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GraduiertenkollegGraduiertenkolleg
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Graduiertenkolleg

"Versammlung und Teilhabe: Urbane Öffentlichkeiten und performative Künste"

Transdisziplinäres Forschen

Nicht nur aktuell in der arabischen, auch in der westlichen Welt, in Europa und in Hamburg entsteht immer wieder aufs Neue die Frage, was Demokratie im gesellschaftlichen Erleben ausmacht. Dabei geht es weniger um die offiziellen politischen Bühnen als um neue Formen von Versammlung und Teilhabe. Zentral ist die Frage, was gesellschaftlich überhaupt zum Thema gemacht werden kann und in welchen Foren die Themen des gesellschaftlichen Zusammenlebens verhandelt werden. In diesem Zusammenhang müssen die Grundlagen des so genannten partizipatorischen Demokratieverständnisses derzeit neu bewertet und fortgeschrieben werden.

In der europaweiten Debatte um das künstlerische Forschen vertreten die das Kolleg tragenden WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen ein gemeinsames Programm: das des transdisziplinären Forschens. Gefragt ist hier nicht nach der Profilierung rein künstlerischer Formen des Forschens, sondern nach Best-Practice-Modellen, denen es gelingt, künstlerische und wissenschaftliche Verfahren in ein Forschungsdesign zu integrieren.


Das Kolleg

Das wissenschaftlich-künstlerische Graduiertenkolleg „Versammlung und Teilhabe: Urbane Öffentlichkeiten und performative Künste“ wird getragen von einer innovativen Kooperation aus der HafenCity Universität Hamburg und den forschungsorientierten kulturellen Institutionen Forschungstheater/FUNDUS THEATER und K3-Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg. Es wird begabten Stipendiat_innen ebenso eine wissenschaftliche wie eine künstlerische Qualifikation ermöglichen und zugleich die Forschung insbesondere auf zwei Gebieten voranbringen: Methodisch im Hinblick auf eine kritische Sichtung und Sicherung von Verfahren sowie Best-Practice-Modellen im Bereich der transdisziplinären Forschung zwischen Kunst und Wissenschaft; thematisch mit Blick auf die Frage, welche Rolle künstlerische Arbeit in der Entwicklung neuer Formen öffentlicher Versammlung und demokratischer Teilhabe in der Zivilgesellschaft spielen kann und soll.

Gefördert von der Wissenschaftsstiftung Hamburg.

Beteiligte Wissenschaftler_innen und Künstler_innen:
Prof. Dr. Gesa Ziemer (Sprecherin), HafenCity Universität Hamburg
Dr. Sibylle Peters, Leiterin Forschungstheater/FUNDUS THEATER
Dr. Kerstin Ervert, Künstlerische Leiterin K3-Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg
Prof. Dr. Regula Valérie Burri, HafenCity Universität Hamburg
Prof. Dr. Alexa Färber, HafenCity Universität Hamburg
Prof. Dipl.-Ing. Bernd Kniess, HafenCity Universität Hamburg

www.versammlung-und-teilhabe.de

Das Studienprogramm

Das für das Graduiertenkolleg entwickelte Studienprogramm bietet eine geeignete Organisationsstruktur, um in einem koordinierten Forschungsrahmen sowohl die eigenständigen Arbeiten der einzelnen StipendiatInnen bestmöglich zu unterstützen als auch einen gemeinsamen Beitrag zur Grundlagenforschung zu leisten. Das Studienprogramm ist auf drei Jahre angelegt. Acht StipendiatInnen werden gemeinsam von den beteiligten WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen betreut. Außerdem wird im Rahmen des Kollegs ein/e NachwuchswissenschaftlerIn die Chance erhalten sich weiterzuqualifizieren. Das Studienprogramm soll darüber hinaus praxis- und arbeitsmarktorientierte Schlüsselqualifikationen vermitteln, um die TeilnehmerInnen optimal auf eine Tätigkeit in der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Kunst vorbereiten. In den folgenden Bereichen werden jeweils zwei Stipendien vergeben:

Bereich A: Performance im urbanen, öffentlichen Raum, Prof. Dr. Gesa Ziemer
Bereich B: Performance im Bereich der kulturellen Forschung und Bildung, Dr. Sibylle Peters
Bereich C: Choreographie / Performance, Dr. Kerstin Evert
Bereich D: Experimentelle Medienkunst, Prof. Dr. Regula Valérie Burri

Den Antrag für das Graduiertenkolleg finden Sie hier.

 

Das Stipendium

Laufzeit der Stipendien: 1.März 2012 – 28.Februar 2015 (3 Jahre)
Höhe der Stipendien: 1.150€ plus 103€ Sachkostenbeitrag
Abschluss: Dr.phil.
Studienprogramm: Die Teilnahme am Studienprogramm ist verpflichtend. Das Studienprogramm beinhaltet ein zweiwöchentlich stattfindendes Doktorandenkolloquium, regelmäßige Workshops,  Einzelcoachings, Vorträge von Gastwissenschaftler_innen sowie die Zwischen- und Abschlusspräsentationen der Projekte. Unterrichtssprache ist deutsch; die Präsentationen der Stipendiat_innen können auch auf englisch erfolgen

Alle relevanten Information und Dokumente zur Studien- und Promotionsordnung finden Sie auf den Seiten des HCU-Promotionsausschusses und im Antragstext.

 

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