[Q]-Lehrende im Sommersemester 2012
Frank Schätzlein
Frank Schätzlein (M.A.) studierte Medienwissenschaft, Germanistik, Musikwissenschaft und Hochschuldidaktik. Von 2002 bis 2006 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter mit dem Schwerpunkt Radio- und Audioforschung im Bereich Medienwissenschaft an der Universität Hamburg; seit 2006 ist er dort stellvertretender Leiter der Arbeitsstelle Studium und Beruf in der Fakultät für Geisteswissenschaften. In seinen Publikationen und Vorträgen beschäftigt er sich unter anderem mit den Themen Hörspiel, Radio, Audiomedien, Sounddesign und auditive Wahrnehmung.
Web: www.frank-schaetzlein.de
Mail: frank.schaetzlein@uni-hamburg.de
Bachelor-Seminar, 2 SWS, 5 CP (7 Termine + E-Learning)
Averhoffstr. 38, Raum pav08, Mittwoch 18.15 – 19.45 Uhr
Erster Seminartermin: 04.04.2012
Der „Sound“ bzw. das „Sounddesign“ prägt die Gestaltung von Kino- und Fernsehfilmen heute genauso wie die Gestaltung ganzer Radio- und Fernsehprogramme. Aber auch die uns in der jeweiligen Stadt, in einem Stadtteil oder auf dem Land bzw. in der Natur umgebende Umwelt hat ihren ganz eigenen Sound, sie besitzt „Grundgeräusche“ und „Soundmarks“ – und bildet eine ganz spezifische Klanglandschaft bzw. ein „Soundscape“.
Im Seminar wollen wir uns mit diesen klangbezogenen Phänomenen beschäftigen und verstehen, wie das Hören funktioniert, was genau „Sound“ ist, was die Arbeit von „Sounddesignern“ ausmacht, wie der spezifische Klang unterschiedlicher Filme, Sendungen und Programme gestaltet ist, wie sich der charakteristische „Sound“ eines Raumes und einer Landschaft zusammensetzt und wie wir die auditive Ebene der Wahrnehmung ausbauen und reflektieren können.
Um einerseits Grundwissen über die Begriffe, Phänomene und Praktiken zu bekommen und andererseits unser Gehör für die Wahrnehmung akustischer Gestaltung zu schärfen, werden sich Sitzungen (Einführungen/Grundlagen) und Online-Phasen (Hören/Analyse/Reflexion) abwechseln. Die Prüfungsleistung bilden sieben kleine Essays mit Reflexionen/Analysen aus den Online-Phasen des Seminars.
Termine:
- Mittwoch, 04. April, 18.15 – 19.45 Uhr
- Mittwoch, 11. April, 18.15 – 19.45 Uhr
- Mittwoch, 18. April, 18.15 – 19.45 Uhr
- Mittwoch, 09. Mai, 18.15 – 19.45 Uhr
- Mittwoch, 06. Juni, 18.15 – 19.45 Uhr
- Mittwoch, 27. Juni, 18.15 – 19.45 Uhr
- Mittwoch, 11. Juli, 18.15 – 19.45 Uhr
Bachelor-Seminar, 2 SWS, 5 CP
Averhoffstr. 38, Raum 16c, Mittwoch 18.30 - 20.00 Uhr
Das Hörspiel ist aus historischer Perspektive eine technisch-akustische Kunstform, die zunächst mit den technischen Mitteln des Hörfunks entwickelt wurde und sich zudem auch gemeinsam mit der Hörfunk- und Audiotechnik dramaturgisch und ästhetisch weiterentwickelt hat. Anhand von exemplarischen Hörspielen und einführenden Texten wollen wir die wichtigsten Phasen der Hörspielgeschichte kennenlernen und untersuchen. Parallel dazu setzen wir uns mit der Entwicklung der Radio- und Studiotechnik auseinander, um dann in einem dritten Schritt nach dem Zusammenhang von Technik, Theorie und Ästhetik des Hörspiels zu fragen.
Im Mittelpunkt der historischen Betrachtung stehen die folgenden Phasen und Formen des Hörspiels: frühes Live-Hörspiel, frühe experimentelle Formen, Hörspiel in der NS-Zeit, traditionelles literarisches Worthörspiel, Schallspiel, Neues Hörspiel, O-Ton-Hörspiel, Akustische Kunst, Radiokunst, Soundscape, Pop-Hörspiel, freies Hörspiel. Im Zentrum der produktionstechnischen Perspektive auf die Kunstform steht die analoge und digitale Studiotechnik sowie die Beschäftigung mit Monophonie, Stereophonie, Kunstkopf, Surround.










