Mofid
Suzan Mofid arbeitet seit April 2011 als studentische Hilfskraft für die [Q] STUDIES. Sie studiert im dritten Semester Architektur an der HCU. Vor dem Studium absolvierte sie eine Ausbildung als Gestalterin für visuelles Marketing und sammelte Berufserfahrung u.a. im Bereich Inneneinrichtung.
Studentische Hilfskraft
Momme Petersen
Momme Petersen ist seit Anfang 2011 als studentische Hilfskraft für die Professur Wissenschafts- und Technikkulturen tätig und unterstützt das Team der [Q] STUDIES als Ansprechpartner für IT und Web. Seit Oktober 2009 Studium der Stadtplanung an der HCU. In seinem aktuellsten Projekt untersuchte er dabei die Auswirkungen der Olympischen Spiele in London 2012 auf die Stadtentwicklung.




















