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Fotografie und StadtFotografie und Stadt
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Fotografie und Stadt

Die Aufarbeitung der historischen Verbindung von Fotografie, Stadt und Stadtforschung und ihr Potenzial in der Gegenwart stehen im Zentrum dieses Forschungsbereichs. Dieser Themenkomplex wird seit November 2010 in unterschiedlichen Formaten bearbeitet: Im Rahmen des Forschungsseminars und Symposiums des deutsch-französischen Netzwerks "Photigraphier la ville", sowie in der Veranstaltungsreihe "Armutszeugnisse? Zum Verhältnis von Fotografie und Stadt".

Seit November 2010 bildet das deutsch-französische Netzwerk „Photographier la ville: une nouvelle dimension de l'enquête“ mit seinem Forschungsseminar- und Konferenzprogramm einen interdisziplinären und internationalen Arbeitszusammenhang zur Diskussion der fotografischen Greifbarkeit der Stadt in der empirischen Stadtforschung. Bisherige Workshopthemen waren:
- Status von Fotografie in historischer, ethnologischer und soziologischer  Stadtforschung (19.12.2010, Maison des Sciences de l’Homme Paris-Nord)
-    Fotografie und Wohnkulturforschung  (7.3.2011, ENSA Paris-Val-de-Seine)
-    Fotografie als Instrument des Vergleichs in der Stadtforschung (10.-11.7.2011, HCU Hamburg)

Die abschließende internationale und interdisziplinäre Konferenz „Photographier la ville contemporaine (19e-21e siècle). Les usages de la photographie dans la recherche urbaine“ findet am 8.-9.12.2011 in Paris, Nanterre statt.

Forschungsteam:
Prof. Dr. Alexa Färber (HCU Hamburg),
Dr. Cécile Cuny (MCF IFU/UPEMLV/Lab’Urba, chercheure associée au CRESPPA-CSU), Paris
Dr. Héloïse Nez (ATER UP13 / LAVUE-CRH), Paris

Förderer:
CIERA, Ecole Normale Supérieure, Département de sciences sociales Paris, Maison des Sciences de l’Homme, Paris-Nord, Région Ile-de-France, la Ville de Nanterre, Programm PUCA/UP8 “Aménagements urbains et dispositifs participatifs” und HafenCity Universität Hamburg

Die Veranstaltungsreihe „Armutszeugnisse? Zum Verhältnis von Stadt und Fotografie“ geht dem Zusammenhang von Stadt, Fotografie und Armut in zwei Perspektiven nach: Zum einen stellt sie die Frage, wie sich der – fotografische wie auch der forscherische – Blick auf Armut in der Stadt verändert hat und wie er aktuell beschaffen ist. Zum anderen steht die medientheoretische und –historische Frage nach dem Potenzial von Fotografie für die Wahrnehmung und Erforschung von Stadt im Zentrum der Diskussion: Was  konnte und was kann Fotografie im Vergleich zu anderen Medien leisten, um Stadt als Gegenstand der Betrachtung und Analyse entschlüsseln zu helfen?

In Vorträgen und Gesprächen werden neue Sujets, Sichtweisen und Darstellungsformen auf diesen Komplex präsentiert und zur Diskussion gestellt. Die Veranstaltungsreihe findet u. a. in Kooperation mit den Deichtorhallen und dem  Museum für Hamburgische Geschichte statt.

Das Programm der Veranstaltungsreihe finden sie hier.

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